Wien steht fünf Tage lang im Zeichen der Quantenforschung

25. Juli 2012, 13:35
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Konferenz soll den Weg vom abstrakten Forschungsgebiet zur angewandten Technologie aufzeigen

Wien - Quantenphysikalische Ergebnisse aus der ganzen Welt werden in der kommenden Woche an der Technischen Universität (TU) Wien präsentiert. Vom 30. Juli bis 3. August wird dort die "11. International Conference on Quantum Communication, Measurement and Computing - QCMC" stattfinden. Mit der Veranstaltung in der möchte man vor allem Brücken von fundamentalen Erkenntnissen aus der Forschung in Richtung mögliche technologische Anwendungen schlagen.

Bei der Konferenz soll erkennbar werden, in wie vielen Bereichen die fundamentale Quantenphysik nun bereit ist, den Schritt vom abstrakten Forschungsgebiet zur angewandten Technologie zu vollziehen. Quantenkryptographie, also der Einsatz der teils seltsam anmutenden Quanteneigenschaften zur Verschlüsselung von Daten, biete ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Datenübertragung, Quanten-Messtechnik ermögliche neue Arten von ultra-empfindlichen Messgeräten und in der Quanten-Informationstechnologie würden immer wieder Durchbrüche gefeiert, die irgendwann den Weg in Richtung Quanten-Computer ebnen könnten.

"Faszinierend ist, wie dynamisch sich das Gebiet entwickelt", so der QCMC-Hauptorganisator Jörg Schmiedmayer vom Atominstitut der TU. "Bei unserer Konferenz werden Ergebnisse von Experimenten präsentiert, die man noch vor wenigen Jahren für völlig utopisch und praktisch undurchführbar gehalten hätte." (APA, derStandard.at, 25. 7. 2012)

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