Femen-Aktivistin legt sich mit Patriarch Kirill an

Ansichtssache

Einer Aktivistin der ukrainischen Feministinnengruppe "Femen" ist es am Donnerstag gelungen, auf dem Flughafen Borispol bei Kiew in die Nähe des russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill I. zu gelangen.

Die Leibwache des Kirchenmanns schritt umgehend ein und drängte die Demonstrantin, die einen "Kill Kirill"-Schriftzug auf dem nackten Rüücken trug, ab.

15 Tage Haft

Wegen dieser Oben-ohne-Attacke auf den russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill in Kiew muss eine Aktivistin der ukrainischen Gruppe Femen für 15 Tage hinter Gitter. Die 22-Jährige habe im Schnellverfahren die Höchststrafe für "leichtes Rowdytum" erhalten, teilte die für ihre Nacktproteste bekannte Frauengruppe am Freitag mit.

Solidarität mit "Pussy Riot"

Der Patriarch nahm den Vorfall wahr, zeigte aber keine Reaktion. Der Protest der jungen Frau richtete sich gegen Versuche der russisch-orthodoxen Kirche, ihren Einfluss in der Ukraine auszuweiten, aber auch gegen die Inhaftierung der Musikerinnen der russischen Band Pussy Riot. Die Gruppe Femen erklärte, Patriarch Kirill stecke hinter der Verhaftung der drei Frauen.

Pussy Riot hatten im Februar in einer Moskauer Kathedrale ein "Punk-Gebet" gegen Wladimir Putin gesungen, der damals noch als Ministerpräsident vor seiner dritten Amtszeit als russischer Staatschef stand. Die Sängerinnen Nadeschda Tolokonnikowa, Jekaterina Samuzewitsch und Marina Alechina befinden sich seit März in Untersuchungshaft, sie müssen bei einer Verurteilung wegen "Rowdytums" mit bis zu sieben Jahren Haft rechnen

Nachlese: Femen-Mitglieder Alexandra Schewtschenko und Inna Schewtschenko im dieStandard.at-Interview

Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/gleb garanich
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...ich gehe mal davon aus,

dass der mit der antene am hutterl der kirill ist....sonst weist ja keiner des gottesmänner eine "empfangseinheit" auf.

herrlich

Naja, Ihre Religionsgemeinschaft

hat halt Gürtel und Westen mit Zündvorrichtung lieber .... so hat jeder Glaube seine Individuelle Auslegung und Praktik ....

das Strafausmaß ist völlig unangemessen ...

für einen Mordaufruf ...

Wogegen haben die Femen protestiert?

Schwer zu folgen, im Text steht aber eh alles.
Also Bilder anschauen und nochmal versuchen den Text zu lesen...
-wie anstrengend!

die patriarchen schauen

aus als wären sie nicht von dieser Welt. Ufo.

Schön langsam müssen sie dazu übergehen, höschenfrei zu protestieren.

Die Dutterln regen nicht mehr so auf.

Herzig

Wie da wieder mal das Gefühl der lieben Poser überschäumt. Gemütlich in der Arbeit oder Zuhaus lässt sich ja alles so leicht kommentieren. Selber hat man/frau ja so etwas noch nicht erlebt. Friedlicher Widerstand, auch mit provokanten Parolen, ist für denkende Menschen zumutbar und sollte nicht zu abwertenden oder sonstigen Kommentaren führen!

lauter poser & selbstdarsteller

eine dauernd entbloesst & zornig kreischend,
die andern in lustigen kostuemen...

die einzig normalen sind wohl der typ mit der blauen krawatte & dem amuesierten gesichtsausdruck & die angezogene blonde lol.

sorry, femen bringst überhaupt nicht mehr.

für ein politisches statement ist duttelnzeigen einfach zu wenig. und ein mordaufruf einfach zu viel.
zeit abzutreten. bin gespannt, was sich die nächsten agents provocateurs einfallen lassen.

vielleicht ein paar männer, die versuchen mit ihrem spatzi passanten zu verprügeln?
massengacken in parlamentsgängen?
kopulation mit brieftauben?
hunde aneinanderbinden?
öffentliches aquarienfischeessen?

es gibt noch viel zu tun, für verwirrte bürger!

ich wähle...

spatzipassantenverprügeln ;-D

....

Ganz im Gegenteil !!! Persönlich ein bisserl unentspannt?

Hunde aneinanderbinden?

Klingt vielversprechend. Wieviele und welche Sorte?

Oder:

- Einem Blinden ein Zuckerl in den Bart kleben?
- Einem Einbeinigen einen Roller schenken?
...

An der Tastatur klingt das ja bequem ud lässig, in Ländern wie Russland und der Ukraine bedeutet Widerstand, gleich welcher Art, Repression, Gefängnis und Schlimmeres

Die Strategien von Femen versuchen diese Repression nicht zu potenzieren, sondern sie subversiv zu unterlaufen, indem sie die Stereotypen zur Weiblichkeit gezielt als Schutzschirm einsetzen. Bevor Sie AktivistInnen über ihre Methoden belehren wollen, setzen Sie sich doch einmal selbst dieser Gefahr aus.

Man kann zur Subversion Brüste oder Zöpfe verwenden

Aber auch Insubordination, Witz, Rhetorik, Kunst...

Nachdem die Damen sehr öffentlichkeitswirksam auftreten (wollen), steht es dem Publikum sehr wohl frei, seine Kritik zu äußern und die Aktion sowohl inhaltlich als auch formal zu beurteilen.

Beides ist in diesem Fall bescheuert.
Mordaufrufe sind pfuigack. Und die Frau wirkt bei der Aktion eher gestört als kämpferisch.

Und jetzt tatsächlich eine Belehrung: mit weiblichen Attributen zu spekulieren ist selten erfolgreich. Damit sind schon viele Frauen im Berufsleben eingefahren.

Die Auseinandersetzung findet ...

... in einem anderen Teil der Welt statt und das mit ziemlich drastischen Mitteln ... gehn's weiter Ihre Tauberln füttern! ;-)

Hab mir gerade dasselbe gedacht

ich hege tiefen Respekt und Bewunderung für die Aktivisten!! Entführt vom KGB(?), im Wald mit Benzin übergossen, das Ganze bei Minusgraden, und die machen trotzdem weiter!

nettes "gschichtl".
ausser das aktivistinnen von femen das behauptet haben, gibt es aber keinerlei belege dafür. aber wozu belege. "wahr" ist ja heutzutage, was in der zeitung steht.

der tag ist lang, die westmedien geduldig: da kann man viel erzählen.

was brauchen´s denn für einen Beleg,

vielleicht die Tankrechnung der Entführer? 10l Anzündsprit ;-)

Sie sind kein ...

... Pabst! - höchstens eine eindimensionale Systemrechtfertigungskonstante ;-)

Jetzt nehmen Sie mir auch noch die Arbeit weg, fuer Belarus bin ich zustaendig!

Sie sind nicht ernstzunehmen. für Sie sind femen in belarus böse und in der ukraine oder russland toll.
das ist höchstens lächerlich.

Bloedsinn, fuer mich sind die FEMEN eine Gruppe von Frauen die mit Fotorechten Ihre Mahlzeit bezahlen. Mit Frauenrechte oder mit Politik haben die rein gar nichts zu schaffen. Ihre Aktionen sind schon seit Monaten nur mehr peinlich, dementsprechend habe ich auch die EM Aktion etc bewertet.
Waehrend die PUSSY RIOT genauso wie die Gruppe WOINA eine intelligent kuenstlerisch Interessante Aktion verwirklichen.
Wenn Sie diesen Unterschied nicht erkennen tun Sie mir leid.

Soo eine dreckige Phantsie ...

Das heisst "Fanzieh"

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