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Zerstörtes Wohnhaus in Kokrajhar

Nachdem Demonstranten Gleise blockiert und Züge angegriffen haben, sichert die Armee die Strecke ab
Guwahati - Mindestens 170.000 Menschen sind vor dem seit Tagen anhaltenden ethnischen Konflikt im Nordosten Indiens auf der Flucht. Bei den Kämpfen muslimischer Siedler mit Stämmen der Bodo-Volksgemeinschaft seien seit Freitag 35 Menschen getötet worden, sagte ein Vertreter der örtlichen Behörden. Bei Zusammenstößen zwischen beiden Seiten seien zuletzt in der Nacht auf Mittwoch neun Menschen getötet worden. Ihre Leichen wurden demnach in Reisfeldern und am Straßenrand gefunden.
Auch am Mittwoch verstießen zahlreiche Demonstranten gegen die vom der Armee verhängte Ausganssperre. Die Soldaten haben Befehl, das Feuer auf Randalierer zu eröffnen. Die Eisenbahnstrecke in dem schmalen Korridor, der den Bundesstaat mit dem Rest Indiens verbindet, ist mittlerweile wieder in Betrieb: Soldaten bewachen die Gleisanlagen.
Die Gewalt hält seit Freitag an. Nach Angaben der indischen Nachrichtenagentur Press Trust of India waren Schüsse auf zwei muslimische Studentenführer der Auslöser für die Unruhen. Seither wurden Dutzende Häuser niedergebrannt. Mindestens 170.000 Dorfbewohner fanden bisher Zuflucht in Regierungsgebäuden, Schulen und Flüchtlingslagern. Die Militärpräsenz in der Region wurde verstärkt.
Der Nordosten Indiens ist nur über ein schmales Landstück mit dem Rest des Landes verbunden. In der Region gab es in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt Kämpfe zwischen ethnischen und separatistischen Gruppen. Einige der größten Rebellengruppierungen der Region führen mittlerweile jedoch Friedensgespräche mit der Regierung. Die muslimischen Siedler sind seit Jahren in Gebietsstreitigkeiten in der entlegenen Region verwickelt. (APA, 26.7.2012)
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Fast zwei Generationen liegen dazwischen, aber die Kommantare hier veranschaulichen, dass ihr immer noch haargenau dasselbe Volk seid, wie das vor 70 Jahren.
Aber der "Jude" ist "Muslim" geworden - alhamdulillah.
Mal sehen, was die Zukunft noch bringt ...
menschlich natuerlich nichts, rechtlich sind sie illegale auslaender. bevor oesterreicher da urteilen, sollten die einmal ihre haltung zu illegalen zuwanderern in oesterreich aendern. vor die wahl gestellt, wuerden diese bangladeshi sicher oesterreich als zweite heimat indien vorziehen.
...eine kritische anzahl überschreiten, werden nichtmuslime oder "muslimische häretiker" unterdrückt oder verfolgt...
wo ist der friedliche, tolerante und demokratisch-pluralistische islam, der immer herbeigeredet wird? gibt es ihn etwa nicht?
auf welcher Seite die Opfer der Unruhen waren - wohl auf beiden Seiten - begonnen aber hat es diesmal so: "...waren Schüsse auf zwei muslimische Studentenführer der Auslöser für die Unruhen."
historisch gesehen stimmt das nicht - da waren die christlichen Länder noch homogener und unduldsamer als die moslemischen,
erst im Laufe des 18. Jahrhunderts hat sich dort langasam eine von oben dekredierte Toleranz durchgesetzt, die aber immer wieder brüchig war
Als Reaktion auf den westlichen Kolonialimus gab es im Süden intolerante Bewegungen, die zuerst meist natinoalistisch oder sozialistisch unterlegt waren, und erst nach dem Scheitern dieser Modelle islamistisch wurden.
Dass überall Nichtmuslime unterdrückt und verfolgt werden ist nicht richtig, Malaysia ist da ein Gegenbeispiel.
gerade in malaysian sind die bumiputras (oder so aehnlich) die einwohner muslimischen glaubens durch die gesetzeslage wirtschaftlich, rechtlich, steuerlich gegenüber den anderen bevoelkerungsgruppen extrem bevorzugt. das fuehrt natuerlich dazu, dass viele zum islam uebertreten und der anteil der muslimischen bevoelkerung der zur zeit der unabhaengikeit unter 50% war jetzt schon ueber 60% ist.
Historisch betrachtet, gibt es kaum eine Religion, in deren Namen nicht Verbrechen begangen wurden - und ja, das inkludiert die Buddhisten. (zB Sri Lanka)
Die historische Betrachtung ist also in diesem Zusammenhang wenig hilfreich.
Dass aber nicht immer und nicht überall die Muslime schuld sind, da gebe ich Ihnen recht.
"In erster Linie geht es dabei um Land. Die Bodo fordern einen eigenen Staat, die anderen Gruppen fürchten, in diesem Fall vertrieben zu werden. Wie alle indigenen Völker werden auch die Bodo vom Zentralstaat vernachlässigt und unterdrückt."
http://www.nzz.ch/aktuell/i... 1.17397096
Stellt sich für mich ungefähr so dar: Die Bodo werden von der indischen Regierung unterdrückt. Deshalb wollen sie einen eigenen Staat. Die anderen Bevölkerungsgruppen aber befürchten, dass sie in einem Bodo-Staat unterdrückt oder vertrieben würden.
"Die jüngste Gewaltwelle begann, nachdem Unbekannte am ... vier jugendliche Bodo getötet hatten."
Unbekannte töten Bodo, Bodo gehen auf Muslime los.
Das ist nur die halbe Wahrheit.
Die Muslime waren ja nicht immer da - sind erst in den letzten Jahrzehnten illegel aus Bangladesch eingewandert, wandern noch immer zu und gehören nicht zur autochthonene Bevölkerung in dieser Gegend.
immerhin haben die moslems in indien ein eigenes zivilrecht, dass auf der sharia basiert. so ganz ungerecht kann das nicht sein, wenn eine minderheit andere rechtsnormen hat die von den rechtsnormen der mehrheit massiv abweicht, alle anderen religionen, hindus, christen, jains, buddhisten, atheisten.........richten sich nach einem civil code der eigentlich an westlichen rechtsvorschriften angelehnt ist.
Immer der Islam.
Es sollte im Eigeninteresse aller Muslime sein entweder diese beständigen Konflikte mitzutragen. ODER aber den radikalen Fanatikern, egal ob Wahabiten oder wer auch immer, entgegenzutreten.
Religion ist Opium fürs Volk.
Der einzige Zweck der Religion ist es, eine Gruppe zu einen, damit diese dann gemeinsam gegen andere Menschen vorgehen können.
Religionen trennen Menschen.
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