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Aleppo/Washington/Amman - Die oppositionellen syrischen Kräfte haben sich am Freitag auf den möglicherweise entscheidenden Kampf um die Wirtschaftsmetropole Aleppo vorbereitet. Die syrische Armee beschoss am Donnerstagabend das von Rebellen gehaltene Viertel Salaheddin und andere Bezirke, wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Die USA warnten vor einem "Massaker" in der zweitgrößten Stadt des Landes.
Unter dem Motto "Aufstand der zwei Hauptstädte - der Befreiungskrieg geht weiter" haben die Aufständischen für Freitag zu neuen Demonstrationen aufgerufen. In Aleppo könnte ein möglicherweise entscheidender Kampf bevorstehen. Die der Regierung nahestehende Zeitung "Al-Watan" sprach am Donnerstag von der "Mutter aller Schlachten" in Aleppo. Die Armee werde weiter "Terroristen" aufspüren und "vernichten" und dann werde Syrien die Krise überwinden, schrieb die Zeitung.
Berichte über Panzerkolonnen
Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, warnte, das "Regime" von Staatschef Bashar al-Assad scheine ein Massaker in der zweitgrößten Stadt des Landes zu planen. Es gebe "glaubhafte Berichte über Panzerkolonnen", die vor der Stadt zusammengezogen würden. Die Armee setze inzwischen zudem nicht mehr nur Kampfhubschrauber, sondern auch Flugzeuge im Kampf gegen die Rebellen ein. "Unsere Herzen sind bei den Menschen in Aleppo", sagte Nuland. "Das ist ein weiterer verzweifelter Versuch eines untergehenden Regimes, die Kontrolle zu behalten, und wir machen uns große Sorgen darüber, was sie in Aleppo anrichten könnten."
Zugleich bereiten sich die USA auf ein baldiges Ende der Herrschaft von Staatschef Bashar al-Assad in Syrien vor. "Assads Tage sind ganz sicher gezählt" sagte Jay Carney, Sprecher des Weißen Hauses, am Donnerstag. Deshalb gelte es jetzt, "mit der Opposition zusammenzuarbeiten, um einen Übergang vorzubereiten."
Vormarsch der Rebellen
Angesichts des Vormarschs der Rebellen in Aleppo in den vergangenen Tagen plant die syrische Armee nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Freitag oder Samstag eine Gegenoffensive. Demnach erhielten die 2.000 Rebellen in der Stadt Unterstützung von 1.500 bis 2.000 weiteren Aufständischen. Die Opposition bestätigte die Angaben. "Die militärische Verstärkung ist in Aleppo eingetroffen, wir rechnen jeden Moment mit einer großangelegten Offensive", sagte ein Sprecher der oppositionellen Freien Syrischen Armee (FSA). Demnach schickte die Armee rund hundert Panzer nach Aleppo.
Landesweit wurden am Donnerstag der Beobachtungsstelle in London zufolge bei Kämpfen in der Hauptstadt Damaskus, in Aleppo und in anderen Städten mindestens 121 Menschen getötet. Unter den Toten waren demnach mindestens 64 Zivilisten.
Dreijähriger Bub erschossen
Syrische Soldaten haben nach jordanischen Angaben am Freitag das Feuer auf eine Gruppe von Flüchtlingen eröffnet und dabei einen dreijährigen Buben erschossen. Der Knabe erlag sofort seiner Schussverletzung am Hals. Die syrischen Soldaten schossen nach Angaben des jordanischen Informationsministers Samih Maajtah auf Flüchtlinge aus Syrien, die in Turra die Grenze zu Jordanien überqueren wollten. Ein jordanischer Grenzschützer berichtete, zwei Personen sei die Flucht gelungen, etwa zehn weitere seien aufgrund der Schüsse zurück auf syrisches Gebiet gerannt. Jordanien hat bereits mehr als 140.000 Flüchtlinge seit Beginn des Syrien-Konflikts aufgenommen.
Die UNESCO forderte die Konfliktparteien in Syrien auf, wichtige Kulturstätten nicht zu beschädigen. Die UNO-Kulturorganisation nannte dabei besonders Aleppo. Die Altstadt der historisch bedeutenden Stadt im Nordwesten des Landes zählt zum UNESCO-Welterbe. (APA, 27.7.2012)
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Auch Manila wird die Situation in Syrien langsam zu heiß: Nach einer weiteren Entführung von Soldaten hat die Regierung dort den Abzug der philippinischen Truppe empfohlen - ein Schritt, der die gesamte Mission gefährden würde. Wien wartet einmal ab
Noch keine Entscheidung getroffen
Chemische Waffen als Rote Linie, die, so die USA, nicht überschritten werden darf
Schiitische Milizionäre schützen nicht nur Grenzdörfer vor sunnitischen Rebellen, sondern nehmen auch aktiv an der Seite Assads im syrischen Bürgerkrieg teil
Al Kaida finde ich mittlerweile moralisch weniger verwerflich - und die halte ich nicht für gut!
Ein Wunsch an Amis: geht heim, bleibt da und laßt die Welt in Ruhe, sie wird friedlicher werden!!
Die USA haben aber ein Problem: Wenn sie sich nicht überall einmischen und allen (oft militärisch) ihren Willen aufzwingen, dann werden sie untergehen!
Das einzige was die USA (wobei das Volk eh selbst leidet) "am Leben" hält sind das Militär, die ausbeuterischen Großunternehmen und die Geheimdienste.
Den Plutokraten geht es nur um ihren Profit. Das eigene Volk wird genauso unterdrückt wie alle anderen auch. Wer sich dagegen wehrt ist entweder ein Kommunist, ein Terrorist oder sonst ein Schurkenstaat.
Die USA sind am Ende angelangt. Das einzige was sie noch retten könnte wäre ein großer Krieg. Und bevor die USA alleine in der Versenkung verschwinden würden sie mit Sicherheit uns alle mitreißen!!
Zustimmung!- wobei ich hoffe, daß man mal den ausbeuterischen Plutokraten wie sie sagen (und die leider auch Europa wie eine Kapital-Diktatur führen) den Garaus macht.
Denkende, mitfühlende und unter dem Diktat leidende Menschen gibt es ja z.B in der Occopy-Bewegung
Niemand wird denen den Garaus machen. Weil das Volk seine Meinung doch aus den Medien vorgesagt bekommt und die sind wiederum aus diesen Kreisen bezahlt. In den USA zB wird das Volk dazu noch geschickt in einem Dauer-Angst-Zustand gehalten. Das macht es noch leichter die Rechte der Leute zu beschneiden und sie blind zu machen für die Wahrheit.
Es regiert das Kapital! Man nennt das halt dann Demokratie.
Aber die Zeiten wo der Begriff Demokratie noch Wert hatte sind vorbei.
Ich kann mir heute bessere Diktaturen vorstellen als die westliche Demokratie.
Turkey sets up ‘secret nerve center’ to aid Syria rebels – reports
Ankara has set up a secret base with Saudi Arabia and Qatar to direct military and communications aid to Syrian rebels, Reuters said, citing Gulf sources. The center in Adana, a city in southern Turkey about 100 km from the Syrian border is allegedly “militarily controlled” by Turkey, a source said. US intelligence representatives “are working through middlemen,” who are controlling “access to weapons and routes,” the report said. Adana is home to Incirlik, a large Turkish and US air force base. Ankara has officially denied supplying weapons to Syrian rebels. The three states have not commented on the “secret base” reports.
http://de.wikipedia.org/wiki/Inci... k_Air_Base
http://toolserver.org/~geohack/... pe:airport
Hier steckt das Gehirn das sämtliche FSA Aktivitäten in Syrien lenkt
Das Problem der "westlichen" Welt ist das man die Massaker der Salafisten als gut und erwünscht ansieht, wenn die syrische Regierung hingegen gegen die Salafisten vorgeht, heisst es das dies böse und unerwünscht wäre. Zugleich rüstet man die Salafisten aus und trainiert sie.
Das ist eine erstaunliche Doppelmoral, die man nur durch geopolitische Ziele erklären kann. Letztlich haben die Terroristen militärisch keine Chance.
Das angestrebte Ziel ist ein Angriffskrieg von aussen, welcher durch beständige Morde erreicht werden soll.
mit politischer, geld und logistik unterstütztung der kriegsverbrechen des westens und seiner lügenmedien und lügenbürger:
http://www.globalresearch.ca/index.php... &aid=31771
http://www.steinbergrecherche.com/levante.htm#Worum
…Luftwaffenstaatssekretär (ja, so etwas gibt es!) Michael B.Donley verkündete gerade stolz die "Einsatzbereitschaft seiner 14-Tonnen Bombe (30.000 lb):
http://www.rt.com/news/mass... buster-144
Fakt ist jedoch, daß die US nach dem Irakeinsatz auch hw. wieder Nuklearwaffen der neuesten Generation einsetzen will (ähnlich, der die damals in Bali hochging) - und daß diese Meldung dazu dienen soll, einen Dunstschleier über die tatsächlichen Begebenheiten zu legen.
..da sind ja auch keine kinder opfer geworden, oder?
http://inapcache.boston.com/universal... 080512.jpg
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