Goldschakale kehren nach Österreich zurück

  • Vor beinahe hundert Jahren lebte der Goldschakal rund um den Neusiedlersee. Nun dürfte er wieder nach Österreich zurückkehren.
    foto: archiv

    Vor beinahe hundert Jahren lebte der Goldschakal rund um den Neusiedlersee. Nun dürfte er wieder nach Österreich zurückkehren.

Bis in die 1920er Jahren rund um den Neusiedlersee heimische Art kommt aus Ungarn, wo sich der Bestand auf bis zu 1.500 Tiere beläuft

Mödling/Wien - Laut Medienbericht ist in der Hinterbrühl (Bezirk Mödling) südlich von Wien vor wenigen Tagen ein Goldschakal (Canis aureus) gesichtet worden. Auch im nahen Maria Enzersdorf kam es zu entsprechenden Beobachtungen. Tatsächlich seien derartige Begegnungen "nicht ungewöhnlich", wie der Experte Christian Pichler von der Naturschutzorganisation WWF erklärt. Die Tiere würden sich aus Osteuropa "ausbreiten" und damit auch nach Österreich zurückkehren. Allein in Ungarn gebe es einen Bestand von 1.000 bis 1.500.

Bereits zu Jahresbeginn hatte eine Pkw-Lenkerin in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) einen vermeintlichen Fuchs angefahren. Ein herbeigerufener Jagdpächter erkannte, dass es sich um einen Goldschakal handelt. Auch von weiteren Sichtungen wurde in der Folge berichtet, etwa in Stadlau in Wien.

Steigende Bestände

Bis in die 1920er Jahre hat es eine Goldschakal-Population rund um den Neusiedlersee gegeben. Nun würden verschiedene Faktoren dafür sorgen, dass die Schakal-Bestände wieder steigen, so Pichler. Die Tollwut sei praktisch ausgerottet, außerdem gebe es teils strenge Schutzbestimmungen. "Die Tiere kommen zurück. Es ist damit zu rechnen, dass es auch in Österreich auf Dauer Goldschakale geben wird", sagte der WWF-Experte. Es bestehe allerdings kein Grund, sich zu fürchten. Die Tiere ernähren sich von Mäusen, Fröschen und anderen Kleintieren und im Kontakt mit Menschen äußerst scheu.  (APA/red, derstandard.at, 24.7.2012)


Link
Wikipedia: Goldschakal

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 37
1 2
aber wehe sie laufen einmal durch ein feld

dann werden sie gnadenlos gejagt!!! sind ja immerhin wildtiere!!!!

Heut wiederentdeckt - morgen in 'Gruß aus der Küche'

Jo mei! Ich hab nix dagegen, komm nur, nimm dir ein Keks.

ER KOMMT DIREKT AUF UNS ZU!

Habe anstatt"Goldschakal kommt zurück" - "Gottschalk kommt zurück" gelesen und war darob einigermaßen irritiert. Vor allem, da es in der Wissenschaftsecke steht. Nun allerdings bin ich froh, dass es doch der Goldschakal ist und nicht umgekehrt.

Vor einigen Tagen war das in welt.de

noch ein Beweis für den Klimawandel

http://tinyurl.com/bqlobdn

Gibts bei uns

in Kärnten schon seit Jahren.

Sind nach Medienberichten sogar nach Bayern eingewandert.

naja, in bayern werden dann als problemschakale hingerichtet....

Leider für Rehe zu klein. Wo bleiben die Wölfe?

kitze

wenn noch ganz klein( 2-3 tage alt), nimmt selbst der fuchs gern, und der ist um eine spur kleiner.

Die kleinen knabbern kaum am Wein, aber die großen ziehen die mühsam eingestrickten Triebe heraus und knabbern an den Triebspitzen. Gibts irgendwo Leihwölfe oder Leasing-Luchse?

Bei Schäden sprechen sie am besten mit dem für sie zuständigen Jäger (Jagdgenossenschaft)

Das Geld hab ich längst einkassiert. Aber nicht, weil man dadurch reich wird sondern weil ich boshaft bin. Und ich wollte den aufgerundeten Betrag nicht, wollte es genau haben: 18 Cent. In den beiden anderen Ortschaften gabs garnichts, für niemanden!
Ich hab ja schon daran gedacht, mit Pfeil und Bogen oder Blasrohr, weils lautlos ist...

>Ich hab ja schon daran gedacht, mit Pfeil und
>Bogen oder Blasrohr, weils lautlos ist...
Das würde ich lassen, weil es wirklich teuer werden würde.
Was sie tun können ist, das Wild vergrämen und zwar mittels Geruch, Mittel dafür gibt es im Jagdbedarfshandel.
Kann sein, das das ihrem Jäger nicht schmeckt, aber tun kann er dagegen nichts

Besser als alle Chemie (die brauch ich auch) ist ein Jagdschein.

Der Jagdschein allein hilft ihnen da nichts, sie müssen auch in ihre Jagdgenossenschaft und dann muss man erst schauen ob es überhaupt überschüssige Rehe gibt die man abschiessen kann

Bleiben sie lieber bei der CHemie :)
Jagd ist ein sehr teures Hobby

Guter Mann, das eigentliche Problem mit den Rehen besteht darin, daß der Wildbestand von den Jägern absichtlich zu niedrig angegeben wird. Da kann man dann, wenn man sich unbeobachtet glaubt, das Rehlein mit nach Hause nehmen und brauchts nicht extra zu bezahlen. Und wenn man dann doch beobachtet wurde, trägt man den Abschuß ein, zahlt und hat eine weiße Weste. Bei den Fischern ists auch nicht anders.
Und sollt jemand nachzählen, dann freut man sich über den Zuzug und die prächtige Vermehrung.
Ich würds ja auch nicht anders machen. Nur öffentlich sagen dürft ich das nicht, denn sonst nähmen sie mich bei den Jägern nicht...

von wegen "absichtlich"

niemand kann rehwild wirklich "nachzählen". die anwesenheit von "zuviel" rehwild merkt man lediglich an verbiss bzw. fegeschäden. und niemand kann sicher sein heutzutage, im wald nicht beobachtet oder gefilmt zu werden ...

p.s. in vielen revieren werden außerdem nicht mal die abschusspläne erfüllt

Daß die Abschußpläne nicht erfüllt werden kommt noch dazu.
Rehe kann man sehr wohl zählen, solange es nicht zu viele gibt. Dann bleiben die Böcke samt zugehörigem Rudel (?heißt das so?) in ihrem Revier und stehen zur selben Zeit immer irgendwie am selben Ort. Wenn allerdings die Population so dicht ist (und das ist sie), dann verdrängt ständig einer den anderen, dann gibts ein ständiges Kommen und Gehen. Ergo: wenn man sie nicht zählen kann, dann sind es zu viele...

rehe sind einzelgänger, keine rudeltiere. sie bilden lediglich im herbst und winter fallweise sogenannte sprünge, die sich bald wieder auflösen. in der brunft sind böcke zwar territorial aber auch das sagt nicht viel aus über die gesamtzahl. alle die das zählen versucht haben, lagen falsch - glauben sie mir! :-)) es sei denn, man riegelt ein waldstück ab, durchkämmt es mehrmals akribisch und erlegt alles was da ist. dann kann man (vielleicht) eine konkrete aussage treffen ;-)

im prinzip aber sollte auch fürs schalenwild gelten: wo kein kläger, da kein richter. sprich: wo kein wildschaden, da keine notwendigkeit der bejagung.
die natur regelt die wilddichte ohnehin von selber: stress-krank-tot.

Redens mit dem WWF über Leasing-Luchse

vielleicht lässt sich da ja doch noch was machen ;)

Es bestehe allerdings kein Grund, sich zu fürchten!

Ob das Mäuse, Frösche und sonstiges Kleingetier auch so sehen wage ich zu bezweifeln.

Ha! Das war der "eigenartige" Fuchs, den ich letzte Woche auf der Heimfahrt gesehen habe :-)

ist uns vor zwei jahren in der vorlesung "neobiota" schon erzählt worden...

Posting 1 bis 25 von 37
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.