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SV Ried vs. Schachtjor Soligorsk, ein Duell auf Augenhöhe.
Ried - Eine Zitterpartie hat ein positives Ende genommen. Die SV Ried zog aufgrund eines torlosen Heimremis am Donnerstag gegen Schachtjor Soligorsk dank der Auswärtstorregel in die 3. Runde der Europa-League-Qualifikation ein. Das Hinspiel in Weißrussland hatte mit einem 1:1 geendet. Nächster Gegner der farblos gebliebenen Innviertler ist am 2. (daheim) und 9. August (auswärts) Legia Warschau (Gesamtscore von 7:3 gegen Liepajas Metalurgs).
Schonkost in der Keine-Sorgen-Arena
Den 4.100 Zuschauern in der Keine-Sorgen-Arena wurde aus Rieder-Sicht nur Schonkost geboten. Den Oberösterreichern war anzumerken, dass ihnen ein 0:0 zum Weiterkommen reicht, dementsprechend passiv gingen sie auch zu Werke. Dank der Abschlussschwäche der Gäste wurde das 0:0 aber über die Zeit gebracht. Für die Truppe von Chefcoach Heinz Fuchsbichler geht es bereits am Sonntag (18.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Bundesliga-Aufsteiger WAC weiter, dann folgen mit dem Europacup-Spiel sowie dem Gastspiel von Wacker Innsbruck in Ried zwei weitere Partien vor eigenem Publikum.
Die Rieder hatten sich vorgenommen, selbst Akzente zu setzen und nicht auf ein 0:0 zu spielen. Der Auftritt war allerdings alles andere als berauschend. In der Offensive brachten die gegenüber dem Admira-Spiel am Sonntag an zwei Positionen veränderten Oberösterreicher fast überhaupt keine gelungenen Aktionen zustande. Gefährlich war nur ein Kopfball von Reifeltshammer nach einem Eckball kurz vor der Pause, den Soligorsk-Goalie Tsygalko parierte (41.). Vom für den verletzten Topstürmer Gartler aufgebotenen Spanier Guillem war überhaupt nichts zu sehen.
Schwachstellen in der Defensive
Zudem passte auch die Abstimmung in der Defensive nicht, die konterstarken Weißrussen kamen der Führung einige Male sehr nahe. Ein Schuss von Grenkow (1.) ging genauso drüber wie ein Heber des starken Balanowitsch (5.). Zudem ging ein ansatzloser Abschluss von Balanowitsch nur knapp am Tor vorbei, nachdem Reiter am Ball vorbeigeschlagen hatte (11.). In den letzten zehn Minuten vor der Pause wurde es gleich noch dreimal brenzlich für die Innviertler. Gebauer hielt einen Sitko-Schuss (35.), der schön freigespielte Chachaturyan traf alleine stehend vor dem Ried-Goalie den Ball nicht (38.) und ein Schuss von Osipenko aus guter Position ging am langen Eck vorbei (45.).
Zur Pause reagierte Fuchsbichler und brachte den in der Startformation erwarteten Ziegl für den ebenfalls farblos gebliebenen Zulj. Am Spielgeschehen änderte sich vorerst aber wenig bis gar nichts. Die Weißrussen hatten weiterhin mehr von der Partie und hätten sich die Führung verdient gehabt. Gebauer parierte einen Volleyschuss von Sitko (47.) und ein Schuss von Osipenko verfehlte das Tor (59.).
In der letzten halben Stunde verhalf Rieds Trainer dem Spanier Carril nach überstandener Knieverletzung zu seinem Pflichtspiel-Comeback, für den ohne Chance gebliebenen Guillem war der Arbeitstag zu Ende. In der Schlussphase konnten die Weißrussen nicht mehr zusetzen, die über weite Strecken ängstlich wirkenden Rieder begnügten sich mit dem Notwendigsten, brachten das 0:0 gegen am Ende müde wirkende Weißrussen über die Zeit. Damit sind die Rieder auch im achten Europacup-Heimspiel (4 Siege, 4 Remis) im eigenen Stadion ungeschlagen geblieben. (APA, 26.7.2012)
Europa-League-Qualifikation - 2. Runde, Rückspiel:
SV Ried - Schachtjor Soligorsk 0:0.
Ried, Keine-Sorgen-Arena, 4.100, SR Michael Lerjeus/SWE. Hinspiel: 1:1 - Ried mit dem Gesamtscore von 1:1 aufgrund der Auswärtstorregel weiter. Nächster Gegner: Legia Warschau (Gesamtscore von 7:3 gegen Liepajas Metalurgs).
Ried: Gebauer - M. Reiter, Reifeltshammer, Riegler - Hinum, Hadzic, A. Schicker - Nacho, Zulj (46. Ziegl), Meilinger (88. Schreiner) - Guillem (59. Carril)
Soligorsk: Tsygalko - Roschkow, Januschkewitsch, Postnikow, Kolomyts - Grenkow, Chachaturyan - Balanowitsch, Komarowski (79. Leontschik), Sitko (80. Rios) - Osipenko
Gelbe Karten: Reifeltshammer, Schreiner bzw. Roschkow
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Mir ist noch ganz schwindlig (kommt nicht vom Alkfreien Bier im Stadion;-) von gestern.Was war da gestern mit den Riedern los-war das wirklich nur die taktische Ausrichtung oder wie oder was.Mindestens einen Schritt zu langsam-Fehlpässe ende nie-kein Mittelfeld-Reiter u.Guillem argh-aber trotzdem aufgestiegen.Alles vergessen und weiter nach Warschau!
Miese Leistung gestern, eigentlich unverdient aufgestiegen. Mir aber wurscht, wir sind eine Runde weiter, nur das zählt. Gegen Legia ist die SVR zwar jetzt mittelprächtiger Außenseiter, aber da ist alles möglich. Denn jetzt kann die Mannschaft das machen, was sie am liebsten tut: Große ärgern und einen kleinen Düdel machen. :-)
Achja: herzlichste Düdelation den Admiranern!
die legia fans sind bekannt für ihre gastfreundschaft
http://www.youtube.com/watch?v=3iYXIIjJ37g
Fast keine Zweikämpfe gewonnen, keine schnellen Konter gespielt und Reiter auf der rechten Abwehrseite war sowieso eine Frechheit.
Dafür war die Stimmung im Stadion, für 4.100 Zuschauer, ausgesprochen gut.
Aber egal! Am Montag redet keiner mehr darüber.
Jetzt stürmen wir Warschau!!!!
woher kommt diese Überheblichkeit, eine weißrussische Mannschaft die offensichtlich guten Fußball spielt, aus dem Stadion schießen zu müssen. Es war schwer gegen Oligorsk zu spielen da sie aggressives Pressing gespielt haben und daher auch ab der 75. Minute leer waren.
Warum sieht ein König dessen Beruf es ist ein Spiel zu kommentieren nicht was einem Laien wie mir auffält? Er spricht 90 Minuten davon wie schlecht Ried ist, ein Kommentator soll nicht vorkauen was ohnehin jeder sieht, sondern Erklärungen finden warum es so ist.
hab mir das gleiche gedacht. die weissrussen haben 3 teamspieler in ihren reihen und spielen keinen schlechten fussball. und hinter bate borisov zweiter in der meisterschaft zu werden, ist auch keine schande... das war alles andere als eine gmahde wiesn.
Na, ja. Ried wollte eigentlich nicht auf ein 0:0 spielen, sondern möglichst schnell ein Tor schießen. Das ist ihnen in keiner Phase des Spiels gelungen, weil die Weissrussen sehr stark waren. Ried hat heute wirklich wenig zusammengebracht, da war's wohl im Kopf wirklich so, dass man eher auf ein 0:0 geschaut hat.
Sowas kann aber schnell in's Auge gehen, sie hatten viel Glück, dass sie sich nicht ein paar Tore eingefangen haben.
So schnell dann umschalten (auch im Kopf) gelingt dann meistens nicht wirklich.
Was mich verwundert hat, war, wie aggressionslos man gespielt hat.
Es ist nicht verboten, in Zweikämpfe zu gehen und etwas schneller zu laufen. Dazu ganz schwaches Stellungsspiel und technische Fehler wie von Landesligisten.
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