Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wien - Der niederösterreichische Glücksspielautomaten-Konzern Novomatic ist beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) mit seiner Beschwerde gegen die Vergabe der Casinolizenzen abgeblitzt. Die Richter hätten den Individualantrag, der über die Tochter Admiral Entertainment eingebracht wurde, aus Formalgründen abgelehnt, berichtet "Die Presse". Damit stehe der Vergabe des ersten Pakets an Spielbanklizenzen nichts mehr im Wege. Laut Finanzministerium soll es schon im August so weit sein.
Laut Novomatic-Tochter bedeutet die Entscheidung aber keine gemähte Wiese für das Finanzministerium. Die Richter hätten zugleich darauf hingewiesen, dass Admiral ohnehin den im August erwarteten Bescheid anfechten könne, weil das Unternehmen für einen Teil der Lizenzen geboten hat, sagte Admiral-Sprecher Christian Gernert am Dienstagnachmittag.
Kritik an paketweiser Vergabe
Die Novomatic stößt sich an dem Verfahren, weil die Lizenzen nur paketweise vergeben werden. Die erste Tranche umfasst etwa sechs Lizenzen in Wien, Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck und Bregenz. Der Vorwurf: Dies und andere Vergabekriterien seien zu sehr auf den bisherigen Monopolisten, die Casinos Austria, zugeschnitten.
2010 hatte der Europäische Gerichtshof das heimische Glücksspielmonopol zu Fall gebracht. Seither dürfen die Lizenzen nicht mehr "freihändig" vergeben, sondern müssen EU-weit ausgeschrieben werden. (APA, 24.7.2012)
Anbindung an das Bundesrechenzentrum muss nicht schon heuer, sondern erst 2015 erfolgen
Der Glücksspielriese Novomatic hat zwei neue prominente Aufsichtsräte und legt schöne Bilanzzahlen vor
Century Casinos dürften sich um Wien-Lizenz bewerben
Der Glücksspielkonzern will nun Geld mit Online- und Mobile-Spielern machen
Im Herbst hat die EU Mahnbriefe verschickt, nun werden die Ergebnisse geprüft. Österreich droht ein Verfahren
Zuschlag an "Admiral" und "Amatic" kurz vor Landtagswahl
lopatka in einer nationalratsdebatte bez. glücksspielnovelle,auf die frage,ob die övp spenden von der glücksspielindustrie bezieht:
"dies kann wohl keine partei in österreich ausschließen."
natürlich wurden parteien finanziert.aber nicht nur die övp.
Könnte bitte jemand die Konten und Verstrickungen des Johannes Hahn prüfen? Ehemaliges Mitglieds des Vorstands der Novomatic und jetzt EU-Kommisar.
Es würde mich echt interessieren, wie viel Schmiergeldzahlungen im Kontext seiner Tätigkeit bei Novomatic geflossen sind.
Es gilt natürlich - wie immer - die Unschuldsvermutung...
Leider wird jetzt auch die Novomatic einige Spielbanklizensen bekommen. Mit dem sogenannten kleinen Glücksspiel hat die Novomatic mit Hilfe korrupter Politiker Miliarden gemacht. Laut Landesverordnung in Wien und der Steiermark und Kärnten soll der höchtsmögliche Einsatz 50 Cent betragen und der maximale Gewinn 20 Euro pro Spiel. Die Realität sieht anderst aus. Einsätze pro Siel bis 10 Euro und Gewinne in tausenden von Euro. Gewinnschance ?. Alles Abzockerei! Hat mit Glücksspiel nichts zu tun!!!
www.stop-kleines-gluecksspiel.at
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.