Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Aufschüttung künstlicher Inseln in Dubai: Bei weitem nicht das visionärste Projekt - aber dafür eines, das bereits läuft.
Tendenziell wird sich auf der Erde in den kommenden Jahrzehnten das Verhältnis zwischen Land- und Wasserfläche weiter zu Gunsten letzterer verschieben. Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein Faktor, der Konzepten aus der technophilen Mitte des 20. Jahrhunderts möglicherweise neue Sinnhaftigkeit verleiht. Immerhin werden zwei Drittel der Erdoberfläche derzeit ausschließlich als Verkehrsweg, Ressourcenlager und Müllkippe "genutzt". Wie aber lässt sich auf dem Ozean neuer Lebensraum für Menschen schaffen?
Der Blog "Daily 10" stellt eine Reihe von Konzepten vor. Diese reichen von künstlichen Inseln, wie es sie bereits gibt, bis zu kühneren Visionen: Zum Beispiel das kilometerlange "Freedom Ship", eine zur Stadt angewachsene Fortführung heutiger Luxusliner. Oder die in internationalen Gewässern (und damit in Steuerfreiheit) schwimmenden Wohn- und Arbeitskomplexe, die das "Seastading Institute vorgestellt hat. Oder wie wäre es, am Fuß eines Weltraumfahrstuhls zu leben?
Zehn Konzepte werden in Wort und Bild sowie mit weiterführenden Links präsentiert:
--> Daily 10: "10 Structures That Could Help Us Build Civilizations on the Ocean"
(red, derStandard.at, 25. 7. 2012)
Von der Farbe auf Radium-Basis bis zum völlig funktionslosen "Falllschirmanzug": io9.com listet ungewöhnliche Todesfälle auf
Mitarbeiter eines Projekts zur Auswilderung von Bibern weist darauf hin, dass der Vorfall in Weißrussland äußerst ungewöhnlich, wenn auch nicht überraschend war
Berliner Unternehmen kombinierte speziellen Algorithmus mit Google Maps, um automatisch nach gesichtsähnlichen geografischen Strukturen zu suchen
Nicht immer finden alte Schiffe den Weg in die Abwrackwerft - eindrucksvolle Bilder aus aller Welt
Mark Bishop, Experte für Künstliche Intelligenz, sagt ja und erklärt im "New Scientist", warum
University of Arizona stellt Liste zusammen: Vom Affen Lesula bis zu einem harfenförmigen Schwamm und einer leuchtenden Schabe
Mitmachgelegenheit: io9.com bittet um Anregungen nebst Beweisfotos
Aufnahmen der NASA-Sonde "Solar Dynamics Observatory" zu einem hypnotischen Kurzfilm kompiliert
Die aktuelle "Unstatistik des Monats" zeigt am Beispiel Kirchenstaat, wie unseriös manchmal mit Kriminalstatistiken wird
Jahrzehntelange Felderfahrung im Umgang mit fremden Völkern macht diese Berufsgruppe zu den idealen Leuten für den Erstkontakt
Ist es nicht aber eh auch so dass nicht nur Teile der Welt unbewohnbar werden (Afrika, Saharazone), sondern auch Teile der Welt plötzlich bewohnbar werden?
Grönland wird wieder grün, wie es zu Zeiten der Wikinger war, daher ja der Name und damit wieder besser bewohnbar. Nordcanada, Nordsibirien, etc. überall viel Platz...
Die grünen Teile Grönlands auf die du anspielst befinden sich zum grössten Teil in Küstennähe, und sind meist nur knapp über dem Wasserspiegel.
Klar, bei einer globalen Erwärmung wird es dort grün...allerdings wirst du davon nicht lange was haben wenn der Meeresspiegel ansteigt...
dafür ist sibirien ja riesig... die frage ist nur, ob das nicht eher zur wüste wird...
was aber auch noch gesagt gehört: höhere temperaturen führen zu höherer verdunstung.. würde mich interessieren, was für eine niederschlagsverteilung künftig zu erwarten ist,...
auch gut und schon realisiert: spiral island
http://ecoble.com/2007/11/1... -paradise/
Naaaaaja, ob man das jetzt als Versuch für einen Lebensstil auf Inseln bezeichnen kann wage ich zu bezweifeln...die Insel war eine Art Minenkolonie wegen der Kohlevorkommen, die Häuser einfach eine Möglichkeit die Arbeiten Ortsnah samt ihren Familien unterzubringen.
.
Interssante Konzepte - aber wie sieht es mit den Kosten aus?
Wir arbeiten an ähnlichen, aber sehr wirtschaftlichen Lösungen.
http://so-for-humanity.com2000.at
So ein Unsinn. Es gibt genug Land für alle um darauf zu leben. Eine Beschäftigung mit einer ökologisch verträglichen Lebensweise wäre wesentlich sinnvoller als Siedlungen fern der meisten nötigen Ressourcen auf den Meeren zu errichten.
Ausserdem wird der Meeresspiegel schlimmstenfalls um wenige Meter steigen - nichts, was mannicht mit Dämmen oder aufgestelzten Siedlungen beherrschen könnte.
Ich finds ja prinzipiell gut, dass man der Phantasie im Kleinkindalter seinen Platz lässt, aber ab einem gewissen Alter sollte man schon seine Legosteinchen beiseite legen...
Der Wahn ist eine inhaltliche Denkstörung und Überzeugung, an der der Wahnsinnige trotz der Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität unbeirrt festhält. Er kann als eine Störung der Urteilsfähigkeit beschrieben werden.
KEINE im Vorhinein zu berechnenden Auswirkungen auf Plattentektonik durch die geänderten Druckbedingungen (200m macht a bissi was aus..), Auswirkungen auf Fauna und Flora, geschweige denn politische Auswirkungen auf ca. 20 Mittelmeerstaaten, wenn man der Bevölkerung erklären muss, dass es statt Meer dann halt schönen Sand und Fels gibt..
Was die Taliban in dieser Disjussion verloren haben versteh ich jetzt nicht.
Aber dieses Projekt wäre (und das sag ich ohne mit der Wimper zu zucken) Wahnsinn.
Genaus so gut könnte man einen Fleck von der größe Spaniens in den Regenwald brennen nur um Land zu gewinnen.
Es geht weniger um die Idee, die durchaus faszinierend ist, als vielmehr um die ökologisch, moralischen Bedenken.
Die Taliban kommen hier deswegen ins Spiel, weil sie als besonders rückständig gelten.
Und ich tue es auch. Regeln sind selbstredend einzuhalten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.