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Japan feiert einen überraschenden Auftaktsieg gegen Spanien.
Glasgow - Spanien hat am Donnerstag einen Fehlstart ins olympische Fußball-Turnier der Männer hingelegt. Der Mitfavorit auf die Goldmedaille kassierte im ersten Spiel der Gruppe D in Glasgow gegen Japan eine überraschende 0:1-Niederlage und ist damit in Gefahr, schon nach der Gruppenphase die Heimreise antreten zu müssen.
Den entscheidenden Treffer erzielte Yuki Otsu in der 34. Minute. Der Japaner war nach einem Eckball aus kurzer Distanz frei zum Schuss gekommen. Sieben Minuten später sah der Spanier Inigo Martinez wegen Torraubs die Rote Karte. Die mit drei Europameistern angetretenen Iberer setzten nach der Pause alles auf eine Karte, kamen aber zu keinen hochkarätigen Einschussmöglichkeiten - ganz im Gegenteil zu den Japanern, die in Kontern einige Male die vorzeitige Entscheidung vergaben.
Das Parallelspiel in Pool D zwischen Honduras und Marokko hatte zuvor ebenfalls in Glasgow 2:2 geendet. Mexiko und Südkorea trennten sich in der ersten Partie der Gruppe B in Newcastle torlos.
Gold-Favorit Brasilien ist mit einem knappen Sieg gestartet. Beim 3:2 (3:0) gegen Ägypten hatte die Selecao in Cardiff am Ende mehr Mühe als erwartet. Rafael da Silva (16.), Leandro Damiao (26.) und Jungstar Neymar (30.) trafen für die Brasilianer, die bei den Spielen in London ihren ersten Olympiasieg feiern wollen. Mohamed Aboutreika (52.) und Mohamed Sahla (75.) sorgten aber mit ihren Toren noch für eine spannende Schlussviertelstunde zum Auftakt in der Gruppe C.
Gastgeber Großbritannien ist dagegen in der Gruppe A in seinem ersten Match nicht über ein Remis hinausgekommen. Die Auswahl von Trainer Stuart Pearce musste sich in Manchester mit einem 1:1 (1:0) gegen Senegal zufriedengeben. Nach der Führung durch den Waliser Craig Bellamy (19.) erzielte Moussa Konate (81.) noch den Ausgleich für die Afrikaner. Der Brite Marvin Sordell vergab zwei Minuten vor Schluss frei vor dem Tor stehend den Matchball, sein Linksschuss landete an der Latte. (APA, 26.7.2012)
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Bei den Spielen selbst dürfen ja auch nur U23-Spieler (+ maximal drei ältere) antreten.
Dass im Männerfußball bei Olympia nicht die besten antreten, hat Tradition seit 1932. Ursprünglich flogen die Profifußballer wegen des damaligen IOC-Amateurdogmas raus. Heute will die FIFA keine Konkurrenz zu ihrer WM. Deswegen hat man in den 80ern (als auch Profisportler bei Olympia zugelassen wurden) die Regelung zunächst so gefasst, dass nur Spieler mitspielen dürfen, die noch an keiner WM teilgenommen haben. Seit 1992 gilt die U23-Regel, die später dann durch die Erlaubnis für drei ältere Spieler gelockert wurde.
Ach, und hier gibts noch Lesestoff:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C... en_Spielen
Fussball bei Olympia ist doch wirklich fürn Hugo.
Grade nach einer Em und vor Meisterschafftsbeginn ist das sowieso ein Jux-Tunier.
Villeicht sollte man sich da zurückziehen und anderen Sportarten die Bühne überlassen, die sonst sowieso das ganze Jahr im Schatten des Fussballs stehen.
finde ich, es ist eine gute gelegenheit für junge fussballer, internationale turniererfahrung zu sammeln.
und es wird ja niemand gezwungen, sich das ganze an zu sehen, obwohl ich das heute nach brasilien - weissrussland nur schwerstens empfehlen kann:
http://www.youtube.com/watch?v=591QKiOmBms
http://www.youtube.com/watch?v=6LavVOsNFx4
alles eine frage des maßstabs, und zumind. ein bissl besser sind die afrikanischen teams seither wohl geworden. und individuell hat's vor 1990 meines wissens kaum solche kaliber wie drogba, eto'o, yaya gegeben. sagen wir mal, ein kleiner aufwind, lüfterl
hätte es nicht in der letzten minute den brutalen torraub mit der hand gegeben (in so einer situation würde ich so lange 11er schießen lassen, bis einer drinnen ist....), wären die guten schon im 1/2 finale gewesen....
rote karte + elfmeter - es gibt keine höhere strafe im fußball.
auch wurde torraub mit der hand schon sehr oft gemacht - das einzig besondere hier war die spielminute in der es passiert ist knapp vor schluß.
selbst schuld wenn sie dann den elfer nicht reinhauen.
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