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Zagreb - Der börsenotierte Baukonzern Strabag zieht sich von einem Auftrag zum Bau einer Brücke in Kroatien um 20 Mio. Euro zurück. Eine Strabag-Sprecherin bestätigte der APA einen Artikel der Zeitung "Vecernji list" (Donnerstagausgabe), wonach der österreichische Konzern wegen fehlender Auftragserteilung zum Baustart den Vertrag zum Bau einer Brücke über die Save in Svilaj an der bosnischen Grenze aufgelöst habe. "Es fehlte die "notice of commence", die der Auftraggeber innerhalb von 180 Tagen liefern muss", hieß es in der Stellungnahme der Strabag.
Der kroatische Auftraggeber, die staatliche Autobahnen-Betreiber HAC, beteuerte hingegen gegenüber der Zeitung, dass die nötigen Dokumente auf Antrag der Strabag fristgerecht zugestellt worden seien, die Strabag aber nicht reagiert habe. Zu den rechtlichen Konsequenzen wollte sich die Strabag nicht äußern und berief sich dabei auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Die geplante Brücke mit 640 Metern Länge und 29 Meter Breite hätte zur Hälfte von HAC und zur Hälfte vom bosnischen Infrastrukturministerium finanziert werden sollen. (APA, 26.7.2012)
Die Schuldenkrise in Europa macht dem Baukonzern schwer zu schaffen. Die Dividende für 2012 soll nur noch ein Drittel betragen
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