USA geben geschützte Flächen zum Grasen für das Vieh frei

Ausnahmegenehmigungen gelten ab sofort

Washington - Angesichts der schlimmsten Dürre in den USA seit Jahrzehnten hat die US-Regierung geschützte Flächen freigegeben, auf denen die Farmer nun ihr Vieh grasen lassen und Heu machen dürfen. Landwirtschaftsminister Tom Vilseck erklärte am Montag, Präsident Barack Obama und er fühlten sich angesichts der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren verpflichtet, den Landwirten und ländlichen Gemeinschaften in diesen harten Zeiten so schnell wie möglich zu helfen. Bei den freigegebenen Flächen handelt es sich etwa um Wasserschutzgebiete und Feuchtgebiete. Die Ausnahmegenehmigungen gelten ab sofort.

Die Versicherungsunternehmen rief die Regierung auf, den Farmern ihre Beiträge für Ernteausfallversicherungen für einen Monat zu erlassen. Im Gegenzug könnten die Versicherungen ihre Zahlungen an die Farmer um einen Monat verschieben. Den Zinssatz für Notkredite senkte die Regierung bereits kürzlich von 3,75 auf 2,25 Prozent. Wegen der Dürre sind bereits 29 der 50 US-Staaten zu Notstandsgebieten erklärt worden. Farmer dort haben Anspruch auf Notkredite, wie das Landwirtschaftsministerium betonte. (APA, 24.7.2012)

  • Die Folgen der Dürre für die Ernte in den USA sind verheerend.
    foto: epa/jim lo scalzo

    Die Folgen der Dürre für die Ernte in den USA sind verheerend.

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