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Wie in jedem Jahr gilt auch 2012 der letzte Freitag im Juli den SystemadministratorInnen. Oft verflucht, wenn ein Update nicht eingespielt wird oder der Server abschmiert, sorgen sie doch dafür, dass (meist) alles wie am Schnürchen läuft. Am 13. System Administrator Appreciation Day kann man sich bei ihnen erkenntlich zeigen.
Im Kampf mit dem DAU
Leicht haben sie es nicht, die guten Geister der IT, wenn technikunbedarfte User selbst an ihren Rechnern herumdoktern, suspekte E-Mail-Anhänge in Erwartung putziger Tierfotos (oder Nacktbilder) öffnen und mit ihren eigenen Smartphones, Tablets, Notebooks und USB-Sticks das Unternehmensnetzwerk unsicher machen.
Geek-Kult
Der Dank dafür ist die klischeehafte Vorstellung, dass der gemeine Sysadmin zwischen Pizzaschachteln und Energydrinks im Keller hockt. Mit blassem Gesicht, ungewaschenen Haaren und von zwischenmenschlichen Aktivitäten abgeschieden von der Weltherrschaft in "World of Warcraft" träumt. Das Nerd-Dasein gilt mittlerweile aber längst nicht mehr als Ticket ins soziale Out, und so pflegt heute jeder ein bisschen den Geek in sich - und sei es nur mit der obligatorischen Hornbrille oder (etwas elaborierter) mit dem Trekkie-Kostüm im Schrank.
Wettbewerbe und Umfragen
Zelebriert wird der 13. Sysadmin Day in der IT-Welt etwa mit einem Wettbewerb von Puppet Labs, bei dem Gutscheine im Online-Shop ThinkGeek winken, wie heise hinweist. Dem Arbeitsalltag der Admins widmet sich im deutschsprachigen Raum die Studie "Love your Admin", bei der es Workshops für IT-Dokumentation zu gewinnen gibt.
Danke!
Jeder und jede Einzelne kann seinem oder ihrer AdministratorIn ein Mail schreiben, in dem man ausnahmesweise nicht nörgelt und zum 100. Mal fragt, wieso Firefox noch immer nicht am neuesten Stand ist. In diesem Sinne: ein Dankeschön an die AdministratorInnen von derStandard.at - gemeckert wird dann erst morgen wieder. (Birgit Riegler, derStandard.at, 27.7.2012)
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Wofür? Es ist ihre Arbeit. Und das meine ich nicht zynisch. Vielleicht liegt's auch einfach nur daran, dass dort, wo ich zur Zeit arbeite (Mittelständler), Benutzer und Administratoren nicht gegeneinander arbeiten und die Administratoren etwas von ihrer Arbeit verstehen.
Leider habe ich andererseits oft die Erfahrung gemacht, dass dies bei Mittelständlern keineswegs Usus ist. Ich habe schon so manche Kraut-und-Rüben-Administratoren erlebt, die wenig bis gar keine Ahnung hatten, aber stets sehr, sehr ungehalten reagierten, wenn man ihnen ein echtes Problem nahebrachte.
Ich erinnere mich an einen Administrator, dessen Problemlösungskompetenz in der Hauptsache darin bestand, die Nummern externer Support-Hotlines zu kennen. Gute Nacht!
auch für eigentlich bezahlte arbeit gehört es doch durchaus zur notwendigen höflichkeit unter zivilisierten menschen.
ein einfaches beispiel aus meinem letzten job: für die buchhaltung wurden 24" tft angeschafft, ich hatte einen recht betagten 17zöller. auf die frage, warum selektiv solch teure hardware (immerhin _fast_ 200 eur pro arbeitsplatz !) für ausgewählte abteilungen und nicht generell für bildschirmschaffende gekäuft wurden, kam die treffend kurze wie eindrucksvolle erklärung: "weil die buchhalter immer davorsitzen".
es gibt bei sysadmins - wobei die meisten alles tun, ausser wirklich systeme zu administrieren - die üblichen drei parameter ($$, qualität, speed), die von den personalern konsequent ignoriert werden.
Da ist aber die Schuld eher in der Personalabteilung zu suchen die sich lieber von Zeugnissen und Zertifikaten blenden lässt anstatt sich mit einem Bewerber näher zu Beschäftigen. Ich will damit nicht sagen das jeder der gute Zeugnisse oder Zertifikate vorweist nix kann aber wie nehmen in unserer Firma lieber die Gamer, Geeks und Freaks weil die nicht nur das Wissen haben sondern diesen Job auch Gerne machen. Aber dieses "Problem" der Personalabteilungen betrifft alle Jobs und nicht nur die des ITlers.
...wenn ich als Fehlerbeschreibung nicht immer nur das verblödete "geht nicht" gemailt kriegte. Ich hasse das mittlerweile so, dass ich immer "Eh klar, weils keine Füß hat - und was ist jetzt wirklich das Problem?" zurückschreibe!
Daneben wäre ich auch dankbar, wenn Einschränkungen, die ich mir nicht ausgedacht, aber sie zu vollziehen habe, nicht immer mir angelastet würden. Mir wär es nämlich wurscht, ob ihr euch in der Dienstzeit Pornos reinzieht oder nicht! Mir wären auch die paar offenen Ports blunzn, die ihr für eure Quake-LAN-Parties braucht. Und ganz besonders egal wär mir auch, dass niemand mehr vernünftige Bandbreiten zum Hackln hat, weil ganze Abteilungen ihre DVD-Images downloaden.
Komischerweise will das aber Scheffe nicht ...
"Ich kann schon den ganzen Tag nicht arbeiten, da kommt immer so eine nervige Fehlermeldung, die klick' ich zwar weg, aber es geht trotzdem nicht".
Ohne Hinweis auf das Programm, daß "den ganzen Tag" schon nicht funktioniert (Word, Outlook, Excel, IE, Firefox, SAP, u.v.a.m) oder den Wortlaut der Fehlermeldung...
Wenn solche bzw. artverwandte Meldungen zum x-ten Mal bei mir landen möcht' ich schon manchmal zum Baseballschläger greifen.
Ja besonders wenn ich an unsere Tipsen denke - Anruf:
Sie: Es geht nicht.
Ich: Das Telefon?
Sie schweigt ein paar Sekunden lang.
Sie: Passwort ist falsch.
Ich: Aha da sind wir schon weiter. Gehts um das Passwort von Deiner privaten Mailbox?
Wieder schweigt sie ein paar Sekunden lang.
Sie: Zu ...
usw usf
Der Vorteil des Softwareentwicklers ist, dass er dass System oft besser kennt als die Administratoren und daher meist Wege findet, die von den Administratoren ausgedachten Beschränkungen zu umgehen.
Ich habe in meiner 20jährigen IT-Tätigkeit noch keinen Softwareentwickler getroffen, der die Systeme besser kennt, als ein Administrator!
Schon alleine wenn ich mir Datenbankentwickler ansehe, die mit einer einzigen Abfrage ganze Server "niederreissen"; Softwareentwickler, die in ihrer Applikation Netzwerkfunktionalität einfach überhaupt nicht berücksichtigt haben, usw. usw. usw. Bücher könnte ich schreiben...
die administratoren bauen diese "beschränkungen" nicht zum spass ein - ganz im gegenteil.
ich hab schon etliche systeme den bach runtergehen sehen, weil ein entwickler "unbedingt" systemparameter angepasst brauchte und dann dabei auch noch über das ziel geschossen ist - gefürchtet sind da etwa in java programmierte reports, die schon mal 15 bis 20 gb ram belegen... sowas zerstört einen laufenden oracle cluster schon mal recht nett.
Aufg'legter Blödsinn! Er wird vielleicht in der Lage sein, Beschränkungen zu umgehen, aber sicher nicht beim ersten Versuch! Und werden seine "Bemühungen" erst in einem Log manifest, kann er sich einen neuen Job suchen, so schaut's aus!
Administrator kommt natürlich aus dem Lateinischen und wird dekliniert administrator, -is (maskulin), bedeutet "(der) Leiter, Vorstand".
Es gibt eine weibliche administra, doch das ist nicht gleichbedeutend, sondern eine "Mitarbeiterin, Gehilfin".
Wenn man daher vom deutschen Wort Administrator die weibliche Form bilden will, ist Administratorin korrekt.
dass der gemeine Sysadmin zwischen Pizzaschachteln und Energydrinks im Keller hockt. Mit blassem Gesicht, ungewaschenen Haaren und von zwischenmenschlichen Aktivitäten abgeschieden von der Weltherrschaft in "World of Warcraft" träumt..
so ein schwachsinn! ich bin im 5. stock, ned im keller!
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