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Der Sprung von US-Fußballstar Hope Solo auf dem "Newsweek"- Cover täuscht: Das traditionsreiche US-Wochenmagazin trägt schwer an seinen Produktionskosten, sagte sein neuer Haupteigentümer Barry Diller. Heuer erwartet das Magazin 18 Millionen Euro Verlust.
Wien - Das traditionsreiche US-Magazin "Newsweek" könnte bald nur noch online erscheinen. Der neue Eigentümer Barry Diller erwägt, die defizitäre Zeitschrift auf einen Onlinetitel umzustellen ähnlich wie ihr Schwester-Titel "Daily Beast", melden die Finanznachrichtenagentur Bloomberg und die Zeitung "The Guardian" am Donnerstag. Grund für die Überlegungen sind die hohen Kosten für "Neewsweek", das heuer voraussichtlich 22 Millionen Dollar (18,1 Mio. Euro) Verlust einfahren könnte. Im September soll eine Entscheidung über die Zukunft von "Newsweek" fallen.
Tina Brown, Chefredakteurin von "Newsweek" und "Daily Beast", schwächte diese Darstellung in einer Mail an ihre Mitarbeiter, die auf dem Blog von Newsweek veröffentlicht wurde, ab. Laut Brown habe Diller nur die allgemein bekannte Beobachtung gemacht, dass Online-Nachrichten künftig einen großen Teil von Print-Nachrichten ersetzen würden. Eine Umstellung auf einen Onlinetitel im September sei aber nicht geplant. Stattdessen werde man einen Plan für das Jahr 2013 entwickeln, bei dem man sich viele Optionen offen halte. Die Marke "Newsweek" sei so stark wie seit Jahren nicht mehr.
Die traditionsreiche Zeitschrift wurde Anfang 2011 mit Barry Dillers Internet-Publikation "The Daily Beast" zusammengelegt. "Newsweek" war zuvor von der Werbeflaute in der Wirtschaftskrise schwer erwischt worden - und die Anzeigen blieben auch weg als es mit der Konjunktur wieder aufwärtsging. Als auch die Auflage kontinuierlich sank, zog der damalige langjährige Eigentümer "Washington Post" die Reißleine. Im August 2010 wurde "Newsweek" verkauft - an den 92 Jahre alten Unterhaltungselektronik-Unternehmer Sidney Harman, und zwar zum symbolischen Preis von einem Dollar, dieser fusionierte den Titel mit Dillers Website zur neuen Newsweek Daily Beast Company. (APA, 26.7.2012)
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nachrichtenmagazine sich auf nachrichten aus reiner us-perspektive verlegt haben, sind sie für mich nicht mehr so interessant. als jahrelanger time- und manchmal auch newsweek- leser hat mich das dann irgendwann genervt. letztendlich wird aber wohl die digitale revolution sie dahinraffen.
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