Malanik könnte in ÖIAG-Chefsessel fliegen

Er soll vom Aufsichtsrat schon kontaktiert worden sein. Finanzministerin Fekter habe auch keine gröberen Einwände

Wien - Am 31. Juli läuft die Bewerbungsfrist für den neuen ÖIAG-Chef ab, Amtsantritt wäre der 1. Oktober. Nach einem Bericht des "Format" stünde die Siemens-Topmanagerin Brigitte Ederer ganz oben auf der Wunschliste des ÖIAG-Aufsichtsratschefs. Sie soll sich aber zieren, den Platz an der Seite von Siemens-Chef Peter Löscher aufzugeben. Der ebenfalls schon kolportierte Ex-OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer habe keine Ambitionen mehr in Richtung Staatsholding. Vom Aufsichtsrat kontaktiert worden sei indes Peter Malanik, bis vor kurzem Vorstand der AUA (Austrian Airlines). Nach Andreas Bierwirth, der Chef von T-Mobile wird, wäre es der zweite Ex-AUA-Vorstand, der sehr schnell wieder einen Topjob in Österreich erhält.

Gegen Malanik hätte auch, so das Magazin, Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) keine gröberen Einwände.

Airliner unter sich

Auch ein zweiter Airliner wurde immer wieder genannt: Der frühere Lufthansa-Vorstand Wolfgang Mayrhuber. Ihm wird nachgesagt, wieder in seine Heimat Österreich zurück kehren zu wollen. Fekter soll, wie es weiter heißt, außerdem mit dem steirischen Ex-VP-Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl liebäugeln.

Dass Markus Beyrer den ÖIAG-Job nach nicht einmal einem Jahr hingeschmissen hat, hat ihm angeblich den Zorn von Finanzministerin Fekter eingetraten. Sie soll sich dem Magazin zufolge zuletzt sogar geweigert haben, Beyrer zu empfangen. (APA, 26.7.2012)

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