Seebeben vor Sumatra: Befürchteter Tsunami ausgeblieben

25. Juli 2012, 05:34
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Bewohner flüchteten in Panik aus ihren Häusern

Banda Aceh - Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Mittwoch den Westen Indonesiens erschüttert und einen Menschen das Leben gekostet. In Panik geratene Bewohner flüchteten aus ihren Häusern im Norden der Insel Sumatra. Ein Tsunami wie anfangs befürchtet wurde nicht ausgelöst.

Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS gegen 7.30 Uhr (2.30 Uhr MESZ), sein Zentrum lag 34 Kilometer nordwestlich der Ortschaft Sinabang in der Provinz Aceh. Das Beben ereignete sich demnach in 22 Kilometern Tiefe.

Bei Flucht gestürzt

Wie die indonesische Katastrophenschutzbehörde mitteilte, kam ein 70-jähriger Mann ums Leben, der in Panik flüchtete und stürzte. Zudem seien 20 Gebäude beschädigt worden, darunter Moscheen und Schulen.

Das Beben ereignete sich rund 330 km südöstlich der Provinz Aceh, die immer wieder von schweren Beben heimgesucht wird. Erst im April waren mehrere Menschen bei einem Erdstoß der Stärke 8,6 ums Leben gekommen.(APA/red, 25.7.2012)

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