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Unnötiges Risiko.
London/Lyon - Solarien erhöhen das Hautkrebsrisiko deutlich - auch wenn die Betreiber dies meist abstreiten: Fast 3.500 neue Krebsfälle pro Jahr gehen allein in Europa auf das Konto der Sonnenbanken, 794 Menschen sterben jährlich an einem von Solarien verursachten Melanom, wie ein internationales Forscherteam berichtet. Die Wissenschaftler haben für ihre Studie 11.428 Hautkrebsfälle analysiert.
Demnach steige das Risiko für Hautkrebs durch den Besuch in einem Solarium um 20 Prozent. Besonders gefährdet seien junge Menschen: Beginne jemand schon vor dem 35. Lebensjahr damit, sich den UV-Strahlen der Sonnenbank auszusetzen, steige sein Risiko sogar um das Doppelte, berichteten die Forscher im Fachmagazin "British Medical Journal".
Unterschätzte Gefahr
Frühere Studien hätten die mit Solarien verbundene Gefahr deutlich unterschätzt. "Leistungsstarke Bräunungsliegen können zehn bis 15 Mal mehr ultraviolette Strahlung abgeben als die Mittagssonne am Mittelmeer", erklärten Mathieu Boniol vom International Prevention Research Institute im französischen Lyon und seine Kollegen.
Entgegen früheren Annahmen sei das gesamte Spektrum der UV-Strahlung potenziell krebserregend, nicht nur der UV-B-Anteil. Der durch das UV-Licht ausgelöste Hautkrebs mache sich aber teilweise erst nach Jahren bemerkbar. "Deshalb könnten die von Sonnenbänken ausgelösten Hautkrebsfälle in den nächsten 20 Jahren sogar noch weiter ansteigen", schreiben die Forscher. Denn in vielen Ländern sei die Solariennutzung unverändert hoch, auch unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
"Von den 63.942 Hautkrebsfällen, die jedes Jahr in Europa neu diagnostiziert werden, sind hochgerechnet 3.438 auf Sonnenbanknutzung zurückzuführen", sagten die Forscher. Frauen seien deutlich häufiger betroffen als Männer.
Vermeidbares Risiko
Melanome und andere Hautkrebsarten, die durch Solariennutzung entstehen, seien vermeidbare Krankheiten, betonten Boniol und seine Kollegen. Dennoch habe die Solarienbranche nichts dazu getan, um ihre Kunden adäquat über die Risiken aufzuklären. "Stattdessen behauptet die Branche noch immer, dass kontrolliertes Bräunen sicher sei und sogar zur Gesundheit beitrage", kritisieren die Forscher. Das zeige, dass klare Regelungen nötig seien.
Die Studie umfasste 27 Studien aus Europa, USA, Australien und Kanada, die zwischen 1981 bis 2011 durchgeführt worden waren. Die ermittelten Risikowerte seien für alle Europäer und die hellhäutigen Bewohner Nordamerikas und Australiens gültig, so die Forscher. Das Ergebnis zeige, dass das Hautkrebsrisiko mit jedem zusätzlichen Besuch im Solarium im Jahr um 1,8 Prozent ansteige, berichten die Forscher. Menschen, die sehr häufig eine Sonnenbank nutzten, erkrankten bis zu 42 Prozent häufiger an Hautkrebs als Nichtnutzer. (APA, 25.7.2012)
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dass die Leuchtmittel nicht regelmässig gewartet und ausgetauscht werden, so wie das sein sollte und dadurch entsteht dann eine höhere Gesundheitsgefährdung. Die sind nämlich ziemlich teuer und die meisten kennen sich nicht wirklich damit aus....
1. Noch mal langsam - wenn man die Dosis eines an sich in größerer Menge schon potentiell gefährlichen Umwelteinflusses noch künstlich erhöht, ist das NOCH ungesünder?? IST nicht wahr! ;oP
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2. Ich versteh sowieso nicht, warum irgendwer wie Streichholzkopf Petzner ausschauen will...
Es geht darum, dass Medien Panik verbreiten wie gefaehrlich doch die Sonne ist, wie gefaerhlich doch Solarien sind, der Standard bringt gefuehlt jeden 2. Tag einen Artikel darueber -> siehe rechts.
Es gibt wesentlich gravierende Probleme, mit wesentlich mehr Betroffenen und kaum einer bringt diese Probleme in den Vordergrund.
Sie etwa?
Sie haben lediglich etwas relativiert!
Solarien sind ein Problem.
Jugendliche wollen attraktiv sein und gehen dort hin.
Was stört Sie wenn man warnt?
Tun Sie was gegen die Probleme (die Sie nicht nennen wollten), und engagieren Sie sich für Ihre Themen, dann sind Sie glaubwürdig!
Andere Themen, die für andere ebenfalls wichtig sind, lassen Sie einfach, sie müssen gar nichts relativieren, sonst machen Sie sich unglaubwürdig.
So leicht ist das.
Liest sich wie ein Bericht über die Tabakindustrie.
Allerdings, da sind die Todeszahlen um ein Vielfaches höher und Sicherheitsvorkehrungen für Jugendliche funktioniern gar nicht.
Geld schafft sich seine eigene Wahrheit.
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