Forenregelung bei sensiblen Nachrichten

Die Foren von der/die/daStandard.at sind Orte für Ihre freie Meinungsäußerung. Dafür gibt es Spielregeln - unsere Community-Richtlinien - die eingehalten werden müssen, damit lebendige, interessante und einladende Dialoge entstehen und die Rechte von anderen nicht beschnitten werden. Bei Nachrichten zu Todesfällen mussten wir die Foren zuletzt leider schließen (siehe bisherige Regelung), um Respekt- und Pietätlosigkeit keinen Raum zu geben.

Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, Ihnen - unserer geschätzten Community -  mit einer Neuregelung mehr Vertrauen entgegenzubringen. Wir werden daher wieder mehr Foren öffnen und auf eine Schließung nur dann zurückgreifen, wenn es zu regelwidrigen Postings kommt.

Offene, manuell moderierte Foren bei Todesnachrichten

Bei Nachrichten über Todesfälle bleibt das Forum ab jetzt offen. Wir werden jedoch eine vollständig manuelle Moderation durchführen. Das heißt, dass jedes einzelne Posting händisch freigeschaltet werden muss. Wir bitten dabei um Verständnis für längere Wartezeiten. Sollten wir feststellen, dass die Community Richtlinien wiederholt verletzt werden, schließen wir die entsprechenden Foren nachträglich.

Kondolenzbücher

Die Redaktion wird auch weiterhin fallweise Kondolenzbücher anbieten. Diese werden jedoch im Gegensatz zur bisherigen Regelung nicht mehr gesondert angelegt. Das Forum unter der jeweiligen Todesnachricht wird entsprechend gekennzeichnet und ist dann ausschließlich für den Austausch an Erinnerungen vorgesehen. Auch hier greifen wir auf eine vollständig manuelle Moderation zurück.

Forenregelung für andere sensible Nachrichten

Diese Neuregelung wird - auf Anregung vieler UserInnen - auch auf andere sensible Nachrichten ausgedehnt. Damit sind zum Beispiel Artikel über Unfälle oder Verbrechen sowie Nachrichten, die besonders emotionale Reaktionen hervorrufen, gemeint. Foren werden hier bei Bedarf vollständig manuell moderiert und bei einer Überhandnahme respektloser und regelwidriger Postings geschlossen.

Wir hoffen auf einen regen, aber respektvollen Austausch zu Todesnachrichten und anderen ernsten Themen. (red, derStandard.at, 30.7.2012)

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