Der Stadtimker auf dem Bundeskanzleramt

Ansichtssache | 26. Juli 2012, 14:20
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foto: reuters/lisi niesner

Wer in Wien einen Schrebergarten hat oder Zugang zu einer Dachplattform, erfüllt schon alle Voraussetzungen, um Pate für ein Bienenvolk werden. Der Aufruf der Organisation "Stadtimker" gilt aber nicht nur für Privatpersonen, auch auf den Dächern öffentlicher Gebäude betreut die Initiative mittlerweile Bienenstöcke. Eines davon ist das Bundeskanzleramt in der Wiener Innenstadt.

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Bitte Herr Schüssel, nicht noch mehr BZÖler züchten, die Gerichte sind schwerstens überlastet...

Die Idee ist ja gut aber nicht neu...

Die Preise sind auch ganz schön stolz für einen Verein, der laut Homepage nur Bienen retten will. Vereinsstatuten wären interessant - gibt es die wo?

Tolle Fotos. Vor allem das Licht auf Bild 4 und 6 beeindruckt. Ist das nur das Sonnenlicht oder ein Seitenblitz?

Würd ich auch gern wissen, ich glaub aber dass ziemlich sicher ein Slave-Blitz verwendet wurde.

der stadttrinker gelesen...

Die einzigen fleißigen Bienen am Ballhausplatz °!°

man muss halt darauf aufpassen,

dass der berlakovich da nicht aufs dach kommt... der hat's mit den bienen ja eher nicht so...

Es lasse sich kein Feinstaub nachweisen und ebenso wenig Pestizide, die heute im Landhonig ein großes Problem darstellen würden.

hehe
was meint die grüne parteizentrale dazu?
^ ^

auch bienen, die an flughäfen angesiedelt sind, produzieren honig ohne schadstoffe, aber nur, weil diese schadstoffe nicht im honig landen, heißt es nicht, dass sie nicht da sind...

Nur weil sich im Honig kein Feinstaub nachweisen lässt, bedeutet das nicht, dass in der Stadt keiner vorhanden wäre.
Nahrungsquelle für Bienen sind hauptsächlich Nektar & Pollen. Feinstaub hat auf den Nektar, der tief in der Blüte sitzt daher keine Auswirkung...

und haben die debilen Raucher auch nicht geschadet?

Wir armen Tierlein müssen passiv rauchen und unsere Produkte schaden dennoch nicht?

ja, was meint die grüne parteizentrale dazu?

Albert Einstein sagte, "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Drum züchtet Bienen, woimmer es auch möglich ist!

Ich widerspreche Einstein ungern,

aber wirklich "verhungern" würde der Mensch auch ohne Bienen nicht. Die wichtigsten Getreidesorten - Weizen, Reis und Mais - betreiben Windbestäubung, sind also auf nicht auf Bienen angewiesen.

Aber wir hätten auf jeden Fall nur mehr ganz wenige Obstsorten, was schade genug wäre...

genamipuiertes saatgut kommt auch ganz ohne bestäubung aus. aber viele andere pflanzen wären betroffen.

...nur mehr ganz wenige Obstsorten...

Nestlé hat sicher schon was in der Giftküche ;-)

Nicht jede Nutzpflanze muss von Insekten bestäubt werden.
Der Speiseplan wird äusserst karg, aber sterben muss desswegen keiner.

Genau, gute Initiative.

Die Stadt Wien mit ihren teilweise winzigen, aber in Summe vielen Grünoasen ist ein gutes Pflaster dafür. Aber: Auch Einstein hat nicht immer recht: Hummeln sind viel wichtiger als Zuchtbienen. Bestäuben mehr und das auch bei niedrigeren Temperaturen.

Beide haben Vor- und Nachteile.

Wildbienen fliegen früher und länger.

Honigbienen erreichen eine höhere Bestäubungsleistung, weil sie beim Sammeln "standorttreu" sind, was für manche Obstsorten essentiell ist.

Sie sind also beide wichtig.

eine einzelne hummel sicher..

doch denk ich mal, die masse machts in dem fall ^^

soweit ich weiß...

wird dieses zitat irrtümlich einstein zugeschrieben...

und ich finde in den Städten auch keine Schmetterlinge und Hummeln.
Sind zwar keine "Nutztiere", aber sehr schön anzuschauen und zu beobachten.

Doch, gibt es alles.

Pflanzen sie in einem Fensterkisterl Blumen mit lila Blüten, und Sie werden sich wundern, was in der Stadt alles an Kleinflüglern lebt.

leider wird heute oft so gebaut, dass man gar kein blumenkistl rausstellen kann - da lob' ich mir meinen balkon und die täglich landenden besucher

trotzdem, Bienen zu züchten in der Stadt finde ich eine gute Idee.

interessant

eine gute Sache

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