Franz Hackl, Jazzmusiker

Acht Monate im Jahr lebt der Musiker autolos in New York. Der Kia Magentis zu Hause wird sparsam eingesetzt

Der österreichische Jazztrompeter von Weltrang weilt gerade bei den Olympischen Spielen in London, für den Eröffnungsevent des Österreichhauses hat er ein Musikstück komponiert und gibt es dort live zum Besten. "Aber ich bin nicht nur wegen Olympia in Europa, ich organisiere auch seit 20 Jahren das Schwazer Jazzfestival, das von 2. bis 4. August stattfindet", erzählt der Tiroler.

Franz Hackl lebt acht Monate des Jahres mit seiner Familie in New York - autolos. "Natürlich haben viele New Yorker ein Auto. Aber auch dort wird das Umweltbewusstsein größer, viele sind mit Hybridfahrzeugen oder kleinen Autos unterwegs. Ich steh auf Autos, aber ich bin ein Autogegner in den Städten. Ich fahre in Manhattan entweder mit dem Rad oder mit der Metro, alles andere ist sinnlos."

Für Konzerte oder Tourneen wird eine Limousine gemietet. Zu Hause wurde nach der Führerscheinprüfung das Auto mit den Eltern geteilt. "Damals hatte ich sie schwerst beeinflusst, was für ein Auto angeschafft werden soll." Gekauft wurde ein Citroën CX , die Tradition des Teilens wird auch nach 18 Jahren aufrechterhalten: " Ich borge mir nach wie vor das Auto vom Herrn Papa." Der Kia Magentis wird sparsam eingesetzt. "Bei uns hält ein Auto zehn Jahre und hat vielleicht 60.000 Kilometer am Tacho. Es kam schon vor, dass wir neue Reifen brauchten - nicht weil sie kein Profil mehr hatten, sondern weil der Gummi brach." (Jutta Kroisleitner, AutoMobil, DER STANDARD, 27.7.2012)

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    foto: privat
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