Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Sport-Idealisten macht "Nature"-Mitarbeiterin Helen Thompson eher wenig Hoffnung, wenn sie in nüchterner Weise den Stand dessen zusammenfasst, was derzeit bereits in Sachen Doping möglich ist. Und die Palette unerlaubter Substanzen wird in Zukunft sicher nicht kleiner. Was nicht zuletzt daran liegt, dass an den verschiedensten Stoffen aus sehr guten Gründen gearbeitet wird: Etwa zur Behandlung von Muskelschwund, Krebs oder AIDS. Die Zweckentfremdung im Sport folgt später.
Kommt es nun einer Kapitulation gleich, wenn Thompson Wissenschafter zitiert, die sich dafür aussprechen, Doping unter genau kontrollierten Umständen zu erlauben? Einige denken dabei gleich einen Schritt weiter, Stichwort "Mensch 2.0". Neben den üblichen Kraft und Ausdauer verstärkenden Mitteln und der vermutlich als nächstes anstehenden Doping-Welle mittels Gen-Therapie könnte man ja gleich noch ganz andere Varianten angehen. So sieht der schottische Bioethiker Andy Miah, der sich für kontrolliertes Doping ausspricht, Potenzial in der Idee, Wassersportlern auf chirurgischem Wege Schwimmhäute zu verpassen.
Hugh Herr vom Massachusetts Institute of Technology wiederum denkt eher an neue Entwicklungen in der Prothetik - "Blade Runner" Oscar Pistorius sei nur der Anfang gewesen. Künstliche Gliedmaßen werden zu neuen Sportarten führen, ist Herr überzeugt. Für "Power-Running", "Power-Swimming" usw. sollte es dann sogar eigene Olympische Spiele geben. Mehr dazu finden Sie hier:
--> Nature: "Performance enhancement: Superhuman athletes"
(red, derStandard.at, 27. 7. 2012)
Aufnahmen der NASA-Sonde "Solar Dynamics Observatory" zu einem hypnotischen Kurzfilm kompiliert
Die aktuelle "Unstatistik des Monats" zeigt am Beispiel Kirchenstaat, wie unseriös manchmal mit Kriminalstatistiken wird
Jahrzehntelange Felderfahrung im Umgang mit fremden Völkern macht diese Berufsgruppe zu den idealen Leuten für den Erstkontakt
Blogger der "Washington Post" zieht das Thema von der systemischen Seite auf und nennt infrastrukturelle Maßnahmen
Biologen übertragen das mooresche Gesetz von der Informatik auf die Biologie und kommen zu einem bemerkenswerten Ergebnis
Der Furahan-Blog listet zum fünfjährigen Jubiläum seine beliebtesten Themen auf - mit Sondererwähnung von derStandard.at
Nobelpreisträger Gerardus 't Hooft erklärt im Interview mit dem "New Scientist", warum er zum Botschafter des kommerziellen Projekts "Mars One" wurde
Zeitraffer zeigt die unwiderstehliche Anziehungskraft zwischen "Hüpfendem Kitt" und stark magnetischen Objekten
Mark Witton gibt die Hoffnung auf ein Umdenken der Filmemacher noch nicht auf und Brian Switek identifiziert die lächerlichste Szene des Original-Films
Der Kalifornische Seelöwe passt sich sogar unterschiedlichen Taktfrequenzen an
Dieser eine deutsche Bahnradfahrer (Robert Förstemann ) mit dem Oberschenkel eines Postkutschenpferdes (http://images.derstandard.at/2012/07/2... 26383.jpg) hat ja auch den Gendefekt das ihm das Enzym fehlt das das Muskelwachstum ab einer gewissen Größe verlangsamt bzw. hemmt (daher der monströse Oberschenkel).
In gewisser Weise ja dann auch mutiert und einen Vorteil gegenüber anderen.
In einigen Fällen geht es ums Geschäft. Wenn wir mehr Vielfalt zulassen, werden daraus mehr Ideen für Science Fiction entstehen, und SF ist nicht Cool oder Beruhigend kühl, sondern Blööööd, bringt aber in der heutigen Not mehr Umsätze für das monetäre System.
Was soll das also, erklärt man so BIO-Ethik ???
Hilft diese Idee... die Sandwüsten der Erde aufzuhalten, die Bevölkerung zu stabilisieren, oder der Menschen Ritualkultur weiterzuführen ?
Ist das ein Modell, die Kriehseee kurzfristig zu beenden? Mehr Brot, weniger Spiele...
Aber nein.
Sowas zum Beispiel:
http://nicolezoltack.blogspot.co.at/2012/01/c... troll.html
Und die müssen dann gegeneinader antreten, dass es so richtig slasht.
vor allem werden es die superreichen sein, und deren günstlinge, die sich den körper ausstatten lassen.
enhancement: sowohl kraft als auch wahrnehmung als auch geist, und lebenserwartung, durch integration von maschinen in den körper, und interfaces vom gehirn zum computer.
gekaufte körperliche überlegenheit wird das coolste EVER sein!!
es wird mit sicherheit zu extremen spannungen führen, wenn eine diesbezügliche kaste entsteht.
Klar glaube ich das. Die Sache die du übersiehst, wenn du Prognosen wie in deinem obigen Posting machst, ist folgende:
Nur weil etwas jetzt noch nicht möglich ist, heisst das nicht, dass dies immer so bleiben wird. Es ist nicht nur denkbar, sondern sogar wahrscheinlich, dass in weniger als 20 Jahren ein 70jähriger Konstitution und Aussehen eines gesunden Mittvierzigers behalten kann, und die Wissenschaft entwickelt sich beständig weiter.
Leute wie du haben einmal behauptet, Computer würden nie klein genug sein können um breite Anwendung zu finden, die Schallmauer könne nie durchbrochen, oder Eisen nicht zu einer scharfen Waffe geformt werden.
Weil mir das eben noch an ihrem Posting auffällt: Technik und Medizin/Biologie sind doch ziemlich unterschiedlich. Ich komme noch aus einer Zeit, in der es Frischzellenkuren gab; Wie man heute weiß, ohne jeden Erfolg.
Beispielsweise bei der Verlangsamung des Alterns ist man keinen Schritt weitergekommen, abgesehen von LowTech-Maßnahmen, wie DinnerCanceling oder einfach weniger Essen, weniger Stress und mehr Bewegung.
Bitte erzähl dem Masterstudenten Molekulare Biologie was über den Unterschied zwischen Technik und Biologie, ich bitte dich ;)
Was du schreibst ist übrigens nicht im geringsten wahr. Beispielsweise hat man es durch Aktivierung der Telomeraseaktivität in somatischen Zellen adulter Tiere geschafft, bei Nematoden die Lebenserwartung auf das 3fache anzuheben...erklär mir was daran genau "LowTech" ist. Frischzellkulturen waren eine schwachsinnige Lüge der Kosmetikindustrie, auf die auch nur Schwachsinnige reinfallen konnten...ich rede von echter Wissenschaft.
Dann mal eine Laienfrage von mir: Wenn ich mir nach (schlechtester) Sci-Fi-Manier meine 'gesunden' Körperteile durch Maschinen ersetzen lasse, bestünde die Gefahr einer Abstoßung durch meinen Körper, und muss ich für dne Rest meines Lebens Medikamente gegen die Abstoßungsreaktion einnehmen?
Abstossungsreaktion bedeutet nichts anderes, als dass ein körperfremdes Objekt vom Immunsystem angegriffen wird. Damit das Immunsystem angreift, braucht es einen Reiz, eine Struktur die es erkennen kann, ein sogenanntes Epitop, zb. irgendein Glycoprotein auf der Oberfläche von Bakterien.
Wenn du ein künstliches Körperteil aus einem chemisch inerten Material anfertigst, dass für das Immunsystem kein Epitop darstellt kommt es zu keiner Immunreaktion, und damit keiner Abstossung. Das ist übrigens keine Science Fiction mehr...Künstliche Gelenke zb. werden heutzutage aus Titanverbindungen hergestellt, auf die der Körper nicht im geringsten negativ reagiert.
wenn die eigene Ligen hätten... was würdn das dann bringen? Man dopt ja damit man besser als alle anderen ist... das wär so als würde man (ähnlich wie Rockstar in Max Payne 3) Cheater in einem Computerspiel nur mehr gegen andere Cheater antreten lassen... da fällt der Witz weg...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.