Nitsch-Schüttbild ziert Parkhausfassade

Werk für Garage in Wien-Leopoldstadt auf 300 Quadratmeter vergrößert

Wien - Schüttkunst am Bau: Das neue Parkhaus bei der Donaumarina in Wien-Leopoldstadt verfügt nicht nur über 499 Stellplätze, sondern zeichnet sich auch durch eine ungewöhnliche Fassade aus. Den von der Aucon Real Estate Group entwickelte Bau ziert nämlich ein 300 Quadratmeter großes Schüttbild von Hermann Nitsch. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit.

"Es ist uns gelungen, den österreichischen Aktionskünstler Hermann Nitsch für die großflächige Gestaltung an der Außenfassade zu gewinnen", erklärte Aucon-Geschäftsführer Robert Wagner. Es sei, so wurde betont, das erste Mal, dass Nitsch einen Auftrag an einer Immobilie übernommen hat. Der Künstler habe eine Bildergruppe ausgewählt, die sich besonders für die großformatige Gestaltung eigne.

"Dank der modernen Technologie ist es möglich, Kunstwerke großformatig auf riesige Wände zu bringen", betonte Nitsch. Entstanden ist das Projekt durch die persönliche Bekanntschaft des Meisters mit den Leitern des Immo-Unternehmens, die zeitgenössische heimische Kunst sammeln. Ein Nitsch-Bild sei vor einigen Jahren der erste große Ankauf gewesen, wodurch sich eine persönliche Bekanntschaft mit dem Künstler entwickelt habe, hieß es in der Mitteilung. (APA, 25.7.2012)

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