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Wien - Bei der Liquidation der Firmen des Geschäftsmanns Rakesh Sardana geht es nun Schlag auf Schlag. Das Landesgericht Korneuburg hat heute, Donnerstag, über ein weiteres Sardana-Unternehmen das Konkursverfahren eröffnet, es handelt sich nach Informationen des KSV1870 um die Sardana Holding GmbH mit Sitz in Schwechat. Damit sind nunmehr vier Insolvenzverfahren in Korneuburg anhängig.
Laut KSV1870 liegen derzeit noch keine Angaben zur Anzahl der betroffenen Gläubiger und Dienstnehmer, sowie der Höhe der Passiva vor. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 35.000 Euro und ist zur Gänze einbezahlt. Hauptgesellschafter ist die ebenfalls in Konkurs befindliche Artifacts Handelsgesellschaft m.b.H.
Langjährige Kampagne
Gestern war bekannt geworden, dass von den Konkursen rund hundert Arbeitsplätze betroffen sind. Sardana führt die Pleiten auf eine langjährige Kampagne gegen ihn zurück. Er hat an den Flughafen Wien, an dessen Standort er mehrere Shops betrieben hat, Gegenforderungen von 19 Mio. Euro gestellt. Laut Flughafen gibt es für diese Forderungen weder faktische und rechtliche Ansatzpunkte.
Sardana hatte noch vor einem Monat gemeint: "Meine am Flughafen tätigen Gesellschaften Artifacts, Saveria und Striberny sind liquide". Er warnte vor einem "juristischen Gemetzel", der Flughafen habe keine Chance durch die Aufkündigung der Mietverträge seine Flächen zurück zu bekommen. Gestern hieß es von den Masseverwaltern, es wurde beschlossen, "die angemieteten, aber nie ausgebauten Geschäftsflächen im Skylink kurzfristig an den Flughafen Wien zurückzustellen". (APA, 26.7.2012)
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