Microsoft lässt sich für Linux-Server zahlen

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Amdocs schließt Lizenzabkommen mit Redmondern, um Linux-Server verwenden zu können

Microsoft hat ein Lizenzabkommen mit dem Softwarehersteller und Telekommunikationsdienstleister Amdocs abgeschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, dass das Unternehmen Lizenzzahlungen für den Einsatz von Linux-Servern in seinen Rechenzentren leistet. Wieviel Microsoft kassiert, ist nicht bekannt, berichtet heise.

Patentverletzungen

Im Rahmen des Lizenzprogramms tritt Microsoft seit 2003 an Unternehmen heran, damit diese von den Redmondern patentierte Technologien einsetzen können. Nach eigenen Angaben des Konzerns werden 235 Patente durch Linux verletzt. Um welche es sich konkret handelt, ist unbekannt.

Kritik

Auch zahlreiche Hersteller von Android-Geräten leisten derartige Zahlungen an Microsoft. Teilweise gehen Geräte-Hersteller freiwillig auf die Forderungen ein. Von Google wird die Taktik hingegen stark kritisiert, da Microsoft nicht aus eigener Leistung am Mobilfunkmarkt erfolgreich sein könne. (red, derStandard.at, 25.7.2012)

  • Microsoft kassiert beim Einsatz von Linux-Servern mit.
    foto: apa/dpa

    Microsoft kassiert beim Einsatz von Linux-Servern mit.

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