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Rom - Seit Jahren wurden sie aufgeschoben, doch nun ist es endlich soweit: Die dringend nötige Restaurierung des Kolosseums in Rom steht vor dem Start. Am kommenden Dienstag beginnen die Bauarbeiten an Roms Wahrzeichen. "Seit 73 Jahren wurde das Kolosseum nicht mehr tief greifend restauriert. Der Beginn der Arbeiten ist ein großer Erfolg für Rom und die Kultur", erklärte der römische Bürgermeister Gianni Alemanno am Donnerstag.
Die Restaurierung des unter Kaiser Vespasian (69-79) errichteten Amphitheaters soll in vier Phasen erfolgen und den Besucherverkehr nicht beeinträchtigen. Die Arbeiten werden zwei Jahre lang dauern. Vorgesehen sind unter anderem Erhaltungsmaßnahmen an den Fassaden, den Wandelgängen und an unterirdischen Gebäudeteilen sowie die Errichtung einer neuen Beleuchtungsanlage und Verbesserungen der touristischen Infrastruktur.
Geld gegen Werbung
Am kommenden Dienstag wird der Schuhunternehmer Diego Della Valle, der mit seinem Modekonzern Tod's die Restaurierung finanziert, die Arbeiten vorstellen. 25 Mio. Euro hat das Unternehmen für die Bauarbeiten zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug für die Investition darf der Unternehmer an dem fast 2000 Jahre alten Amphitheater, das jährlich mehr als fünf Millionen Besucher anlockt, für seine Produkte werben. Roms Bürgermeister hatte sich angesichts leerer öffentlicher Kassen 2009 an private Geldgeber für die dringende erforderliche Restaurierung des Kolosseums gewandt.
Die Restaurierung des stark verschmutzten und verwitterten Bauwerks hätte eigentlich schon im vergangenen Jahr beginnen sollen. Eine Verbraucherschutzorganisation und die Gewerkschaft der Museumsaufseher hatten wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten im Vergabeverfahren gegen den Sponsoringvertrag geklagt. (APA/red, derstandard.at, 26.7.2012)
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Wikipedia: Kolosseum
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Wenns für jeden Blödsinn jetzt schon Rettungsschirme gibt wäre ich auch für einen Weltkulturerbefond in den alle Länder einzahlen müssen und der für solche Instandhaltungsarbeiten hergenommen werden kann.
PS.: Kirchen etc. sollten davon aber prinzipiell ausgenommen sein...die Kirchen/Religionen haben genug eigenes Geld (Vatikan ist der größte existierende Kapitalbesitzer der 10-15% alle Aktien weltweit hält, da werdens schon bissl Kohle für Stephandsdom und Co. locker machen können - allein 500 Milliarden Euro in DE)
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