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Der Job ist nicht alles, denken sich immer mehr Junge.
Work-Life-Balance gewinnt gegenüber dem Aufstieg auf der Karriereleiter an Bedeutung. Das legt zumindest eine Umfrage unter deutschen Führungskräften nahe, die das "Manager-Magazin" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlichte. Gerade junge Arbeitnehmer sind nicht mehr bereit, ihrem Job alles unterzuordnen. 76 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte (insgesamt 284) konstatieren bei Berufseinsteigern einen stärker ausgeprägten Wunsch, Arbeits- und Privatleben in Balance zu halten, als dies bei der vorherigen Generation der Fall war.
Knapp zwei Drittel sind der Meinung, dass die Bereitschaft, das berufliche Fortkommen über private Bedürfnisse zu stellen, schwach verankert sei.
Manager wollen leiser treten
Laut der Untersuchung ist nicht nur bei Jüngeren sondern auch bei Managern ein Umdenkprozess im Gange. Der Stellenwert von Freizeit und Privatleben ist bei zwei Drittel der Führungskräfte und Experten in den letzten fünf Jahren gewachsen. 59 Prozent der Befragten gaben an, dass das Streben nach einem beruflichen Aufstieg schwächer geworden sei.
Bis dato haben allerdings nur 25 Prozent der Manager eine neue Position abgelehnt, die mit mehr Führungsverantwortung in Verbindung stand. Bei 75 Prozent war das noch nicht der Fall. Die "Verweigerer" führen als Hauptgründe "Machtspielchen" und den höheren Zeitaufwand, der zulasten der Familie gehe, ins Treffen.
Über 90 Prozent der Manager sind der Ansicht, dass der Druck in den Chefetagen in letzter Zeit gewachsen ist. 68 Prozent sagen, dass mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt keine adäquate Kompensation für weniger Zeit für die Familie und größerer Ergebnisdruck seien. (red, derStandard.at, 25.7.2012)
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Ich glaube wir sollten uns mal von der Vorstellung verabschieden dass ein Manager auch unbedingt Leistungsträger ist!
Leider ist es ja in den letzten 20 Jahren zu einem Manger Wildwuchs gekommen. Man schau sich doch in einem Meeting um - 2 Personen haben etwas zu sagen, 10 Andere sitzen im Delirium herum. Man könnte an deren Stelle auch Kübelpflanzen hinstellen und das Ergebnis würde sich nicht ändern.
Die Untergebenen einer solchen Kübelpflanze müssen nun pausenlos Stati an die Kübelpflanze weitergeben, damit diese im Meeting etwas sagen kann.
Das Fazit daraus ist, dass die Existenz von Kübelpflanzen dem Unternehmen eine Stange Geld kostet und deren Produktivität senkt.
Auf die "Cover My Ass" Problematik und sinnlosen Kübelpflanze zu Kübelpflanze Prozesse kann hier aus Platzgründen nicht eingegangen werden.
Und 14 Stunden täglich in der Firma zu sein ist nicht gleichbedeutend mit 14 Stunden Leistung zu erbringen. Da haben die richtigen, Sauerstoff erzeugenden Kübelpflanzen den meisten Managern sogar etwas voraus!
Viele haben einfach gemerkt, dass Karriere sich nicht (mehr) auszahlt. Für wenige hundert Euro mehr sich kaputt machen und alle Verantwortung tragen.
Darüber hinaus sehen alle, die nicht völlig auf den Kopf gefallen sind, die sinnlosen Verschwendungsorgien der Superreichen und der Politik. Alles mit dem Geld der hart arbeitenden finanziert. Wozu so etwas bezahlen?
Zu guter Letzt das wichtigste Argument. Zeit ist NICHT Geld. Wäre es so im Sinne einer Gleichung könnte man sich mit Geld Zeit kaufen. Genau das geht allerdings nicht. Mit dem Älterwerden merkt jeder wie sinnlos die Zeit in der Arbeit verschwendet wird und das diese Zeit NIE mehr zurückkommt. Was auch alle Superreichen wissen, weshalb sie so gerne andere für sich arbeiten lassen
Geh' jeden Tag um 12 heim und hab einen freien Nachmittag - das könnte man kaum mit Geld komplensieren.
Man kann sich nicht mehr _jedes_ Klumpert kaufen, aber die freie Zeit ist meiner Meinung nach wertvoller ...
...die richtige Schlußfolgerung wäre aber dies Kosten-Nutzen-Rechnung dahingehend zu verändern, dass Steuerprogression abgesenkt und die Einkommens-Grenzen ab denen die jeweiligen Steuersätze wirksam werden deutlich erhöht werden. D.h. den Leistungsträgern muss mehr Geld übrig bleiben. Die Politik geht aber in die andere Richtung - die negativen Auswirkungen werden in einigen Jahren spürbar werden. Das extremste Negativ-Beispiel Frankreich mit der 75% Steuer hohe Einkommen!
>> das bedeutet: sich zurücknehmen (können), ist sauschwer, ich weiß...
wenn alle(s) in der mitte zusammenläuft, wozu noch strampeln?
dumm stellen, wenn mans nicht schon vorher war. schwejk ist dabei manchmal vorbildhaft.
"Es ist eine große Thorheit, um nach Außen zu gewinnen, nach Innen zu verlieren, d. h. für Glanz, Rang, Prunk, Titel und Ehre, seine Ruhe, Muße und Unabhängigkeit ganz oder großen Theils hinzugeben"
Erinnert mich ein wenig an den Impotenten, der das Keuschheitsgelübde ablegen möchte.
Karriere rechnet sich wirtschaftlich nicht mehr. Grund dafür ist va das (progressive) Steuersystem.
Übrig bleiben Testosteronbomber ohne Privatleben und verbissene Quotenfrauen.
kann jeder innerhalb der firma aufsteigen.
die verweigerung fängt bei den meisten damit an, daß sie nur das allernötigste tun. grad genug, daß sich da vorgesetzte nicht beschweren kann.
damit steigt man halt nicht auf.....
vielleicht liegt's ja daran, dass sie sich nicht gerecht oder anständig behandelt fühlen, deshalb frustriert sind, schlecht bezahlt werden etc.
aber, wenn man natürlich nach dem Motto lebt, dass alle anderen eh nur sklaven der reichen und mächtigen sind und gefälligst glücklich und zufrieden damit sein sollen, dass sie für einen Hungerlohn 50-60 Stunden pro Woche schuften sollen, der längst nicht mehr zum sorgenfreien Leben reicht, weil Mieten und Lebensmittel etc immer teurer werden, dann versteht man natürlich nicht, dass diese schamlos Ausgebeuteten nur mehr das Allernötigste tun.
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