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Washington - Mitt Romney, der republikanische Herausforderer von Präsident Barack Obama, will den Führungsanspruch der USA in der Welt erneuern. Zugleich übt er - nicht unerwartet - massive Kritik an der Außenpolitik Obamas, die er für den Niedergang des globalen Einflusses der USA verantwortlich macht. In einer außenpolitischen Grundsatzrede brandmarkte Romney am Dienstag vor allem Obamas Politik gegenüber Israel. Er sprach von einer "schäbigen Behandlung eines unserer besten Freunde".
Romney, der sich bisher im Wahlkampf vor allem wirtschaftspolitisch zu profilieren suchte, wollte sich mit der Rede vor Veteranen in Reno (Nevada) als Staatsmann präsentieren. Unmittelbar danach wollte er zu einem Besuch in Großbritannien, Israel und Polen aufbrechen, um sein internationales Profil zu schärfen.
"Dieses Jahrhundert muss ein amerikanisches Jahrhundert sein", rief Romney den Veteranen zu. Ob gegenüber dem Iran, Russland oder China - Romney mahnte mehr Härte an. Obama habe mit seiner Nachgiebigkeit zu einem Niedergang des Einflusses Amerikas in der Welt geführt. Scharf kritisierte Romney auch die Sparmaßnahmen bei den US-Streitkräften. Sie würden die nationale Sicherheit gefährden.
USA sollen weiter Welt "führen"
"Es ist ein Irrtum - und manchmal ein tragischer Irrtum - zu denken, dass Standhaftigkeit in der amerikanischen Außenpolitik nur zu Spannungen in der Welt führen kann", rief Romney unter tosendem Beifall. "Ich werde die amerikanische Führerschaft in der Welt nicht aufgeben", sagte Romney weiter. Allerdings kündigte er keine konkreten Schritte an, die der bisherigen Politik widersprechen würden. Er kritisierte zwar chinesische Handelshemmnisse für US-Waren sowie Pekings Wechselkurse, doch das ist auch die Linie Obamas.
Im Streit um das iranische Atomprogramm forderte Romney einen vollständigen Stopp der Urananreicherung. Er werde "jedes notwendige Mittel einsetzen", um zu verhindern, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen kommt. Aber auch Obama betont immer wieder, dass er sich alle Optionen offenhalte.
Obama hatte bereits zuvor, ebenfalls vor Veteranen, seine außenpolitische Bilanz verteidigt. Seine Versprechen vor dem Amtsantritt habe er gehalten, etwa den Krieg im Irak zu beenden, den Abzug aus Afghanistan in die Wege zu leiten und das Terrornetzwerk Al-Kaida in die Knie zu zwingen. "Ihr habt nicht nur meine Worte, Ihr habt auch meine Taten", sagte er. Anfang Mai 2011 spürten US-Elitesoldaten den Al-Kaida-Anführer Osama bin Laden in Pakistan auf und töteten ihn. (APA, 25.7.2012)
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... Romney ist ein klassischer Flip Flopper, der gerade in der Außenpolitik keinen eigenen Standpunkt vertritt. Das bewies er dadurch, indem er bekundete sich hierzu von der alten Bush Riege beraten zu lassen. Die aggressive Wortwahl lässt bereits durchblicken welche politischen Berater an seiner Rede getüftelt haben. Gleichzeitig ist er als typischer Geschäftsmann gewiss der erste, der Spalier steht, wenn es darum geht dem großen Gläubiger und Handelspartner China den Hintern zu küssen.
Westliche Wertbegriffe:
Demokratie: nur wer Geld hat, hat was zu sagen
Freiheit: wer mehr Geld hat, hat mehr Freiheit
Grenzenlos: je mehr Geld desto weniger Grenzen
Moral: je mehr Geld, desto weniger gilt Moral
Paradies: auch im Paradies gilt, wer mehr Geld hat, desto heiliger.
Dann sollten sich andere Laender endlich einig werden&nicht mehr Oel,sowie andere wichtige Rohstoffe nur in Dollar zu zahlen,dann klappt dass Kartenhaus und es bleibt keine Zeit mehr fuer Haerte in Aussenpolitik.
Alle Haerte wird dann im Inneren gebraucht, Aufgeruestet dafuer haben sie schon.
Endlich mal einer, der sagt, wo`s lang geht und der der amerikanischen Rüstungsindustrie Planungssicherheit für die nächsten Jahre gibt. Friedliche Koexistenz ist der Tod der amerikanischen Wirtschaft, deshalb müssen dem Rest der Welt die Segnungen des "american way of life" notfalls auch mit sanftem Druck nähergebracht werden.
Die nächste Steigerunsgstufe kann dann nur mehr der Genozid sein.
Obama hat seine Chance ungenutzt verstreichen lassen. Er hätte es in der Hnd gehabt den Nahostkonflikt mit der Gründung des Staates Palästina spürbar zu entschärfen und Israels Sicherheit zu erhöhen.
Bush Senior, der Saddam an seinen Eroberungsplänen in der arbische Welt gehindert hat;
Reagan, der durch seine kompromisslose Haltung letztlich den Fall der kommnistischen Diktaturen bewirkt hat;
noch wichtiger:
T.Roosevelt, der gegen die "Isolationisten" ein Eingreifen der USA im 2. Weltkrieg in Europa durchgesetzt hat ("patriot Act")- ohne diese Maßnahme wäre Europa in Krieg und Diktatur untergegangen.
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