Zehn Wege, Wohnflächen auf dem Ozean einzurichten

Schwimmende Städte und Weltraumfahrstühle: Der Blog "Daily 10" fasst zusammen, was es so an technophilen Konzepten gibt

Aufschüttung künstlicher Inseln in Dubai: Bei weitem nicht das visionärste Projekt - aber dafür eines, das bereits läuft.

Tendenziell wird sich auf der Erde in den kommenden Jahrzehnten das Verhältnis zwischen Land- und Wasserfläche weiter zu Gunsten letzterer verschieben. Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein Faktor, der Konzepten aus der technophilen Mitte des 20. Jahrhunderts möglicherweise neue Sinnhaftigkeit verleiht. Immerhin werden zwei Drittel der Erdoberfläche derzeit ausschließlich als Verkehrsweg, Ressourcenlager und Müllkippe "genutzt". Wie aber lässt sich auf dem Ozean neuer Lebensraum für Menschen schaffen?

Der Blog "Daily 10" stellt eine Reihe von Konzepten vor. Diese reichen von künstlichen Inseln, wie es sie bereits gibt, bis zu kühneren Visionen: Zum Beispiel das kilometerlange "Freedom Ship", eine zur Stadt angewachsene Fortführung heutiger Luxusliner. Oder die in internationalen Gewässern (und damit in Steuerfreiheit) schwimmenden Wohn- und Arbeitskomplexe, die das "Seastading Institute vorgestellt hat. Oder wie wäre es, am Fuß eines Weltraumfahrstuhls zu leben?

Zehn Konzepte werden in Wort und Bild sowie mit weiterführenden Links präsentiert:

--> Daily 10: "10 Structures That Could Help Us Build Civilizations on the Ocean"

(red, derStandard.at, 25. 7. 2012)

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