Griechen ziehen weiter Geld aus Banken ab

26. Juli 2012, 11:03

Kommisionspräsident Barroso wird sich heute bei seinem Besuch in Athen mit Antonis Samaras über die Lage austauschen

Athen - Inmitten der Diskussion über einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone reist EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Donnerstag nach Athen. Barroso will bei seinem ersten Besuch in Griechenland seit mehr als drei Jahren mit Ministerpräsident Antonis Samaras über die Lage in der EU und in Griechenland sprechen.

Der griechische Finanzminister Giannis Stournaras trifft ebenfalls in Athen mit Vertretern der Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU zusammen. Die Gruppe hatte am Dienstag eine neue Prüfung der Sparanstrengungen Griechenlands begonnen, die Bedingung für internationale Finanzhilfen sind. Ihr Bericht wird für Ende August oder Anfang September erwartet.

Griechenlands Sparpläne

Griechenland plant indes nach Angaben aus dem Finanzministerium bis 2014 Einsparungen von 11,7 Milliarden Euro. Die entsprechenden Konzepte für die Jahre 2013 und 2014 seien fertiggestellt, hieß es am Donnerstag aus dem Ministerium. Ministerpräsident Samaras werde die Pläne noch am Donnerstag den Koalitionspartnern vorstellen.

Derzeit überprüft die Troika, ob das von der Pleite bedrohte Euroland seine Sparzusagen eingehalten hat. Daran gibt es angesichts des politischen Stillstands während des langen Wahlkampfs im Frühjahr Zweifel. Ein positives Prüfergebnis ist Voraussetzung dafür, dass die nächste Tranche weitere Gelder aus dem zweiten Hilfspaket ausgezahlt wird.

Griechen ziehen weiter Geld ab

Die Griechen heben indes weiter große Mengen Geld von den Banken des Landes ab. Die Einlagen des Privatsektors verringerten sich nach am Donnerstag von der EZB veröffentlichten Daten im Juni um fast fünf Prozent. Ebenso stark waren sie im Mai zurückgegangen.

Die Einlagen betrugen Ende Juni demnach 156,2 Mrd. Euro nach 164,1 Mrd. Euro im Vormonat. Dies ist der niedrigste Stand seit mehr als sechs Jahren. Der Abfluss schwächt das durch die Schuldenkrise angeschlagene Bankensystem des Landes weiter. Die griechische Notenbank hatte hingegen erklärt, der Geldstrom sei im Juni und Juli umkehrt worden. (APA, 26.7.2012)

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Griechenland helfen?

Ich frag mich wer eigentlich ein Interesse daran hat, Griechenland, Spanien etc. zu helfen? Das System funktioniert doch prima! Man (die Politik) hat einen Finzamarkt geschaffen der es ermöglicht, dass Spekulanten riesen Gewinne mit hochverschuldeten Staaten machen. Würde man den Staaten wirklich helfen, so würde man doch auf die fetten Gewinne durch die enormen Zinsaufschläge verzichten. Ich glaube nicht, dass diejenigen welche das System erfunden haben, ein Interesse daran haben es auch zu ändern ...

es gibt interessenten an einer gesunderen wirtschaft

hier sprechen sie, und es sind besitzer grosser firmen:

http://www.youtube.com/watch?v=W... ture=share

ein ARD beitrag zur schuldenkrise in deutschland, man kann sehr gut die spiegelung der dinge erkennen.

um die allgemein traurige stimmung im forum

etwas zu heben: http://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM

(dieses lied sollte man manchen leuten non-stop zwangsvorspielen)

pinball wizard mit elton john (filmversion) ist eine weniger passive sicht der dinge! (auf youtube)

jedes wort

was dort politiker von sich geben kann man nehmen und getrost kübeln. Die waren korrupt, sind korrupt und werden es immer bleiben. Und die verantwortlichen der EU wissen das auch. Warum traut sich niemand endlich aussprechen, dass es so ist und dass es absolut keinen sinn hat, so einen totkranken patienten auch nur einen tag noch am leben zu erhalten. Von UNSEREN Geldern. Raus mit denen. Und basta. Gibt ein kurzes Aufflackern an den Märkten aber kann auch nicht mehr kosten, als uns das Desaster noch kosten wird. Von den Imageschäden die Europa weltweit durch dieses Chaos erleiden musste gar nicht zu reden.

Stell dir vor:

Seit 2008 sind ca. 4500 Milliarden Euro geflossen. Dies wäre für jeden EU Bürger 9000€. Was denkt Ihr wie die Wirtschaft angekurbelt wäre wenn jeder Plötzlich 9000 € übrig hätte?

Greece...Sparen!!!

21.9% Arbeitslose GDP 300 Mrd Debt 360+ Mrd Mai 2012 165.3% u GDP Ratio Zins 8%? = 76 Millionen am Tag! 11,3 Millionen Population...wenn 2 Millionen Arbeiten und den Zinsbeitrag zahlen sollen dann muss ein jeder 365 x 38 Euro am Tag zur Zinszahlung leisten. 30 x 38 = 1080 im Monat! Sparen? Wo? Wie? Dann schaut es aus das Ende ist da!

Die EU Granden hatten es noch nie mit Zahlen!

Bloß nicht verwirren.;O)

Ist durch die maroden Staaten eine Belastungswelle für Österreich zu erwarten?

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkir... 28001.html

Mich wundert's, dass in Griechenland überhaupt noch irgendwer Geld bei der Bank hat. Währungsreform und Abwertung um 50% sind seit Monaten ein sehr reales Szenario. Zinsen sind ohnehin im Keller.

Kein Privater, der im eigenen Interesse handelt, kann so viel unkompensiertes Risiko eingehen.

Sind die Griechen alle so selbstlos, dass sie der Stabilität ihrer Banken gern 50% ihres Vermögens opfern? Oder was ist da los?

Alles Makulatur

Dass Griechenland bankrott ist, dürfte wohl inzwischen jedem klar sein. Dass die Regierung, die das Land in diese Lage gebracht hat, es wohl nicht retten können wird, erfordert auch keine übermäßig hellseherischen Fähigkeiten. Es geht hier um eine rein politische Frage: wie stark ist die europäische Union als Gemeinschaft? Lassen wir die Griechen hängen oder helfen wir?

wir verhindern den default und besichern die kredite mit den ölvorkommen!

und dann entwickelt kontinentaleuropa gemeinsam diese ölfelder und gibt GR den gerechten anteil, nicht so wie im irak.
es gibt mehrere ressourcen und produktive landschaften, die werden nur aus "geschäftsgeist" schlecht geredet. jemand will abstauben.
doch in summe würden diese ressourcen die krise in GR stoppen, und vor allem durch eine äusserst ermutigende signalwirkung für die anderen länder einen entscheidenden umschwung bewirken.

dieser umschwung betrifft die politische kultur, und die ist ein hauptschuldiger, weil sich die politiker mit den "madoffs" lieber als zb mit dem wirtschaftlich unverzichtbaren mittelstand identifizieren.

@ santa fe

Das weit bessere Grundeinkommen, das nicht nur Armutsniveau stabilisiert, ist dieses. Beschäftigung lohnt sich:
http://uhupardo.wordpress.com/2011/11/0... tenmodell/

GR "plant" und "plant" und ..... - aber bei 60% der staatsang. wurde das gehalt noch net geändert, von 150.000 bis 2015 zu entlassenen beamten sind weit <10.000 realisiert etcetcetcetcetc...

an denen hängen ganze arbeitslose familienclans

die austerität nach gehabtem schema ist nicht möglich, ohne eine hungerrevolution auszulösen.
glaubt denn einer in dem fall, das wär so egal?

ja, ich weiss. aber so einen wasserkopf kann sich niemand leisten. und wenn eine hungerrevolution nötig ist, damit vernunft einkehrt, ja dann gehts nicht anders. wär kein wunder.....

ich bin da keineswegs gleichgültig.
aber je schneller da IRGENDwas passiert, umso besser für alle.

Zeit für den Eropäischen Fäkalpakt ...

... jeder kümmert sich um seine eigene Sch..... !

You mde my Day

Genial!

eine frage, die mich bewegt

da griechenland ja nicht erst seit gestern in der krise ist: wurde in den letzten jahren überhaupt irgendetwas eingespart?
und wenn ja, waren die einsparungen für den GR staat gößer als der einnahmenentgang durch rezession/depression?

zur Info:

GR wäre natürlich nicht in dieser Situation, wenn in den letzten Jahrzehnten gespart worden wäre.
GR hat durch den € übergünstige Zinsen gehabt, und damit verständlicherweise viele neuen Schulden gemacht - wie fast alle Länder.
Im Gegensatz zu anderen Ländern hat GR aber dieses Geld nicht in Infrastruktur und Betriebsansiedlungen investiert, sondern hauptsächlich für Staatsausgaben verwendet, da sie kein funktionierendes Steuersystem haben.

Nein

es wurde fast nichts eingespart, ausser der Umsetzung der vielen Ankündigungen.

ziehen weiter Geld ab.

na hallo, wer jetzt noch sein geld auf der bank hat, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

aber geh - unsere spareinlagen sind ja sooooooo sicher, echt, ehrlich, weil, schließlich garantieren wir ja selbst mit unseren steuern für unsere einlagen......ähhh, shit - muss auf die bank;-)

Griechen ziehen weiter Geld aus Banken...

...verstehe ich voll und ganz, denn sobald der Grexit da ist bekommens nur noch gestempelte Euronoten aus dem Bankomaten die nix mehr wert sind...

Die werden sich die Euronen behalten

Auch NACH einem eventuellen Grexit und Euro-Ausstieg. Logisch.

Bin neugierig, mit welcher Massnahme man die Griechen zwingen wird können, die Euro herzugeben bzw. umzutauschen ;-)

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