OMV: HSBC hebt Anlagevotum auf "Neutral"

25. Juli 2012, 11:48
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Wien - Die Analysten der britischen Großbank HSBC haben im Rahmen einer Branchenstudie für europäische Öl- und Gastitel ihre Empfehlung für die Papiere der OMV von "Underweight" auf "Neutral" angehoben. Gleichzeitig wurde das Kursziel von 28,0 Euro auf 26,0 Euro gesenkt.

Als positiv bewerten die HSBC-Experten, dass die OMV ihren Schwerpunkt wieder verstärkt auf die Suche von Öl und Gas gelegt und seit 2011 bereits vier wichtige Funde vorzuweisen hat. Besonders heben die Analysten einen Gasfund in Rumänien am Schwarzen Meer hervor. Rentieren dürfte sich der Fund für die OMV allerdings erst mit der Liberalisierung der Gaspreise in Rumänien.

Risiken sehen die Analysten dagegen in dem überdurchschnittlichen Engagement des Unternehmens in Rumänien, der Türkei und Kasachstan sowie in der im Sektorvergleich verstärkten Sensitivität gegenüber dem Ölpreis. Sobald jedoch die wirtschaftlichen Unsicherheiten nachlassen, dürfte die OMV dank ihres Engagements in Zentraleuropa und der Türkei schneller wachsen als ihre Branchenkollegen, so die Experten weiter.

Die Gewinnschätzung für das laufende Geschäftsjahr 2012 beläuft sich auf 4,46 Euro je Papier. In den beiden Folgejahren 2012 und 2013 werden ein Gewinn von 4,15 Euro und 4,59 Euro je Aktie erwartet. Für 2012 sehen die HSBC-Experten darüber hinaus eine Dividende in Höhe von 1,13 Euro je Titel. Die Dividendenprognosen für die Folgejahre werden mit 1,17 Euro (2013) und 1,20 Euro (2014) beziffert.

Am Mittwoch gegen 11.30 Uhr notierten die Aktien der OMV an der Wiener Börse um 0,63 Prozent höher bei 23,84 Euro. (APA, 25.7.2012)

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