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vergrößern 500x337Die moderne Automobilindustrie dürstet nach Rohstoffen und verbraucht CO2.
Es gibt keine verlässlichen Angaben über den wahren Energieverbrauch von motorisierten Fahrzeugen über ihr ganzes Leben, also vom ersten Moment der Produktion an bis zum letzten Kupferdrähtchen beim Recycling. Bisher war das auch nicht so wichtig. Ein Auto mit herkömmlichem Verbrennungsmotor verbraucht nämlich den weitaus überwiegenden Teil der Energie in Form von Kraftstoff.
Jener Anteil, der bei der Produktion benötigt wird, liegt je nach Rechenmodell um die zehn Prozent, sehr oft auch darunter. Mit zunehmender Verbreitung der elektrischen Komponenten, allen voran Batterien, aber auch energieaufwändiger Leichtbauwerkstoffe (Magnesium, Kohlefaser, zum Teil auch Aluminium), wird die Frage nach dem Energieaufwand bzw. CO2-Ausstoß bei der Herstellung immer dringlicher. Dieser kann nämlich bei einem Elektroauto bis zu 80 Prozent erreichen, insbesondere dann, wenn für das Fahren überwiegend Strom regenerativer Herkunft verwendet wird.
Ganz grob ist der Stand der Dinge in Sachen Treibhauspotenzial laut Angaben von BMW etwa so: Bei der Herstellung eines eigens konstruierten Elektroautos entsteht etwa um die Hälfte mehr CO2 gegenüber einem konventionellen Auto. Daraus lässt sich schließen, dass ein Hybridauto dazwischenliegen muss. Immerhin holt ein Elektroauto dieses Manko im Betrieb nach etwa einem Drittel der Nutzungsdauer auf. Genauere Vergleiche sind derzeit aber nicht möglich, weil es noch keine alles umfassenden Standards für CO2-Lebenszyklusrechnungen gibt. (Rudolf Skarics, AutoMobil, DER STANDARD, 27.7.2012)
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http://sedl.at/Elektroau... ue_Energie
Selbstverständlich sind die Zahlen im Detail von gewissen Annahmen abhängig. Das ist bei allen Ökobilanzen so und wird auch immer so sein. Aber eines ist wirklich eine "CO2-Bilanz mit Äpfeln und Birnen": Für eingesparte Kilowattstunden anzunehmen, sie wären in einem Kohlekraftwerk erzeugt worden und für zusätzlich verbrauchte Kilowattstunden anzunehmen, sie könnten gezielt in einem Öko-Kraftwerk erzeugt werden. Das ist nämlich reines Schönrechnen und hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun!
Wäre es korrekt, zu sagen: "wenn für das Fahren überwiegend Strom regenerativer Herkunft verwendet wird", dann macht das Elektroauto seine CO2-Emissionen bei der Herstellung "nach etwa einem Drittel der Nutzungsdauer" wieder wett, dann müsste es auch korrekt sein: "In einem Haushalt, der Grünstrom verbraucht, können Energiesparlampen keine CO2-Ersparnis erzielen" und "ob ein neues Windrad CO2 einspart, hängt davon ab, wer seinen Strom verbraucht". Das ist aber absurd.
http://sedl.at/Stromverb... twirkungen
Richtigerweise rechnet man in Ökobilanzen weder mit den saubersten noch mit den schmutzigsten oder durchschnittlichen Kraftwerken sondern mit jenen, die aufgrund der gestiegenen Stromnachfrage ihre Leistung erhöhen oder neu gebaut werden (Zuwachsbetrachtung).
http://sedl.at/Elektroau... essimisten
Bei dieser Betrachtung sind Elektroauto und herkömmliches Auto hinsichtlich CO2 in etwa gleichwertig
Dieser kann nämlich bei einem Elektroauto bis zu 80 Prozent erreichen, insbesondere dann, wenn für das Fahren überwiegend Strom regenerativer Herkunft verwendet wird.
Wenn zum Fahren ausschließlich reg. Strom verwendet würde, läge der CO2 Ausstoß-Anteil der Herstellung bei 100%. Wenn zur Herstellung auch ausschließlich reg. Strom verwendet würde...
Völlig "CO2-frei" gibt es bekanntlich nicht, schließlich wird auch beim Bau von Wind- und Wasserkraftwerken einiges davon freigesetzt (Baumaschinen, Betonherstellung,...).
Aber du hast recht, die CO2-Schraube würde sich auch bei der Autoherstellung drehen lassen.
Möglicherweise ist isländisches Aluminium (aus Wasserkraft) sogar "CO2-ärmer" als die entsprechende Menge Stahl aus konventioneller Herstellung.
Und ich dachte noch, während ich das schrieb, ob ich dazuschreiben soll, daß dann auch für die Herstellung der Kraftwerke, Leitungen, bis hin zu der der Bergbaugeräte, Transportgeräte, incl. deren Treibstoffes.... - eben weil es ja so eigentlich nicht stimmt, meinte dann aber, trotz des Fehlers würde die Grundaussage rüberkommen, und niemand würde es so genau nehmen... ;-)
so stimmt es doch, daß ein Hybrid ein vollwertiges klassisches Auto + Elektrokomponenten ist.
Wie hoch der Anteil der Batterien und Motoren ist, wissen wir ja nicht. Könnte also gut und gerne auch bei 151+% eines normalen Autos liegen im Endeffekt.
Bsp:
Klassisches Auto: 1kg CO2
Elektroauto: 1,5kg
Hybrid Elektrokomponenten: 1kg
Hybrid insgesamt: 2kg => 200%
da überhaupt keine Einigung über die betrachteten Systemgrenzen herrscht.
Bei entsprechender Grenzsetzung (wenn man zum Beispiel die ganze Infrastruktur mit einberechnet) gibts für den Zug einen höheren CO2 Emissionswert pro Personenkilometer als für manche Autos.
Wäre schön wenn die CO2 Zyclusrechnungen nur eine Farce wären. Sie sind aber wie so manch anderer Unsinn auch unsagbar teuer. Legionen von selbsternannten Experten rechnen und modelieren ohne das da was vernünftiges rauskommen kann -allein die Idee den CO2 Verbrauch auf die Schraube runterrechnen zu wollen ist abartig. Da braucht man zusätzlich den Herstellungsort und das Datum, sonst mittelt man irgendwas zwischen 5 und 500 als Standardwert aus. Lauter unnützer Schrott der unmengen kostet und genau nichts bringt - Europa bringt sich unter anderem durch diese Art sinnentleerter Beschäftigung ohne Wertschöpfung um.
genau das ist das Praktische an der Sache.
So kann jeder das beweisen was er beweisen will - und zwar ganz schlüssig.
Der eine beweist halt das, und der andere beweist in der gleiche Sache genauso schlüssig das genaue Gegenteil.
Einfach toll solche solche Rechnungen (nennt man dann ganz wissentschaftlich "Studien") wo immer genau das herauskommt was herauskommen soll.
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