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vergrößern 645x430Der Traum schlafloser Passagiere mit Nackenschmerzen kann jetzt ersteigert werden.
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Plusgrade
Optiontown
Jahrelang fliegt man in der Holzklasse, hofft, bangt und sehnt sich nach einem Upgrade - und bekommt es nicht. Die gesammelten Flugmeilen will man dafür auch nicht verwenden, und ein Upgrade nachträglich zu kaufen ist ein reiner Luxus. Die Sehnsucht vieler Passagiere nach mehr Platz, mehr Komfort und mehr Service für weniger Geld hat einige internationale Airlines jetzt auf eine neue Verkaufsidee gebracht: Man kann sich das Upgrade einfach ersteigern.
Das Prozedere läuft ähnlich ab wie jede andere Online-Versteigerung. Passagiere, die einen Economy-Flug gebucht haben, werden von der Airline eingeladen, auf einen Sitzplatz in der Business oder First Class zu bieten. Wenige Tage vor dem Reisetermin können sie damit beginnen, ihre Gebote abzugeben, wobei es je nach Airline Unterschiede bei den Regeln fürs Bieten gibt. Beispielsweise kann der maximale Geldbetrag eingegeben werden, den der Passagier bereit ist zu bezahlen, um ein Upgrade zu erhalten. Am Ende der Auktion wählt die Airline unter den besten Angeboten aus. Wer die Auktion gewinnt, bekommt eine Nachricht und einen Sitzplatz in der Business oder First Class, wer nicht gewinnt, hat nichts verloren.
Angeboten werden die Auktionen inzwischen von mehreren internationalen Fluggesellschaften: Air New Zealand, Virgin Atlantic, Etihad, Czech Airlines, Tap Portugal, Brussels Airlines und El Al. Das US-Unternehmen Plusgrade bietet die Plattform für die Auktionen.
Eine andere Möglichkeit, an ein Upgrade zu kommen, ist "Optiontown". Für einen kleinen Betrag von drei Euro können sich Passagiere mit Buchungsbestätigung vormerken lassen, um an einen Business- oder First-Class-Platz zu kommen. Wenige Stunden vor dem Start wird das Upgrade bestätigt - oder auch nicht. Dann ist eine Gebühr zu bezahlen, die laut "Optiontown" um 75 Prozent günstiger ist als der reguläre Preis für ein Ticket in dieser Klasse. Fluglinien, die diese Möglichkeit nutzen, um ihre leeren Plätze in den gehobenen Klassen an die Kunden zu bringen, sind unter anderen Air Asia, Corsair, Cyprus Airways, SAS und Air Baltic.
Außerdem haben Passagiere auf "Optiontown" die Möglichkeit, um einen Einzelplatz anzusuchen. Auch hier muss eine nicht näher definierte Gebühr bezahlt werden, wenn man tatsächlich einen Platz ohne Sitznachbarn erhält. (red, derStandard.at, 25.7.2012)
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ich darf bei einer flugzeit über 8 stunden in der firma business buchen ... glauben sie wirklich ich tu es mir im urlaub mich in die eco zu zwängen. wenn sie es einmal gewohnt sind, dann leisten sie sich das .. vor allem für die wichtigste zeit im jahr. noch dazu wo es immer business angebote gibt die nicht viel mehr als eine kurzfristige eco buchung kosten - im urlaub sind wir ja flexibler, sollte man eigentlich meinen.
Also Leute, ich glaub ihr habt's das noch nicht verstanden ;-) In der Business-Class sind die Sitz-Abstände nur deshalb so gross, weil jeder weiss, dass die anderen Business-Classler ebenso arrogante, skrupellose und fiese A****löcher sind wie man selbst. Da will man halt etwas mehr Abstand ...
finde ich den Vergleich mit Busfahren unangebracht.
Vielflieger verdrängen halt die doch recht labile "Reiselage" ihres Verkehrsmittels.
Ich selber klatsche nicht, weil ohnehin manchmal angststarr, finde aber das Augenverdrehen der "Flugprofis" mindestens genauso kindisch.
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