Alzheimer-Medikament scheitert in Testphase

24. Juli 2012, 19:10

Es ist ein schwerer Rückschlag in der Alzheimer-Forschung - und er kam nicht ganz unerwartet. Wie die New York Times berichtet, zeigte der Wirkstoff Bapineuzumab in einer klinischen Studie der Phase III keinerlei Vorteile gegenüber einem Placebo. Das Medikament ist ein sogenannten monoklonaler Antikörper und sollte das Protein Beta-Amyloid binden, das für man für Alzheimer mitverantwortlich macht. Der von Pfizer und Johnson & Johnson entwickelte, an 1100 Patienten getestete Wirkstoff hatte auch schon in Phase II keine signifikanten Ergebnisse geliefert.

Link
New York Times: Alzheimer’s Drug Fails Its First Big Clinical Trial

(tasch, DER STANDARD, 25.7.2012)

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11 Postings
Falsch.

Wenn es allein um Profit gehen würde, dann würde ich sicherlich keinen monoklonalen Antikörper herstellen, sondern Generika mit verbesserten LADME-Eigenschaften und dann versuchen, sie möglichst offensiv an den Mann zu bringen. Hat ja mit Ibuprofen-Lysinat (lächerlicher Name für jemanden der was von Chemie verstehen sollte..) auch ganz gut geklappt.

Man braucht den Leuten nur Schlagwörter wie "Pharmaindustrie", "9/11", "Killerspiel" oder "Schweinegrippe" hinwerfen - die Reaktion wird immer gleich ausfallen: selbst denken - unerwünscht. Schlichtweg die Pressereaktion übernehmen und alles gedankenlos nachplappern.

Sofern sich also hier jemand befinden sollte, der sich auch nur entfernt mit Arzneistoffentwicklung auskennt, bitte einschalten.

außerdem bin ich der Meinung

die gute Hälfte aller Kinder bei uns hat eh einen Schaden, allerdings einen psychischen.

Kind, Bad, Zweifel

...ich kann Ihnen nicht folgen. Welches Kind? Welche Zweifel?

Wenn es kein Geschäft wäre, gebe es bei uns auch keine Impfungen. Das da der Staat seine Bürger versucht zu schützen, das hat doch nichts mit der Betriebswirtschaft von Unternehmen zu tun.

Richtig.

Sie können mir nicht folgen. Und auf diesem Niveau mag ich auch nicht weiterdiskutieren, da ist sogar Solitär am PC noch sinnvoller.

Zynismus ja oder nein

egal, Recht hat er schon!
Die Pharma hat das Alter als riesige Einnahmequelle entdeckt. Und nun beginnt der Wettlauf.

Es geht doch nicht um die Alzheimerkranken, es geht um Profit.

JEDE schlimme massenhafte Krankheit bringt den Konzernen Gewinn. Wie schlimm wäre da eine gesunde Gesellschaft?

Das bestreite ich ja alles gar nicht.

Es geht darum, dass eine solche Haltung dazu führt, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Und dann fängt man halt an, einfach an allem zu zweifeln.
Dann lässt man seine Kinder z.B. nicht impfen, und sie kriegen Masern, davon eine Enzephalitis und einen Dauerschaden.
DAS meine ich.

kein signifikanten Ergebnisse in Phase II, trotzdem gabs eine Phase III Studie, die man anscheinend nicht mehr rechtzeitig manipulieren konnte, so ein Pech aber auch

Ihr Zynismus ...

... ist unangebracht.

Nirgends ist Zynismus so angebracht, wie im derzeitigen Medizin-Pharma-Studienbetrugs-Betrieb, glauben Sie mir!

Welche Voraussetzungen bringen Sie mit, Ihnen zu glauben?

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