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Boston/Wien - Die Methode heißt Optogenetik, wurde vom Österreicher Gero Miesenböck erfunden und gilt als einer der großen wissenschaftlichen Durchbrüche der letzten Jahre: Dabei werden lichtempfindliche Gene in Hirnzellen geschleust und dann durch Laserlicht ein- und ausgeschaltet. Bisher kam die Methode vor allem bei Fruchtfliegen und Mäusen zum Einsatz und diente dabei vor allem dazu, die Funktion bestimmter Hirnareale besser zu verstehen.
Nun allerdings konnten US-Forscher einen großen Fortschritt bei der Anwendung der Optogenetik vermelden: Wie Wim Vanduffel und Kollegen im Fachblatt Current Biology schreiben, gelang es ihnen erstmals bei Affen, deren Augenbewegungen mittels Lichtimpulsen im Hirn zu steuern. Sie kamen damit der Hoffnung näher, Optogenetik irgendwann bei Menschen zu therapeutischen Zwecken einzusetzen. (tasch, DER STANDARD, 27.7.2012)
Abstract
Current Biology: Optogenetically Induced Behavioral and Functional Network Changes in Primates
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Wenn ich mir die Posts unter dem Artikel durchlese muss ich leider feststellen: die Ignoranten und Paranoiden welche bisher vorallem das International-Ressort bevölkerten haben nun auch den Weg ins Wissenschafts-Ressort gefunden. Traurig!
als das diese Gene schon vor der Geburt eingepflanzt werden müssten.
Sollten sie versuchen mein Kind Genetisch zu Manipulieren würde ich vermutlich Amok laugen. Sowas kann und wird nicht nur für Therapeutische Zwecke eingesetzt werden.
Keine Ahnung woher du glaubst man könnte Gene nur via Keimbahn-Zellen + anschließender Aufzucht+Selektion verändern. Nur weil das bei Einzellern die Methodik der Wahl ist heißt das nicht das es bei höheren Lebewesen auch so gemacht werden muss.
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