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Nürnberg - Tierschützer werfen dem Nürnberger Zoo vor, seine Delfine mit Psychopharmaka ruhig zu stellen. Den Großen Tümmlern sei unter anderem das Medikament Diazepam verabreicht worden, teilten die Walschutzorganisationen WDCS und WDSF am Mittwoch mit. Der Einsatz solcher Präparate zeige erneut, dass eine artgerechte Haltung der Meeressäuger in Delfinarien nicht möglich sei.
Der Direktor des Nürnberger Tiergartens, Dag Encke, räumte den Einsatz des Medikaments ein. Gelegentlich in geringen Dosen eingesetzt, diene es als Appetitanreger, wenn Delfine schlecht fräßen. Nur in extremen Situationen würden Delfine damit beruhigt, sagte er. (APA, 25.7.2012)
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tiergärten die delfine halten sind prinzipiell zu vermeiden!!!
damit wird nur das massenhafte abschlachten gefördert das sollte jedem bewusst sein der dieses treiben mir seinem eintrittsgeld sponsort!!
http://www.dw.de/dw/articl... 44,00.html
...geht es in diesem Fall ganz sicher nicht. Der Bestand des großen Tümmlers ist (noch!?!) nicht bedroht, abgesehen davon klappt ja eine Nachzucht in Gefangenschaft praktisch nicht! Bewußtseinsbildung stelle ich auch massiv in Frage. Habe mal im Loro Parque die Show gesehen. Hier wird zu Tecno-Musik das Volk unterhalten, mehr nicht!!! Und artgerechte Haltung bei Delphinen ist auch ein inherenter Widerspruch. Wie soll das gehen!!!
säugetier ist nicht gleich säugetier!!
aspirin z.b. ist bei katzen äusserst problematisch während der mensch es ohne probleme verträgt.
auch bedenklich ist der grund warum das medikament überhaupt verabreicht wird. ist es tatsächlich als appetitanreger gedacht und wenn ja warum? ist die appetitlosigkeit ev. auf die haltung in gefangenschaft zurückzuführen?
oder werden die tiere damit vielleicht ruhiggestellt um sie leichter kontrollieren zu können was ja auch eine möglichkeit wäre.
Der Unterschied ist hier, dass die Symptome, wegen der das Medikament verabreicht wird, durch die Gefangenschaft selbst verursacht wird.
Der Haustierhalter kann nix dafür, dass Hund und Katz an Silvester ausflippen, weil ein paar Narische Raketen schießen wollen. Die Delfine sind die ganze Zeit über völlig verstört, weil sie in viel zu kleinen Becken herumspringen müssen. Ein Artgerechtes Delfinbecken ist ja mal eine Unmögilchkeit, wenn es sich nicht um den Ozean handelt.
ich bin da ganz bei ihnen. was ich pharmakologisch-ethisch kritisieren wollte, war die unterschwellig suggerierte verwerflichkeit der diazepam-gabe an tiere an sich. der betreffende kontext mit der unmöglichkeit artgerechter tierhaltung ist natürlich ein eigenes thema, zoos sollten von der delfinhaltung abstand nehmen.
....nicht mehr zeitgemäß, derartige Anstalten. Nach "The Cove" und Co. sollte man genug wissen, um solche Einrichtungen nicht mehr zu besuchen! Aber es gibt leider noch immer Konsumenten von einfacher Unterhaltung, die unbedingt ein "da war ich schwimmen mit einen Delphin" auf diversen social media Plattformen posten müssen. Von der Türkei bis Thailand gibt es sogar Hotels, die das anbieten. Zum K...tzen.....
ich kann nie verstehen, wie sich diese zoowärter als tierfreunde outen und gleichzeitig, "nicht" vom aussterben bedrohte tiere einkerkern. wie dumm muss man sein? wenn ich einen löwen sehen will, geh ich auf safari und wenn ich einen delfin sehen will, mach ich eine bootstour!
leider ist dieses thema ein zweischneidiges schwert.
ich persönlich mag tiergärten nicht und einen in dem es delfine gibt würde ich nicht betreten. das ist aber nur die eine seite.
auf der anderen seite halte ich tiergärten für sinnvoll im sinne der arterhaltung gefährdeter tierarten, wie z.b. die geglückte zucht von schnappschildkröten jüngst in schönbrunn.
ohne die nicht vom aussterben bedrohten aber "späktulären" tierarten die, die leute eben sehen wollen und dafür eintrittsgeld zu bezahlen wären derartige zuchtprojekte nicht möglich.
für mich ist das in der tat ein dilemma und ich persönlich besuche keinen zoo, aber dennoch muss ich als naturliebhaber dennoch den personen dankbar sein die das tun.
Naja, so gesehen, aus der Sicht des Individuums, was kann das Exemplar einer vom Aussterben bedrohten Art dafür, dass eben vom Aussterben bedroht ist und deshalb sein Leben in einem Zoo fristen muss? Das ist ja praktisch doppelt Pech.
nein, natürlich gelogen. ich genehmige mir tagtäglich ein fläschchen vom roten und, hie und da und weil abwechslung sein muß, ein pfeifchen. anders würde ich, wie gesagt, den wahnsinn, mich in diesem system eingesperrt zu fühlen, gar nicht aushalten.
und delphine, so sagt man, seien ja in puncto intelligenz uns menschen sehr nahe. vielleicht sollten es die trainer einmal mit einem spezialwässerchen versuchen, denn rauchen werden die viecher ja wohl nicht, oder?
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