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vergrößern 645x430Die Gäste aus Österreich schätzen vor allem die deutschen Städte.
vergrößern 645x432Besonders gefragt sind München, ...
vergrößern 645x435... Hamburg ...
vergrößern 645x429... und Berlin. Kultur, Sehenswürdigkeiten, Shopping und die Freundlichkeit stehen ganz oben auf der Liste Gründe für einen Urlaub beim Nachbarn.
Informationen: Deutsche Zentrale für Tourismus
Deutsche haben es nicht leicht in Österreich. Sie bemühen sich darum, wenn schon nicht beliebt, dann wenigstens akzeptiert zu werden - und bleiben doch die ungeliebten Nachbarn. Sie spielen besser Fußball und manchmal fahren sie sogar besser Ski, was die Österreicher schmerzt. Sie gelten in Österreich als überkorrekt, humorlos und langweilig. Nur selten wird ein gutes Haar an ihnen gelassen. Die Österreicher finden das Essen geschmacklos und die Kultur langweilig. Außerdem beherrschen sie die eigene Sprache nicht, sagen Pfannkuchen statt Palatschinke und Aprikose statt des korrekten Marille. Und es gibt sogar eine Statistik darüber, wie sehr die Österreicher den Urlaub in Deutschland verabscheuen, obwohl selbst diese Erhebung zeigt, dass Deutschland eines der beliebtesten Reiseländer überhaupt bei den Österreichern ist (-> siehe Artikel).
Alle diese Beurteilungen, denen man auf der Straße, im Wirtshaus und in diversen Foren begegnet, haben nur einen Haken: Es gibt andere Statistiken, die ein völlig anders Bild zeichnen.
Urlaub in Deutschland
So hat etwas das deutsche Statistische Bundesamt ermittelt, dass es allein von Jänner bis Mai 2012 8,5 Prozent mehr Übernachtungen aus Österreich in Deutschland gab. Laut dem World Travel Monitor (WTM) des Beratungsunternehmens IPK International lag Deutschland im Jahr 2011 sogar auf dem zweiten Platz hinter Italien und vor Kroatien bei den beliebtesten Auslandsreisezielen der Österreicher.
Der WTM hat Deutschland einer Imageanalyse unterzogen. Demnach lieben die Österreicher die deutschen Städte, abgesehen davon, dass das Nachbarland schnell und bequem erreichbar ist, was es als Reiseziel ebenfalls attraktiv macht. 80 Prozent schätzen die historischen Sehenswürdigkeiten in den Städten, 78 Prozent freuen sich über die Einkaufsmöglichkeiten.
Eine weitere Untersuchung des Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus, der in etwa dem Tourismus Monitor Austria entspricht, zeigt, dass die Gäste aus Österreich, die zwischen Jänner 2008 und April 2011 Deutschland besucht haben, durchaus zufrieden waren. In einer Bewertungsskala von 1 ("äußerst begeistert") bis 6 ("eher enttäuscht") schneidet Deutschland mit einer Gesamtzufriedenheit von 1,77 durchaus positiv ab. Besonders hervorgehoben wurden die Gastronomie (1,84), die Vielfalt und Qualität des Angebots (1,89), die Unterkünfte (1,90) sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis (2,0). Erstaunlicherweise waren die Besucher aus Österreich auch mit der Freundlichkeit der Deutschen sehr zufrieden (1,71).
Woran liegt es also, dass die Österreicher noch immer so schlecht auf die Deutschen zu sprechen sind? Liegt es vielleicht daran, dass viele Deutschland gar nicht kennen, weil sie noch nie dort waren? Die Zahlen sagen etwas anderes. Laszlo Dernovics von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) weiß, dass die Österreicher vor allem die deutschen Städte sehr schätzen. München, Berlin und Hamburg zählen zu den Top-Reisedestinationen. "In den vergangenen zehn Jahren konnten sich die Übernachtungszahlen in den beliebtesten Städtedestinationen der Österreicher vervielfachen."
Und es werden immer mehr
Eine weitere Untersuchung, durchgeführt von Magic Cities Germany, der Werbegemeinschaft der wichtigsten Städte Deutschlands, unterstreicht diese Behauptung. Die deutschen Städte verzeichnen Übernachtungszuwächse aus Österreich, die Spitzenreiter unter den beliebtesten Städten sind München, Berlin und Hamburg. Seit über zehn Jahren steigen die Besucherzahlen aus Österreich. 2001 wurden noch 1,7 Millionen Übernachtungen gezählt, 2011 waren es bereits drei Millionen (in Beherbergungsbetrieben ab neun Betten und auf Campingplätzen in Deutschland). Der Wachstumsmarkt Österreich generierte ein durchschnittliches Wachstum bei den Übernachtungen von 5,3 Prozent in den letzten Jahren, somit insgesamt ein Plus von über 50 Prozent seit 2001.
Die Österreicher lieben also den Urlaub bei den deutschen Nachbarn, sie schätzen das Kulturangebot, sie shoppen gerne in deutschen Städten, essen mit Vorliebe in deutschen Restaurants und genießen die deutsche Gastfreundschaft. Spießigkeit, Arroganz, Überkorrektheit und Arbeitswut der Deutschen sind den Österreichern im Urlaub scheinbar "powidl". Dass sie trotzdem kein gutes Wort über die Deutschen verlieren, ist wohl eine österreichische Eigenart, vielleicht jener österreichische Humor, den die Deutschen nicht verstehen. (ham, derStandard.at, 26.7.2012)
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Ich bin in Bayern geboren, also Deutscher. Das ist eben so, ich habe es mir nicht aussuchen dürfen.
Nach meiner Erfahrung mit Nichtdeutschen reicht es aus, sich wie ein Mensch zu benehmen und die Staatsangehörigkeit verliert ihre Bedeutung.
Wenn jemand "österreichisch" spricht, freut mich, - klingt irgendwie runder wie "Hochdeutsch".
Es gibt da massive Unterschiede in der Mentalität, der Sprache, dem Verhalten je nachdem woher "die Deutschen" kommen.
Man vergleiche nur "die Bayern" und "die Preußen". Die Berliner sollen ja angeblich den Wienern sehr ähnlich sein, zumindest fühlen sie sich angeblich vice versa in den jeweiligen anderen Städten wohl.
Für die Bayern sind "die Piefke" die Norddeutschen, für uns Österreicher mal grunsätzlich alle Deutschen. Jeder der mal einen Bayern als Piefke bezeichnet hat wird an der Reaktion Unverständnis erkennen.
Das neue Phänomen der deutschen "Wirtschaftsflüchtlinge", das finde ich viel aktueller und interessanter. Aus eigener Erfahrung kommen selbst viele Ostdeutsche mit einer gewissen "Überheblichkeit" nach Ö...
Das schreibe ich desöfteren. Und es gibt nur wenige, denen das gefällt. Und ich vermute, denen gefällt es wiederum aus den falschen Gründen. Aber noch exakter wäre: "Ich wäre gern Deutscher!" Und das geht so:
Nicht nur im Urlaub, da gehts ja leicht, irgendwas entspannt zu sehen, auch wenn vermehrt an ihrer Sprache erkennbare deutsche Arbeitskräfte an Supermarktkassen, im Baumarkt oder etwa in der Landmaschinenwerkstätte werkln, man merkt, daß ihnen die Arbeit zumindest mehr Spaß macht als unseren lieben Töchtersöhnen. Und das färbt ab, vor Allem auf die Kundschaft, die sich dann mehr Arbeitskräfte mit positiverer Einstellung wünscht.
Ich wär gern Deutscher, hätt das gern überall...
die Nächtigungen der geschäftsreisenden Österreicher abziehen, dann wäre diese Statistik auch vergleichbar. Habe sicher dieses Jahr insgesamt 20 ÜBernächtigungen in Deutschland gehabt, aber keine einzige Urlaubsübernächtigung.
Nach Kroatien fahren doch wohl um einige weniger auf Geschäftsreise als nach Deutschland. Vor allem weil Deutschland doch unser wichtigster Handelspartner ist.
Besonders gerne auf Deutsche, denn so hat mans gelernt und den Unsinn die diese von sich geben, kann der Österreicher auch verstehen. Bei einem Italiener oder Spanier ist das nur noch sehr selten der Fall.
Mir persönlich geht das Deutschenbashing hierzulande viel zu weit. Was manche sich hier gefallen lassen müssen ist eine Zumutung. Aber hier kann man mal so richtig politisch korrekt xenophob sein und auch noch auf Kosten anderer Spass dabei haben.
Die Österreicher hassen die Deutschen, weil die verstehen, was für Blödsinn die Österreicher verzapfen und sich dabei wesenlich intelligenter und eloquenter ausdrücken können. Der typische Minderwertigkeitskomplex halt, der, wie wie überall, mit dem überlegenen eigenen Gemüt und Herz argumentiert.
nur weil manche deutsche keinen dialekt mehr sprechen, bedeutet das nicht das sie intelligenter und eloquenter sind.
die kritik an deutschen die hierher kommen und das ist leider nur allzu berechtigt, vergleichen halt gerne alles hierzulande mit den gegebenheiten im großen tollen deutschland. wer seine heimat verläßt, sollte aufhören das alles toll zu finden...und sich in der gesellschaft in der sie leben endlich ankommen.
Die ÖsterreicherInnen sind da ja traditionell ganz anders: stets offen für Neues, respektvoll im Zielland, interessiert an Kunst, Kultur und Geschichte - nachzulesen etwa unter
http://www.oocities.org/athens/st... nicek.html
.. zwar weniger Deutsche dafür andere Ersatzdeutschsprechende ..
die am Abend zu Ersatzdeutschbrechenden werden..
.. und soweit ich meine Freundin kenne, die dort im Service arbeitet, würde die den Ersatzdeutschbrechenden gern auf den Teller speien, so beschissen, wie die sich dort benehmen.
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