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Athen - Inmitten der Diskussion über einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone reist EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Donnerstag nach Athen. Barroso will bei seinem ersten Besuch in Griechenland seit mehr als drei Jahren mit Ministerpräsident Antonis Samaras über die Lage in der EU und in Griechenland sprechen.
Der griechische Finanzminister Giannis Stournaras trifft ebenfalls in Athen mit Vertretern der Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU zusammen. Die Gruppe hatte am Dienstag eine neue Prüfung der Sparanstrengungen Griechenlands begonnen, die Bedingung für internationale Finanzhilfen sind. Ihr Bericht wird für Ende August oder Anfang September erwartet.
Griechenlands Sparpläne
Griechenland plant indes nach Angaben aus dem Finanzministerium bis 2014 Einsparungen von 11,7 Milliarden Euro. Die entsprechenden Konzepte für die Jahre 2013 und 2014 seien fertiggestellt, hieß es am Donnerstag aus dem Ministerium. Ministerpräsident Samaras werde die Pläne noch am Donnerstag den Koalitionspartnern vorstellen.
Derzeit überprüft die Troika, ob das von der Pleite bedrohte Euroland seine Sparzusagen eingehalten hat. Daran gibt es angesichts des politischen Stillstands während des langen Wahlkampfs im Frühjahr Zweifel. Ein positives Prüfergebnis ist Voraussetzung dafür, dass die nächste Tranche weitere Gelder aus dem zweiten Hilfspaket ausgezahlt wird.
Griechen ziehen weiter Geld ab
Die Griechen heben indes weiter große Mengen Geld von den Banken des Landes ab. Die Einlagen des Privatsektors verringerten sich nach am Donnerstag von der EZB veröffentlichten Daten im Juni um fast fünf Prozent. Ebenso stark waren sie im Mai zurückgegangen.
Die Einlagen betrugen Ende Juni demnach 156,2 Mrd. Euro nach 164,1 Mrd. Euro im Vormonat. Dies ist der niedrigste Stand seit mehr als sechs Jahren. Der Abfluss schwächt das durch die Schuldenkrise angeschlagene Bankensystem des Landes weiter. Die griechische Notenbank hatte hingegen erklärt, der Geldstrom sei im Juni und Juli umkehrt worden. (APA, 26.7.2012)
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Ich frag mich wer eigentlich ein Interesse daran hat, Griechenland, Spanien etc. zu helfen? Das System funktioniert doch prima! Man (die Politik) hat einen Finzamarkt geschaffen der es ermöglicht, dass Spekulanten riesen Gewinne mit hochverschuldeten Staaten machen. Würde man den Staaten wirklich helfen, so würde man doch auf die fetten Gewinne durch die enormen Zinsaufschläge verzichten. Ich glaube nicht, dass diejenigen welche das System erfunden haben, ein Interesse daran haben es auch zu ändern ...
hier sprechen sie, und es sind besitzer grosser firmen:
http://www.youtube.com/watch?v=W... ture=share
ein ARD beitrag zur schuldenkrise in deutschland, man kann sehr gut die spiegelung der dinge erkennen.
etwas zu heben: http://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM
(dieses lied sollte man manchen leuten non-stop zwangsvorspielen)
was dort politiker von sich geben kann man nehmen und getrost kübeln. Die waren korrupt, sind korrupt und werden es immer bleiben. Und die verantwortlichen der EU wissen das auch. Warum traut sich niemand endlich aussprechen, dass es so ist und dass es absolut keinen sinn hat, so einen totkranken patienten auch nur einen tag noch am leben zu erhalten. Von UNSEREN Geldern. Raus mit denen. Und basta. Gibt ein kurzes Aufflackern an den Märkten aber kann auch nicht mehr kosten, als uns das Desaster noch kosten wird. Von den Imageschäden die Europa weltweit durch dieses Chaos erleiden musste gar nicht zu reden.
21.9% Arbeitslose GDP 300 Mrd Debt 360+ Mrd Mai 2012 165.3% u GDP Ratio Zins 8%? = 76 Millionen am Tag! 11,3 Millionen Population...wenn 2 Millionen Arbeiten und den Zinsbeitrag zahlen sollen dann muss ein jeder 365 x 38 Euro am Tag zur Zinszahlung leisten. 30 x 38 = 1080 im Monat! Sparen? Wo? Wie? Dann schaut es aus das Ende ist da!
Mich wundert's, dass in Griechenland überhaupt noch irgendwer Geld bei der Bank hat. Währungsreform und Abwertung um 50% sind seit Monaten ein sehr reales Szenario. Zinsen sind ohnehin im Keller.
Kein Privater, der im eigenen Interesse handelt, kann so viel unkompensiertes Risiko eingehen.
Sind die Griechen alle so selbstlos, dass sie der Stabilität ihrer Banken gern 50% ihres Vermögens opfern? Oder was ist da los?
Dass Griechenland bankrott ist, dürfte wohl inzwischen jedem klar sein. Dass die Regierung, die das Land in diese Lage gebracht hat, es wohl nicht retten können wird, erfordert auch keine übermäßig hellseherischen Fähigkeiten. Es geht hier um eine rein politische Frage: wie stark ist die europäische Union als Gemeinschaft? Lassen wir die Griechen hängen oder helfen wir?
und dann entwickelt kontinentaleuropa gemeinsam diese ölfelder und gibt GR den gerechten anteil, nicht so wie im irak.
es gibt mehrere ressourcen und produktive landschaften, die werden nur aus "geschäftsgeist" schlecht geredet. jemand will abstauben.
doch in summe würden diese ressourcen die krise in GR stoppen, und vor allem durch eine äusserst ermutigende signalwirkung für die anderen länder einen entscheidenden umschwung bewirken.
dieser umschwung betrifft die politische kultur, und die ist ein hauptschuldiger, weil sich die politiker mit den "madoffs" lieber als zb mit dem wirtschaftlich unverzichtbaren mittelstand identifizieren.
Das weit bessere Grundeinkommen, das nicht nur Armutsniveau stabilisiert, ist dieses. Beschäftigung lohnt sich:
http://uhupardo.wordpress.com/2011/11/0... tenmodell/
ich bin da keineswegs gleichgültig.
aber je schneller da IRGENDwas passiert, umso besser für alle.
da griechenland ja nicht erst seit gestern in der krise ist: wurde in den letzten jahren überhaupt irgendetwas eingespart?
und wenn ja, waren die einsparungen für den GR staat gößer als der einnahmenentgang durch rezession/depression?
GR wäre natürlich nicht in dieser Situation, wenn in den letzten Jahrzehnten gespart worden wäre.
GR hat durch den € übergünstige Zinsen gehabt, und damit verständlicherweise viele neuen Schulden gemacht - wie fast alle Länder.
Im Gegensatz zu anderen Ländern hat GR aber dieses Geld nicht in Infrastruktur und Betriebsansiedlungen investiert, sondern hauptsächlich für Staatsausgaben verwendet, da sie kein funktionierendes Steuersystem haben.
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