Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Je nach Vertrag und Größe soll der Kunde eine Solaranlage von Wien Energie pachten oder auch kaufen können.
Wien Energie baut die Sparte Photovoltaik deutlich aus. Bis 2020 will der lokale Energieversorger knapp 30.000 Haushalte mit Solarstrom versorgen. Dazu sollen neue Photovoltaikanlagen in einer Gesamtgröße von rund einem Quadratkilometer gebaut werden, was in etwa der Fläche des Bezirks Josefstadt entspricht. Um das Ziel zu erreichen, bietet das Unternehmen ab sofort unter dem neuen Markennamen "SonnenKraft" spezielle Partnermodelle an, mit denen private Interessenten eine Photovoltaikanlage auf ihrem eigenen Grund und Boden installiert bekommen.
Die Angebote richten sich an Unternehmer, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Banken, Versicherungen, Zinshausbesitzer oder Kommunaleinrichtungen, hieß es bei der Präsentation der Offensive am Mittwoch. Je nach Vertrag und Größe pachtet der Kunde eine Solaranlage oder kann diese auch kaufen. Der erzeugte Strom kann entweder für den Eigenbedarf genutzt oder ins Netz eingespeist werden.
Derzeit etwa 4.000 Solarstrom-Haushalte
Möglich ist auch, dass der private Partner eine geeignete Fläche an Wien Energie verpachtet und das Unternehmen somit allein für den Betrieb bzw. die Einspeisung zuständig ist. In allen Varianten dient Wien Energie jedenfalls als Planer und Errichter der Anlagen.
Der Energieversorger will mit dem massiven Ausbau eine Kraftwerksleistung von 70 Megawattpeak (MWp) erreichen. Damit könnten knapp 30.000 Haushalte in der Bundeshauptstadt versorgt werden, so ein Sprecher auf APA-Nachfrage. Zum Vergleich: Derzeit werden insgesamt rund 4.000 Haushalte mit Solarstrom versorgt, wobei hier auch schon jene Anlagen berücksichtigt sind, die nicht von der Wien Energie gebaut wurden bzw. betrieben werden. (APA, 25.7.2012)
Bundestag verabschiedete Änderung des Energieeinsparungsgesetzes - Für Neubauten der öffentlichen Hand gilt Verpflichtung schon ab 2019
Online-Energiechecks für private Haushalte, Betriebe, Landwirtschaft und Gemeinden
Hier erste Demoprojekte, dort etablierter Baustandard: 47 Länder waren auf der Passivhaustagung in Frankfurt vertreten
Rekordtag in Deutschland: Zeitweise 40 Prozent des Bedarfs mit Sonnenstrom abgedeckt
Bauen auf 3.855 Metern: Die neue Schutzhütte "Refuge du Goûter" im Mont-Blanc-Massiv verlangte sowohl Planern als auch Bauarbeitern Höchstleistungen ab
Eine Delegation aus der Volksrepublik besuchte kürzlich österreichische Passivhäuser. Das Potenzial wäre riesig, die Kosten sind aber noch sehr hoch
Ein Neubau im Anahuac National Wildlife Refuge in Texas ist das zwölftausendste nach LEED zertifzierte gewerbliche Objekt
Ferdinand Lechner, Vorstand des Instituts für Anlageberatung, erklärt, warum er "Das Neue Stadthaus" markenrechtlich schützen ließ
Fonds- und Assetverwalter IVG Austria strebt weitere Zertifizierungen an
"Urbane Qualitäten" der Gründerzeitbauten sollen mit modernen städtebaulichen Anforderungen verknüpft werden. Ein Prototyp entsteht in Wien 10
Umweltministerium will laut Zeitungsbericht die bestehenden Vorschriften für Neubauten auch auf private Bestandsbauten ausweiten
Verordnung wird novelliert, auch die Bauordnung soll heuer noch geändert werden - 80 Millionen Euro an günstigen Darlehen geplant – Neue Zielgebiete für Blocksanierungen
Zertifizierungen sind für Neubauten schon fast selbstverständlich, zunehmend werden sie auch für Bestandsimmobilien nötig
Global 2000 vermisst strengere Pflichten des Bundes - Greenpeace hält Vorbildwirkung gleich ganz für obsolet
Der "Sonnenplatz" Großschönau hat sein "Passivhausdorf zum Probewohnen" um ein Forschungszentrum erweitert
Gewerkschaft und Bauträger sagen, der vorgeschriebene Passivhausstandard verteuere die Mieten - Experten wundern sich, nun wird nachgerechnet
Heftige Kritik an Streichung der Direktzuschüsse für thermische Solaranlagen in Niederösterreich
Zweckbau mit 32 Wohnungen wird zum Vorzeigemodell - Energiesparende Fertigteil-Sanierung von Wohnbauten soll serienmäßig entwickelt werden
60 Prozent der Antragsteller auf einer Warteliste haben um eine sofortige Unterstützung angesucht, obwohl sie dafür auf Geld verzichten mussten
ÖVI-Geschäftsführer Anton Holzapfel erklärt, was das Neue am Energieausweis ist, und warum man bei einer Versteigerung weiterhin keinen braucht
Gesetzesentwurf in Begutachtung - Verkäufer und Vermieter müssen Energieeffizienz von Gebäuden künftig bereits in Inseraten ausweisen
Franz Volhards Buch "Bauen mit Leichtlehm" beschäftigt sich umfassend mit dem Baustoff der Vergangenheit und Zukunft
Fünf Immobilien wurden im Wiener Rathaus mit dem DGNB Zertifikat ausgezeichnet
Der neue Energieausweis gibt detaillierter über die energetische Qualität eines Gebäudes Auskunft, hat aber auch noch seine Schwächen
Besser wären ein paar schnelle bleigekühlte Reaktoren der Generation 4 aus Russland.
Billiger sicherer Strom - der Kühlkreislauf kann nicht ausfallen - es kann zu keinen Wasserstoffexplosionen kommen und damit ist auch eine Kernschmelze konstruktiv ausgeschlossen. Die Module halten 10 - 20 Jahre und können einfach ausgetauscht und an den Hersteller retouniert werden.
Kleine Reaktoren laufen schon in russischen Atom Ubooten - die USA wollen künftig auch Frakter und Tanker damit ausrüsten.
Dann können wir auch endlich diese grausligen Windradln wieder abbauen mit denen unser schönes Österreich verschandelt wird.
70 Megawattpeak reichen für ca. 13-15.000 Haushalte aber nicht wie angegeben für 30.000 Haushalte.
PV Strom ist unwirtschaftlich und ist nur durch staatliche Förderung machbar.
Für die Einspeisung erhällt man 0,25 € / kWh - für Strom aus dem Netz zahlt man 0,20 € / kWh. Da muss man kein Einstein sein um zu erkennen, dass da was faul ist.
Kleinwasserkraftwerkbetreiber erhalten nur 0,0414 € / kWh.
Würde man das Geld in Wasserkraft investieren, könnte man mind. 5x mehr Strom fürs selbe Geld produzieren bzw für die selbe Stromleistung wäre die Investition nur 1/5 zur PV Anlage.
Aber gemacht wirds trotzdem - schließlich kann Otto Normalösterreicher nicht denken und rechnen und Politiker können sich mit etwas Greenwashing profilieren.
Kleinwasserkraftwerke sind sicher eine gute Sache. Nur muss man dabei schon auch dazu sagen, dass diese auch gefördert werden.
Einerseits durch Investitionsförderungen bzw. andererseits durch eine garantierte Einspeisvergütung von 18 Cent/kWh (nur das der Fördertopf für Wasserkraft wesentlich höher ist als der für PV).
Siehe z.B.:
htwww.umweltbundesamt.at/umweltsit... oekostrom/
www.oem-ag.at/de/invest... foerderung
www.kleinwasserkraft.at/index.php... Itemid=155
Wer nur den Wirkungsgrad der Umwandlungstechnologien vergleicht, kommt weder auf ein vollständiges Bild, noch hat er/sie den geringsten Schimmer von der Materie!
Solarzellen erzeugen Strom ohne Primärenergie fördern und in komplizierten Verfahren umwandeln zu müssen.
Die Einmalnutzung von Rohstoffen ist letztlich ein energetisches Minusgeschäft, die Wirkungsgrade der Anlagen sagen nichts aus im Vergleich. Es sind die Systemwirkungsgrade die zählen, wozu Exploration, Förderung, Aufbereitung, Transporte Anlagen und Nachsorge (Umwelt, Gesundheit) zählen.
Aber wer anstatt in Kreisläufen linear denkt, wird das nie begreifen.
Sie glauben auch noch an den Stromsee?
Heute in Netz einspeisen und morgen das Elektroauto aufladen, gell.
Wenn sie nur eine glaubhafte Statistik präsentieren das für die eingespeiste PV-Energie auch ein dreckiges Kraftwerk entsprechend runtergefahren wird könnte man mich bekehren.
Ist aber garantiert NICHT so. Keine Telemetrie, wenig schnell regelbare Kraftwerke.
Also trotzdem in die teuerste Energieform investieren? (10x teurer wie ein Windrad der selben Leistung)
Was hätte man für die € 100Milliarden (BRD) an investierter PV alles sinnvolles machen können.
Im Grunde ein Wahnsinn.
Das nicht begreifen tut schon weh.
Ich persönlich freue mich eh über jeden m² Kollektor den sich jemand zulegt. Allerdings ist das im Beispiel PV eine reine Idealismussache. Derzeit werden offizielle Lebensdauern von 10 Jahren, manchmal 20 Jahre angegeben. Die Wirkungsgrade sind LEIDER nicht so doll (ich würde es mir wünschen). Da stellt sich sogar die Frage, ob die Produktion nicht mehr Strom verbraucht, als sie bringt. Soviel zu "linear denken"...
Praktisch alle Hersteller haben jetzt schon Leistungsgarantien von 20 Jahren, viele sogar 25 Jahren.
Das der Energieaufwand für die Produktion höher sein soll als die erzeugte Energiemenge ist ein offenbar nicht ausrottbarer Irrglaube. In Wirklichkeit benötigt die Herstellung eines Solarmoduls lediglich so viel Strom, wie innerhalb der ersten 2-3 Betriebsjahre erzeugt wird.
Praktisch alle Hersteller haben jetzt schon Leistungsgarantien von 20 Jahren, viele sogar 25 Jahren.
Glauben Sie wirklich diese Hersteller gibt es so lange, dass Sie sich bei Nichteinhaltung der Garantie beschweren können ?
Siehe Güssing: die PV Fabrik dort war noch vor Serienproduktionsbeginn pleite aber hauptsache Millionenen an Steuergelder sind geflossen und ein paar Geschäftsführer und Steuerberater haben ein paar Jahre fürstliche Gehälter kassiert.
Lustig war auch die Pleite von SunMachine in Deutschland. Pelletsanlage mit Stirling Motor zur Stromerzeugung. Derzeit laufen nicht mal mehr 10 Anlagen von vielen hundert und die Besitzer sitzen auf nicht funktionierenden Schrott und müssen Förderungen zurückzahlen.
Eine Leistungsgarantie von 20 bis 25 Jahren ist in erster Linie einmal ein Zeichen, dass es sich bei Photovoltaik um eine äußerst zuverlässige Technologie handelt. Kein Hersteller könnte solche Garantien geben, ohne dass es einen realen Hintergrund dazu gäbe.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann können Sie aber auch einen Hersteller auswählen der eine Insolvenzversicherung abgeschlossen hat. Sie könnten dann zwar auch noch Argumentieren: "Und was ist wenn die Versicherung Pleite geht?" Ich denke, man kann es mit der Angst - oder sollte man besser sagen "mit der Angstmacherei" - auch übertreiben.
Nachdem man sich also mit Wind- und Wasserenergie in Osteuropa die von jedem Beobachter angekündigte blutige Nase geholt und dort Millionen Euro in den Sand hat, setzt man jetzt auf die Photovoltaik. Die ist ja auch so rentabel. Aber was soll es? Wenn das Geld für die Spiele ausgeht, schnalzt man einfach die Preise ordentlich in die Höhe....
PV-Anlagen werden derzeit um ca. 1.800 Euro pro kWp inkl. Montage gehandelt, eine solche Anlage erwirtschaftet in 25-30 Jahren ca. 25.000 kWh. 25.000 kWh kosten bei Netzabnahme in Österreich knapp 4.000 Euro. So unrentabel ist dieses schlimme und böse PV für die Verbraucher gar nicht, für die Versorger möglicherweise schon.
Das sie sich von den 4000€ ja nur einen Teil sparen, weil sie den Strom hauptsächlich dann erzeugen, wenn sie ihn privat nicht brauchen und diese Mehrkosten auf alle anderen umwälzen bleibt auch unerwähnt
Ja, mit Subventionen rechnet sich so eine PV Anlage schon, aber nur weil es 'dei Anderen' zahlen dürfen
Die zusätzliche Wärme durch die dunklen Solarzellen kann nicht sehr verschieden sein von der Abwärme, die ein kalorisches Kraftwerk je kWh freisetzt.
Bei einem Wirkungsgrad von 20% könnten bei einer zuvor perfekt verspiegelten Fläche je kWh Strom 4 kWh Wärme dazukommen, bei zuvor eh schon dunklen Flächen (Dachziegel) sehr wenig.
Ein kalorisches Kraftwerk produziert je kWh Strom 1-1,5 kWh Abwärme.
Überall wo es um's Geldverdienen geht wird gelogen, dass sich die Balken biegen. So wird es schwierig zu einer fundierten Meinung zu kommen. "Fundiert" ist eine Ansicht dann, wenn objektive, sachliche Recherche dazu geführt hat. Sonst ist es eher ein "religiöses" Bekenntnis.
Aber aus religiösen Gründen schlagen sich die Menschen die Schädel ein. Heute noch genauso, wie seit Jahrtausenden.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.