Lehrerbildung im Dauer-Downgrading

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  • Eva Blimlinger: Kritisches Denken ist unerwünscht.
    foto: apa/wendelin

    Eva Blimlinger: Kritisches Denken ist unerwünscht.

  • Schlechte Zensuren: Im Jahr 2009 demonstrierten Lehrer gegen die Arbeitszeiten, nun herrschen Differenzen über die Ausbildung.
    foto: apa

    Schlechte Zensuren: Im Jahr 2009 demonstrierten Lehrer gegen die Arbeitszeiten, nun herrschen Differenzen über die Ausbildung.

Meinungen, die nicht auf Regierungslinie sind, gelten als unerwünscht: Die autoritäre Abstrafung von Elmar Märk durch Unterrichtsministerin Claudia Schmied liefert einen Grund mehr dafür, warum die Lehrerausbildung an die Universitäten gehört

Es gibt viele gute Gründe, warum die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung an den Universitäten verbleiben, ja sogar ausgebaut werden soll. Alle Lehrerinnen und Lehrer, unabhängig in welcher Schulstufe sie nach Abschluss ihres Studiums unterrichten werden, sollten in ihrer (Aus-)Bildung von forschungs- und kunstgeleiteter Lehre, von Lehrenden mit den unterschiedlichsten fachlichen und persönlichen (z. T. internationalen) Hintergründen und Erfahrungen, von den unterschiedlichen Curricula an den Universitäten und von der Freiheit der Lehre, der Forschung und der Erschließung und Entwicklung der Künste profitieren - all das, was es an den pädagogischen Hochschulen nicht gibt.

Den besten Grund, die Lehrerausbildung an den Universitäten zu belassen, hat aber nun die Unterrichtsministerin selbst geliefert, dagegen treten alle anderen Gründe deutlich in den Hintergrund. Lapidar heißt es da in der Aussendung, dass das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur mitteilt, dass "aufgrund der öffentlich getätigten Aussagen zur Zukunft der Pädagogischen Hochschulen das Vertrauensverhältnis zwischen Dr. Elmar Märk und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur nicht mehr gegeben ist". Basta, zurück an die HTL mit dem designierten Rektor der Pädagogischen Hochschule Tirol, Elmar Märk, und ihn vielleicht dort auch gleich abberufen - denn darf es einen Schuldirektor geben, der eine Meinung vertritt, die "außerdem diametral dem entgegensteht, was Regierungslinie" ist?

Märk hat sich erdreistet, richtigerweise darauf hinzuweisen, dass "die Lehrerausbildung in Tirol" - und nicht nur dort, sondern in ganz Österreich, wie ich meine - "langfristig bei der Universität angesiedelt" sein soll. Ein Sprecher des Unterrichtsministeriums meinte dazu, dass solche Aussagen eines designierten Leiters "in jedem Unternehmen der Welt Konsequenzen nach sich gezogen" hätten. Die Pädagogischen Hochschulen als Profitcenter, bei denen Dividenden ausgeschüttet werden? Fast lustig.

So soll sie also ausschauen die zukünftige, an der Wirklichkeit orientierte, wenn man so will, praxisorientierte und lebensnahe Lehrerinnenund Lehrerausbildung. Jedenfalls darf nicht gelehrt werden, wie eigene Meinungen entwickelt werden, wie kritische Positionen entworfen werden, wie öffentliche Diskussionen zu führen sind. Sollte aus irgendwelchen Gründen es dann doch passieren, dass die angehende Pädagogin, der angehende Pädagoge einen Standpunkt vertritt, der nicht jenem der eigenen Lehrenden entspricht, ja diametral dem entgegensteht, was Pädagogische Hochschullinie ist, dann wird das Vertrauensverhältnis wohl nicht mehr gegeben sein.

Ja, vielleicht hat sie oder er im dritten Semester diesen Standpunkt noch nicht vertreten, erst jetzt die Meinung geändert? Dumm gelaufen, was dann? Den Studierenden von der Pädagogischen Hochschule relegieren? Jedenfalls gilt es frühzeitig zu verhindern, dass Lehrer möglicherweise den Schülerinnen und Schülern kritisches Denken, künstlerische Fähigkeiten oder gar selbstständiges Handeln vermitteln, denn wer weiß, was daraus noch werden kann.

Nur zur Erinnerung, es war Elisabeth Gehrer, die die Umwandlung der Pädagogischen Akademien zu pädagogischen Hochschulen vorantrieb und schließlich mit der Ernennung der Gründungsrektorinnen und -rektoren im August 2006 umsetzte. "Die Pädagogischen Hochschulen bedeuten nun ein Upgrading dieser Ausbildung auf akademisches Niveau", verkündete sie stolz. Es blieb bis heute bei der Economy-Class. Der damalige SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser, übrigens auch ein Tiroler, kommentierte damals die Bestellung der Gründungsrektoren: "Nur ein schwarzer Lehrer ist ein guter Lehrer. Nach diesem Motto werden Institutionen der Lehrerbildung kohlrabenschwarz eingefärbt." Claudia Schmied will weiter upgraden, was aber so, wie es derzeit geplant ist, schlicht und ergreifend ein generelles Down-grading der Lehrerbildung ist.

Kein Wort von Autonomie

Derzeit bastelt der von Schmied und Töchterle eingesetzte Entwicklungsrat daran, wie denn die Lehrerinnen- und Lehrerbildung neu organisiert werden kann. Da ist von Entwicklungsverbünden und Entwicklungsteams die Rede, von Koordination von Curricularentwicklung mit den Universitäten, von Modulen und Induktion, von ECTS-Punkten und von Steuerung der Entwicklungsprozesse, alles technokratisch geplant. Kein Wort von einer tatsächlichen Autonomie der Pädagogischen Hochschulen, kein Wort von Freiheit von Forschung/Entwicklung und Erschließung der Künste und der Lehre, kein Wort von der Erlassung der Curricula durch die Institutionen, kein Wort über eine grundlegende Änderung der Organisationsstruktur und Personalauswahl, in der Rektoren von den Hochschulen gewählt werden, in der Professoren durch vom Senat eingesetzte Berufungskommissionen vorgeschlagen werden, nein, es bleiben die Minister, die anordnen, ernennen und entscheiden.

Unter solchen Voraussetzungen ist eine sinnvolle Zusammenarbeit im Sinne einer zukunftsweisenden Lehrerinnen- und Lehrerbildung zwischen Universitäten und PH nicht möglich. Elmar Märk hat recht: Die Lehrerinnen- und Lehrerbildung muss bei den Universitäten verbleiben. (Eva Blimlinger, DER STANDARD, 26.7.2012)

Eva Blimlinger ist Rektorin der Akademie der bildenden Künste in Wien.

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Diejenigen, deren Primäre Berufliche Aufgabe es einmal sein wird, den kommenden Generationen Bildung zu vermitteln, haben die bestmögliche Ausbildung und Bildung zu geniessen, Punkt.

Lehrerausbildung gehört an die Unis.

Was ist....

..."bestmögliche Ausbildung und Bildung" in der Lehrerbildung? Was davon können die Universitäten - dzt. u. künftig? Was können die PH - dzt. und künftig? Welcher Zeithorizont steckt hinter "künftig"? Welche Rahmenbedingungen sind für die Realisierung der Ziele nötig? (Da sind wir wieder bei Autonomie, Dienstrecht etc.) - Was ist nicht verstehe: BM Schmied will die PH upgraden, gar zu Päd. Univ. machen, akad. Grade bis hinauf sollen einmal verliehen werden können - und feuert jemanden, der sagt, Lehrerbildung soll an die Universität? (Übrigens feuern: Entacher...?)

Glaubst du wirklich, Lehrer für zB Volksschulen hätten eine bessere Ausbildung an den Unis als an der Pädak?

Ich glaube nicht-bzw bin mir da absolut nicht sicher(eine Uni ist nicht "Allgemeinbildend" sondern bietet Fachausbildungen, wie sie frühestens in der Unterstufe/NMS notwendig sind).

Sie bietet Fachausbildungen, aber in einem komplett anderem geistigen Umfeld als eine spezialisierte Lehranstalt...Unistudenten lernen selbsttätig organisieren, lernen andere Strömungen derselben Fachrichtung kennen, und kriegen auch was jenseits ihres eigenen Wissenschaftlichen Tellerrandes mit.

Beispiel, wieviele Absolventen der FH Biologie können mit dem Kasimir-Effekt was anfangen, oder haben Ahnung was die kosmische Hintergrundstrahlung ist?

Sagen wir mal so: Die Hintergrundstrahlung kennt hoffentlich jeder, der ein Gym besucht hat(besser gesagt: Jeder, der Matura hat).

Den Casimir Effekt musste ich gerade googlen...obwohl ich Chemiker bin hatte ich den, weil er ja nun nicht so wahnsinnig wichtig ist, vergessen(aber auch in der HTL gelernt-nie auf der uni).

Ich wette auch, dass kein zB Germanistik-PP Lehramtsabsolvent beide Effekte nennen kann(ich wäre überrascht, wenn viele die Hintergrundstrahlung kennen). Wozu auch?

Wie dem auch sei: Was bringt dieses Wissen in einer Volksschule?

Ich finde man bekommt auch sehr, sehr wenig von anderen Richtungen mit(als Chemiker/Biologe sind wir von den Gewis ja auch nicht grad stark berührt-das zeigen auch deine "nawi-beispiele").

Eh, aber einen Biologielehrer wird kaum ein Schüler was über Germanistik fragen. Anders herum kann ich mir gut vorstellen dass mal einer den Physiklehrer fragt ob er ihm erklären kann wie ein Puffer funktioniert...und das sollte man als NaWi wissen, auch wenn man nicht Chemie studiert hat.

Und letzten Endes geht es auch darum, dass an der Universität ganz anders eine gewisse Begeisterung für eine Fachrichtung entwickelt und gefördert wird...ein Lehrer der sein eigenes Fach eigentlich langweilig findet, kann in niemandes Interesse sein.

kleiner zusatz seimir erlaubt...

schlecht ist allerdings der Plan(ich glaube das sie es vor haben) der Regierung Leute mit pädak/PH gleich zu bezahlen bzw das gleiche unterrichten zu lassen wie jene mit einem richtigen lehramtsstudium.

Eine gute Bekannte hat kürzlich die PH absolviert(sogar in Mathe-Physik) und hatte derart keine Ahnung von einer Universität, dass sie mit dem durchschnittlichen Bundesheerfanatiker hier im Forum mithalten hätte können(kann VO und UE nicht unterscheiden, glaubte ernsthaft die Profs/Assistenten hätten im Sommer 3 Monate frei und unterrichten nur max 8 Stunden...sonst natürlich keine Tätigkeit Arbeit).

So jemanden kann einen Lesen/schreiben/Rechnen-aber nicht auf eine Uni vorbereiten.

Deshalb sage ich: Alles an seinen Platz.

Da hätten wir noch einen Grund: Ziel der Vorbildung, nicht nur an der Volksschule, sondern besonders an den AHS sollte es ja auch sein, Menschen darauf vorzubereiten ihr geistiges Potential auszuschöpfen...jemand der eine Ausbildung an der Uni genossen hat wird mit sehr viel mehr Begeisterung versuchen jemanden, in dem man das Potential dafür sieht, dafür zu begeistern ebenfalls diesen weg zu wählen.

JA!

Aber Gymnasiumslehrer(Oberstufe) hatten schon immer ein Lehramtsstudium und das wird auch so bleiben denke/hoffe ich.

In der Volksschule reicht eine pädak(wobei zB Prof.Alois gerade eine pädak absolviert...es besteht also auch eine gewisse Gefahr für die Kinder:D).

Ja ist schon richtig...aber in der Volksschule gibts keine speziellen Chemie und Biologielehrer...

oder hat sich das mittlerweile geändert?
(ich hatte da im wesentlichen nur eine Lehrerin die nahezu alles unterrichtet hat...außer turnen und Werkunterricht)

Ich finde die pädaks(PH) auch nicht optimal...die schafft einfach jeder, der aufgenommen wird-und zwar in nur 3 Jahren. Und es wird(wie bei der uni) JEDER aufgenommen. Eine Spezialisierung gibt es ja auch(wobei auch die meisten Englisch/Deutsch und irgendein "bloß nicht Chemie/Physik"-Fach nehmen).

Auf der Uni wird immerhin ordentlich ausgesiebt...aber deshalb kommen da auch keine guten Lehrer raus...

Ob es ein Zufall ist

dass in den höchsten Stufen unseren Bildungswesens - an den Universitäten - die von einem verhältnismäßig kleinen Bevölkerungsteil besucht werden, der tend. besser bezahlte und statusreichere Positionen einnimmt... dass an diesen Bildungsstätten, wo auch wiederum die Lehrer für höhere Schulen ausgebildet werden, ein größeres Maß an Autonomie herrscht als z.B. an den PH, wo die Lehrer für Pflichtschulen ausgebildet werden?
Ohne Uni-Autonomie zu idealisieren - das politische Hineinregieren (zugegeben durch demokrat. legitimierte Organe) in die PH ist ein Strukturmerkmal der PH. Erinnert sei an das politische Strippenziehen im Falle der Besetzung der Rektorsstelle an der PH Wien (höchstqualifizierte Innsbrucker Erziehungswissensch.abgelehnt).

Danke

für diesen sehr klaren Kommentar!

Teil 4

Zum Schluss darf noch daran erinnert werden, dass die Überführung der Pädagogischen Akademien in Hochschulen auf das Hochschulgesetz 2005 von BM Gehrer (ÖVP) zurückgeht. Und jetzt wird von der ÖVP „Kindesweglegung“ betrieben und politisches Kleingeld gewechselt.

Teil 3

Wenn der Landeshauptmann zur Bildung überhaupt etwas sagt, dann nur stereotyp, dass er die Verländerung des Schulwesens will (um die Direktoren- und Lehrerposten parteipolitisch besetzen zu können). Sonst kommt nichts. Aber die Schulsozialarbeit soll natürlich vom Bund bezahlt werden, obwohl es hier klare Zuständigkeiten von Ländern und Gemeinden gibt.

Das ist die altbekannte Standespolitik, die in fortschrittlichen ÖVP Kreisen schon längst über Bord geworfen wurde. Siehe dazu das 6-Punkte-Papier der Tiroler Wirtschaftskammer oder die kürzlich bekannt gewordenen Vorschläge der vom ÖVP Obmann eingesetzten Expertengruppe. Auch der Rechnungshof hat einen klaren Standpunkt.

Teil 2

Der designierte und nunmehr abberufene PHT Rektor hat vielmehr das System der Lehrerausbildung an den pädagogischen Hochschulen (PH) in Frage gestellt. Und das, obwohl nach dem Regierungsübereinkommen von SPÖ und ÖVP auf Bundesebene der PH eine wichtige und zentrale Rolle bei der Aus- und Weiterbildung der Lehrer zukommen soll.

Die Genannten, denen ich das Regierungsprogramm zum Nachlesen empfehle, sind bisher nicht gerade als forsche Reformkräfte im Tiroler Bildungswesen aufgetreten, wenn man sich die Situation bei der Inklusion und Integration (Tirol an letzter Stelle), bei den ganztägige Schulen mit verschränktem Unterricht (es gibt keine) und bei der Neuen Mittelschule (in Tirol mit einem Jahr Verspätung gestartet) ansieht.

Ich zitiere ein super Kommentar von der Tiroler Tageszeitung Online

Dem Landesschulratspräsidenten, dem Landeshauptmann und der Bildungsreferentin des Landes dürfte in ihrem „heiligen Zorn“ gegen Wien und die Bildungsministerin entgangen sein, dass kein Masseverwalter gesucht wurde, der den Konkurs der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) und die Überführung in die Universität abwickelt. Vielmehr sollte der neue Rektor seine Kraft in den Dienst einer zeitgemäßen Aus- und Weiterbildung der Lehrer stellen.

Die Reaktion aus dem Ministerium darf daher nicht verwundern. Ich denke, dass BM Schmied einen konsequenten Schritt gesetzt hat. Hier geht es um weit mehr als die Frage, ob ein Spitzenbeamter zulässige Meinungsfreiheit ausgeübt hat.

ist nicht Märk sowas wie ein Wanderrektor,

mal da mal dort, wie weiland Figaro

All dem kann man nur vollinhaltlich zustimmen

Trotzdem reicht es in der schulischen Realität nicht aus, im kritischen Denken akademisch trainiert zu sein.
Es braucht in der Tat auch eine fundierte lebenspraktische Ausbildung, es braucht Selbsterfahrung, es braucht ein Verständnis für die Lebenswirklichkeiten, aus der die SchülerInnen kommen.
All das kann eine elitäre Uni nur dann bieten, wenn sie über den akademischen Bereich hinaus denkt, handelt und ausbildet, wenn sie Wirklichkeit in die Universität hereinholt.
Und dann braucht es ein Image und Arbeits-und Entgeltbedingungen, welche auch die besten unter den jungen Menschen zu diesem Beruf motiviert.
Unsere Kinder sollten es uns Wert sein.

Und wenn ein Lehrer nur Hauptschulabschluss hat ...
Was solls, solange er den Stoff gut vermitteln kann, organisiert und engagiert ist, bei den Schülern gut ankommt.
Wenn ich mir die diplomierten Hampelmänner an der HTL ansehe - vor allem in den IT Fächern - die sich auch noch Professor schimpfen lassen und auf die armen Kinderchen losgelassen werden *fg*

Dieser Kommentar ist derart absurd, jedoch nicht als ironischer Beitrag gekennzeichnet, dass ich nachfragen muss: ist das ernst gemeint?

Das Downgrading passiert nicht nur durch Ansiedlung bei den PHs, sondern auch durch die schleichende undifferenzierte Umbenennung aller Lehrenden in "Pädagogen" bzw. "Pädagoginnen". Ja, das sollten Lehrende auch sein, doch sind die inhaltlichen (und auch die pädagogischen) Anforderungen bei 1-19-Jährigen nicht die gleichen! Wenn das so wäre, müssten auch Universitätslehrende an PHs ausgebildet werden.
Wir brauchen äußerst fähige Mathematiker(innen), Physiker(innen), Biolog(inn)en, Germanist(inn)en, Anglist(inn)en etc., die zusätzlich eine bestimmte Altersgruppe noch für die dieser Gruppe adäquaten Inhalte und Kompetenzen begeistern können. Wir brauchen keine allg. "Pädagog(inn)en", die so nebenbei noch eine kleine Fachausbildung machen

ob ein äußerst fähiger mathematiker für die unterstufen ahs nicht doch zu schade ist.

der geht sowieso in die Wirtschaft!

Von einigen Postern (hansi feinbein z.B.) wird gezielt ein falsches Bild verbreitet

Auch Frau Schmied hat so getan, als hätte Herr Märk kurz hintereinander völlig gegensätzliche Meinungen vertreten, sich also selber widersprochen!
Zur Erinnerung: Zur Zukunft der Lehrerausbildung gefragt, antwortete er, dass langfristig, etwa in 15 Jahren, kein Weg an den Unis vorbei führen würde.
Damit hat er den status quo vertreten, aber eine Zukunftsperspektive entwickelt, die weit über Frau Schmied hinausreicht, die vermutlich, nach den Böcken der jüngsten Zeit, diese Legislaturperiode nicht überleben dürfte.

Also das theoretische Macht-Ein-mal-Eins hat Claudia Schmied schon drauf und wahrscheinlich von Darabos abgeschaut.

Es war mir gar nicht klar, dass es in Österreich möglich ist so ohne Weiteres einen Beamten von seiner Position abzuberufen (feuern) wenn dieser eine eigene Meinung vertritt.
Aber da kennen die ,,toleranten und sozialen" Genossen kein Pardon...

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