Malanik könnte in ÖIAG-Chefsessel fliegen

26. Juli 2012, 17:36

Er soll vom Aufsichtsrat schon kontaktiert worden sein. Finanzministerin Fekter habe auch keine gröberen Einwände

Wien - Am 31. Juli läuft die Bewerbungsfrist für den neuen ÖIAG-Chef ab, Amtsantritt wäre der 1. Oktober. Nach einem Bericht des "Format" stünde die Siemens-Topmanagerin Brigitte Ederer ganz oben auf der Wunschliste des ÖIAG-Aufsichtsratschefs. Sie soll sich aber zieren, den Platz an der Seite von Siemens-Chef Peter Löscher aufzugeben. Der ebenfalls schon kolportierte Ex-OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer habe keine Ambitionen mehr in Richtung Staatsholding. Vom Aufsichtsrat kontaktiert worden sei indes Peter Malanik, bis vor kurzem Vorstand der AUA (Austrian Airlines). Nach Andreas Bierwirth, der Chef von T-Mobile wird, wäre es der zweite Ex-AUA-Vorstand, der sehr schnell wieder einen Topjob in Österreich erhält.

Gegen Malanik hätte auch, so das Magazin, Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) keine gröberen Einwände.

Airliner unter sich

Auch ein zweiter Airliner wurde immer wieder genannt: Der frühere Lufthansa-Vorstand Wolfgang Mayrhuber. Ihm wird nachgesagt, wieder in seine Heimat Österreich zurück kehren zu wollen. Fekter soll, wie es weiter heißt, außerdem mit dem steirischen Ex-VP-Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl liebäugeln.

Dass Markus Beyrer den ÖIAG-Job nach nicht einmal einem Jahr hingeschmissen hat, hat ihm angeblich den Zorn von Finanzministerin Fekter eingetraten. Sie soll sich dem Magazin zufolge zuletzt sogar geweigert haben, Beyrer zu empfangen. (APA, 26.7.2012)

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12 Postings
ja ja,

sie heben die gesetze der physik auf und fallen alle nach oben ...

soooo läufts in ösiland !

ÖIAG

wie wäre es für Hr. Malanik einige Stufen in seiner Karriereleiter nach unten zu klettern. Kleiner Tipp am Rande, ein bisserl mehr Weitblick und Verständnis für Arbeitnehmer könnte nicht schaden. Aber vermutlich wäre diese Schmach nicht für Ihn zu ertragen. Einmal Vorstand immer Vorstand und am besten gleich den Freund mitnehmen damit kein Einsamkeitsgefühl aufkommt, denn nur gemeinsam sind sie so stark, dass sie das Geld verprassen, dass nicht ihnen gehört. Ein bisserl mehr Selbstkritik wäre gut. Sonst könnte der Eindruck entstehen, dass jeder Doddel Vorstandsvorsitzender sein kann.

Das jemand ohne Parteibuch oder Politnaehe eventuell auch qualifiziert sein koennte,

ist in Oesterreich undenkbar.

... spinnen die Parteien schon vollends ...

... je unfähiger einer ist umso größer sind die Chancen in Top-Positionen parteinaher Unternehmen gehievt zu werden.
Lumpen bleiben Lumpen.

sie können es nicht lassen, oder

aus kärnten nix gelernt.

korruption ist systemisch in österreich.

Jetzt hätten wir es fast vergessen, der braucht ja auch noch einen Job. Seine Fähigkeiten hat er ja bei der AUA unter Beweis gestellt. Es freut mich immer wieder, daß so fähige Leute wichtige Positionen bekleiden ;-)

Zum Glück

ist es schwierig, eine reine Holding in den Konkurs zu führen...

und weiter geht

es mit der packelei

Ein erfolgreiches Engagement bei einem Paradeunternehmen wie der AUA bietet eben ein erstklassiges Sprungbrett für weitere wichtige Positionen ...

;-)

ein sommer wie ein april.

TOP-Empfehlung: Sanierung der AUA

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