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Kiew - Mit Empörung haben Tierschützer in der Ukraine auf die Initiative eines Lokalpolitikers reagiert, Tauben mit Alkohol zu betäuben und in unbewohnte Gebiete zu transportieren. Der Ratsvorsitzende Alexej Mowtschan der Stadt Sumy bei Kiew hatte vorgeschlagen, "zur Vermeidung von Vogeldreck" die Tiere mit in Wein getränktem Brot zu füttern und aus der Stadt zu bringen. Dies werde bereits an zahlreichen Orten des Landes so gehandhabt, wurde er am Dienstag von lokalen Medien zitiert.
Tierschützer sprachen von einer "Schnapsidee". Die Ukraine war in den vergangenen Monaten wegen der Tötung von Straßenhunden kritisiert worden. (APA, 24.7.2012)
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solange der mensch im stdtischen raum seinen müll überall hinwirft und damit tauben und ratten systematisch füttert (ganz zu schweigen von den leuten die kiloweise brot absichtlich verfüttern) wird sich an diesem problem nichts ändern.
hier müsste sich jeder an der eigenen nase fassen, denn auch wenn jeder behauptet niemals irgendeinen müll auf der strasse zu entsorgen liegt doch wie für jedermann zu sehen ist genug müll (essensrechte) herum.
und ausgebliebene Brieftauben sowie deren Nachkommen. Das bedeutet, Mitverursacher des Elends von Stadttauben und den Problemen mit ihnen sind Taubenzüchter, vor allem Brieftaubenzüchter und ihr Hobby. Angaben von Experten zufolge betragen die Verluste bei den weiten Wettflügen, welche die Kräfte der Tiere übersteigen, bis zu 30%. Da es in Deutschland knapp 80.000 Brieftaubenzüchter gibt, die etwa 10 Millionen Tauben halten, gehen also Hunderttausende von Tauben jährlich elendig zugrunde oder stranden in den Städten und bleiben teilweise dort. Leider lehnen die meisten (Brief-) Taubenzüchter noch immer jede Verantwortung ab und ändern nichts an ihren Gewohnheiten und den Richtlinien ihrer "Liebhaberei".
Tauben sind Kulturfolger, folgen also der Besiedelung des Menschen. Wahrscheinlich auch, wenn's regelmäßige Komasaufgelage gibt, wirkt bei denen ja wie bei uns und Diskos bleiben ja auch nicht trotz Alkoholausschank leer.
Mein Vorschlag zum Umgang mit übermäßig viel Tauben ist ein einfacher und in der Ecke Wien's, wo ich wohne, bereits gut erprobt: Turmfalken. Vermehren sich auch, fressen Tauben, Ratten, Mäuse und sind soooo schön. Außerdem kommens jedes Jahr zurück (also über Jahre mehr und mehr) und sobald das Futter aus geht jagen sie anders wo (ganz schön clever...). Und das Schönste: dieses System der Taubenkontrolle funktioniert ohne Strom, Mensch, Zutun.
Turmfalken fressen leider keine Tauben. Größere Falkenarten schon.
Die siedeln sich aber auch oft von selber in den Städten an, eben wegen den Tauben. :)
Mir mag grad nicht einfallen wie der 'Sparrowhawk' auf Deutsch heißt, aber der ist angeblich auch schon öfter in Wien gesichtet worden, wie er Tauben frisst.
Ich wohne in Wien 9, mitten im Servitenviertel und hier schlagen Falken Tauben. Ob's Turmfalken sind? ich denke schon, vielleicht aber auch nicht. Hab selbst schon gesehen, wie die in Dachbodenöffnungen geflogen sind.
Zu zweit bleibt einer in einer Öffnung sitzen, während der zweite durch eine andere Öffnung fliegt und alles erledigt, was er erwischt. Sollte eine Taube durch eine Öffnung fliehen, kommt der im Loch sitzen gebliebene Falke zum Zug. Dann wechseln die Rollen. So beobachtet während meines Mittagessens in der Thurngasse. Ein Dachboden nach dem anderen.
Die hier im 9. ansässigen Falken fressen devinitiv Tauben, drum fliegt auch noch im Spätsommer ungewöhnlich viel Pappelflaum durch die Gassen :)
keine Sorge. Der Alkohol wird auf verschlungenen Wegen auf dem Schwarzmark landen und das Brot wird in Wirklichheit mit Wasser getränkt. Eine klassische Win Win Win Situation. Die Tauben haben was zu fressen und werden sich noch mehr vermehren. Die Tierschützer beschützen ihre geliebten Tiere und die Alkoholdiebe machen auch ihr Geschäft. So löst man Probleme in der Ukraine
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