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Athen - Die griechische Börsenaufsicht hat das Leerverkaufsverbot für Aktien um weitere drei Monate bis Ende Oktober verlängert. Als Begründung nannte die Behörde am Dienstag ein weiter schlechtes Umfeld an der Athener Börse und ein ähnliches Vorgehen in Spanien und Italien. Seit Erlass im August 2011 wurde das Verbot viermal verlängert. Trotzdem fielen die Aktienkurse in diesem Jahr auf den tiefsten Stand seit 23 Jahren. Die Angst vor den Folgen eines Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone drückt vor allem Anteilsscheine von Banken.
Mit Leerverkäufen wetten einige Investoren wie Hedgefonds auf fallende Kurse: Sie verkaufen Aktien, die sie nicht besitzen, und setzen darauf, sie später billiger zurückzuerwerben. Mit den Transaktionen können sich aber auch Firmen und andere Investoren gegen Kursrisiken absichern. (APA, 24.7.2012)
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