Franz Hackl, Jazzmusiker

Jutta Kroisleitner
26. Juli 2012, 16:54
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    foto: privat

Acht Monate im Jahr lebt der Musiker autolos in New York. Der Kia Magentis zu Hause wird sparsam eingesetzt

Der österreichische Jazztrompeter von Weltrang weilt gerade bei den Olympischen Spielen in London, für den Eröffnungsevent des Österreichhauses hat er ein Musikstück komponiert und gibt es dort live zum Besten. "Aber ich bin nicht nur wegen Olympia in Europa, ich organisiere auch seit 20 Jahren das Schwazer Jazzfestival, das von 2. bis 4. August stattfindet", erzählt der Tiroler.

Franz Hackl lebt acht Monate des Jahres mit seiner Familie in New York - autolos. "Natürlich haben viele New Yorker ein Auto. Aber auch dort wird das Umweltbewusstsein größer, viele sind mit Hybridfahrzeugen oder kleinen Autos unterwegs. Ich steh auf Autos, aber ich bin ein Autogegner in den Städten. Ich fahre in Manhattan entweder mit dem Rad oder mit der Metro, alles andere ist sinnlos."

Für Konzerte oder Tourneen wird eine Limousine gemietet. Zu Hause wurde nach der Führerscheinprüfung das Auto mit den Eltern geteilt. "Damals hatte ich sie schwerst beeinflusst, was für ein Auto angeschafft werden soll." Gekauft wurde ein Citroën CX , die Tradition des Teilens wird auch nach 18 Jahren aufrechterhalten: " Ich borge mir nach wie vor das Auto vom Herrn Papa." Der Kia Magentis wird sparsam eingesetzt. "Bei uns hält ein Auto zehn Jahre und hat vielleicht 60.000 Kilometer am Tacho. Es kam schon vor, dass wir neue Reifen brauchten - nicht weil sie kein Profil mehr hatten, sondern weil der Gummi brach." (Jutta Kroisleitner, AutoMobil, DER STANDARD, 27.7.2012)

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seine Einstellung finde ich sehr sympathisch. Autofahrer sind in meinen Augen verantwortungslose Leute, die alle mit dem Fahrrad oder mit dem Skateboard fahren sollten.

Hauptsache ...

man ist in den Medien präsent. Warum präsentiert sich ein Jazzmusiker nicht unter "Kultur"? Gibt's von dem Herrn Hackl musikalisch nichts zu berichten, dass er hier über seine anderen Gewohnheiten schwadroniert?

noch immer 6000 KM jährlich

Wenn ich mir nur einen KIA ausborgen könnt hätt ich noch viel weniger KM im Jahr.

Hauts doch bitte

den hiesigen Autofahrern nicht auch noch den Hackl ins Kreuz...!

.

Jazz ist zwar nicht mein Fall, aber der Jazztrompeter auf dem Foto macht einen netten Eindruck.

Wenn sich die Familie gut versteht und das Auto teilt, ist das grundsätzlich eine gute Idee. Ansonsten soll jeder auf seine Art glücklich werden...

es ist schon traurig,

dass hier einem schwachen beitrag angriffe auf herrn hackl folgen. ein kleines privates detail muss hier für völlig unverdiente gehässige, zum teil präpubertäre parolen herhalten. wenn sie es schon nicht tun, dann schäme eben ich mich fremd dafür!

Geh'n S',

jetzt übertreiben S' nicht, machen S' doch aus einer Mücke keinen Elefanten!

Wo ist denn hier die "Gehässigkeit" in den Postings zu obiger Befindlichkeitsschmonzette...?

.

bitte was isn das für ein artikel?unpackbar.wohnen wir noch bei der mama u teilen wir auch die waschmaschine oder was?

Was bewegt ihn denn?

Das weiss ich nach Lektüre des ungemein spannenden Artikelchens noch immer nicht!

"... Ich fahre in Manhattan [...] mit dem Rad ..."

Potentieller Selbstmörder ?
Allerdings - Manhatten ist ein dehnbarer Begriff.

nein, passt schon, in manhattan faehrt man mit u-bahn oder fahrrad, weil man mit auto erstens nicht weiterkommt und zweitens das parken unbezahlbar teuer ist.

8 Monate: wers glaubt...

jetzt interessiert's mich aber ...

Was glauben denn Sie, oder wissen Sie vielleicht etwas das wir nicht wissen? 7 Monate, 9 Monate, jedes 3. Wochenende, gar nicht, nur in Schaltjahren, ...?

und morgen in unserer Auto-Rubrik:

Fredi Vastitschek, der in seinem Leben erst 200 Meter mit einem Auto gefahren ist, weil damals seine Mama böse auf ihn war. Es war ein grüner Ssangg Young Kimano GLXTddCi mit 45 PS Dreizylinder und Kassettendeck.

ist das der sohn von der mizzi vastischek, die seinerzeit beim tumser ihrer handtasche verlustig ging, worauf ihr Begleiter gebirnt wurde bis er schwerlos war?

Bin mir nicht sicher

...ich glaube aber er müsste eher das Enkerl von der Mizzi und ihrem damaligen Lebensgefährten Ferdinand sein!

und dabei heisst es immer jazz verursache haarausfall

Kenne die Dame nicht.

Dieser Kommentar könnte aus den 50ern stammen, jenen des vorigen Jahrhunderts...

Die bewegendste Rubrik im Online-Standard, ohne Zweifel …

hast brav die autohasserpropaganda aufgesagt, darfst jetzt wieder spielen gehen.

"Ich steh auf Autos" ist ja die Standardaussage jedes Autohassers.

...

Wenn eine schlichte Feststellung, dass einer das Auto in der Stadt sinnlos findet, bereits als Autohasserpropaganda wahrgenommen wird, weiß man, wo das Problem liegt.

Der Feind sitzt hinter jeder Hecke.

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