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Seit Jahresbeginn kämpfen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit Problemen bei der Auslieferung von neu ausgestellten und verlängerten Vorteilscards, wie derStandard.at bereits im März berichtete. Damals waren laut ÖBB etwa 32.000 Kunden betroffen, derzeit sind es noch immer knapp 10.000 (0,6 Prozent aller Vorteilscard-Besitzer).
Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die noch ausstehenden Karten auszustellen, so ÖBB-Sprecherin Sarah Nettel. Ihr zufolge wurde der größte Teil des Rückstaus bereits im März behoben und alle seither eingegangenen Neuanträge würden sofort bearbeitet. Allerdings könnten viele Karten noch nicht versendet werden, etwa weil Daten fehlten oder diese unleserlich seien. Dadurch komme es zu Verspätungen, so Nettel. Üblicherweise dauert eine Kartenausstellung zwischen vier und sechs Wochen - wer länger auf seine Vorteilscard wartet, wird gebeten, sich unter Angabe seiner Daten bei kundenservice@oebb.at zu melden.
Von Partnerfirma nach 15 Jahren getrennt
Die ÖBB hatten sich zu Jahresanfang vom Wiener Unternehmen Cards & Systems getrennt, das seit 15 Jahren, also seit es die Vorteilscard gibt, für die Ausstellung der 1,6 Millionen ÖBB-Kundenkarten zuständig war. Zuletzt waren rund 40 bis 50 Mitarbeiter bei Cards & Systems mit der Abwicklung von Produktion, Versand und Kundenservice der Vorteilscard beschäftigt. Nun kümmert sich eine interne Abteilung der ÖBB darum, wodurch das Unternehmen jährlich rund 1,5 Millionen Euro spart, so ÖBB-Sprecherin Nettel.
Als provisorische Lösung für alle Betroffenen empfiehlt Nettel, im Zug die alte Karte und eine Einzahlungsbestätigung für die neue Vorteilscard mitzuführen, bis die neue Karte geliefert wird. (red, derStandard.at, 25.7.2012)
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... erstmal habe ich bei der Verlaengerung im Mai statt der normalen Vorteilscard eine Vorteilscard Familie (in rot) erhalten. Nach Beschwerde kam drei Wochen spaeter die gleiche Familienkarte in blau. Nach einer weiteren Beschwerde kam die Bestaetigung der Kuendigung (per e-mail) und der Rechnungsbetrag wurde ein zweites Mal abgebucht. Nach einer erneuten Beschwerde ein Anruf, ich wuerde demnaechst die neue Karte erhalten, bis dahin alte Karte und Kontoauszug mit der Abbuchung mitnehmen. Der zweiten Abbuchung solle ich bei der Bank wiedersprechen, weil die Oebb derzeit keinen Zugriff auf die Buchungsvorgaenge habe. Bis jetzt, 15.August, habe ich noch immer keine neue Vorteilscard. Die Telefonhotleine "kuemmert sich..."
ach ja, ich hatte vergessen zu erwähnen, dass die Information über den Ablauf der aktuellen Vorteilskarte schon bei der letzten Verlängerung nicht geschickt wurde. obwohl man ja mit Postadresse, Email und (bei mir) Mobil-Nummer bei der Öbb registriert ist. Ich hätte die Info auch per Brieftaube entgegengenommen.
Und immerhin, jedes Mal war der Schaffner kompetent und höflich zur Stelle mit einer Verlängerungsmöglichkeit vor Ort. Dies ist gern gesehener Kundenservice!
Mit etwas 3 Monaten Wartezeit und mit abwechselnden Telefonaten und Mails, die mehr als ärgerlich waren, bin ich nun auch wieder KUNDEN-kartenbesitzerin! Was mich an dieser Sache am meisten ärgert ist, das die Kommunikations so hundsmiserabel ist. Dieses Desaster läuft seit letztem Herbst und keiner bei der ÖBB glaubt, dass anständige Betreuung Kundentreue fördert? Keine meiner Fragen wurden wirklich beantwortet. Ständig nur standartisierte Replys.
ich warte bereits ebenfalls seit zwei Monaten auf meine neue Karte. Die Jahresgebühr wurde jedoch bereits Wochen vor dem Ablauf der alten Karte schön abgebucht.....
meine nächsten Schritte: Kündigung und Westbahn fahren.
Eine andere Sache, die Bestandteil des Vertrags ist:
1.4. Der Kunde erhält spätestens zwei Monate vor Ablauf des Vertrages ein Verständigungsschreiben. Sollte sich der Kunde nicht binnen vier Wochen ab Erhalt dieses Schreibens schriftlich gegen eine Vertragsverlängerung aussprechen, kommt ein neuer auf zwölf Monate befristeter Vertrag mit den ÖBB zustande. Der neue Vertrag beginnt mit jenem Kalendertag, der auf den auf der vorherigen Karte ersichtlichen Verfallstag folgt.
Auch das ist - wie man hier im Forum lesen kann - nicht bei jedem passiert.
Mein lieber Freund. Sie sollten die ABGs lesen.
Das stehen so Dinge wie:
2.1. Nach Zustandekommen eines Vertrages über die Karte erhält der Kunde eine auf seinen Namen lautende Karte zugesendet.
Teil des Vertrags ist also auch einen Karte, die man zugesendet bekommt. Ist im Vertrag keine Frist angegeben, gibt es zwei Interpretationsmöglichkeiten:
(a) Die Leistung hat sofort zu erfolgen.
(b) Die Leistung hat in einem angemessenen Zeitrahmen zu erfolgen.
Monatelanges warten auf eine Kundenkarte ist wohl nicht angemessen und branchenüblich.
ohne karte kann man keine online-tickets kaufen (wenn man die karte erstmalig erhaelt). von daher geht da ein schon gewichtiger teil der leistung verloren, wenn man die karte erst nach 10 monaten erhaelt. ist der oebb aber offenbar wurscht...
hoffe dieser verein kriegt echt mal eins am deckel, wegen der leute die mangels alternative darauf angewiesen sind koennen sich die aber offenbar alles erlauben...
Wie Sie hier im Forum sehen, ist es für den Kunden nicht irrelevant. Und als Teil des Vertrags ist es auch einklagbar.
Ist übrigens rührend, wie Sie hier die ÖBB verteidigen. Vermutlich sieht es auch politisch in Österreich so aus, wie es eben aussieht: Es findet sich für die größte Inkompetenz Leute, die das irgendwie rechtfertigen.
ich bin ebenso ÖBB-kunde, der 4 monate auf seine karte warten musste.
daher weiß ich, dass das problem eines ist, das faktisch nicht existiert.
die karte braucht man im normalfall nur um die tickets zu erhalten.
die erhält man aber ebenso mit einer vorläufigen VC oder mit der alten inklusive zahlungsbestätigung.
auf den rest ihres postings möchte ich nicht eingehen, da er nichts mit dem thema zu tun hat.
bei mir war die Bestellung eines Online-Tickets mit vorläufiger Vorteilscard nicht möglich. Ob die Nummer der alten Karte noch funktioniert, habe ich nicht getestet. Für Normalkunden (Ticketkauf beim Schalter/Automat) ist das aber nicht wirklich wichtig, da haben Sie sicher recht. Viel wichtiger sind fahrplanmäßig verkehrende Züge, funktionierende Türen, saubere Waggons funktionierende WC- und Klimaanlage, etc.
die nr. der alten karte hat zumindest bei mir funktioniert, wenn man verlaengert hat. wenn man die karte aber erstmalig bestellt kann man natuerlich keine online-tickets kaufen.
generell ist das vehalten der oebb den kunden gegenueber gleichgueltig bis respektlos. hoffentlich bekommen die mal ordentlich konkurrenz!
ich sagte ja, prinzipiell.
ich stelle nicht in frage, dass es für personen, die die VC mit kreditkartenfunktion haben, ein großes problem ist.
aber für den großteil der kunden ist es vollkommen egal ob er nun mit zettel oder karte ein günstigeres ticket erhält.
dass es absolut egal ist, dass die karten so verspätet ausgeliefert werden, habe ich nie behauptet.
ich kann nur nicht verstehen warum sich so viele darüber echauffieren, dass sie angeblich solch drastische einschränkungen erfahren müssen weil sie halt ein paar monate mit nem zettel statt ner karte herumlaufen.
aber was erwarte ich auch? wir sind am standardforum. es gibt ja nur schwarz-weiß, freund oder feind...
wozu auch differenziert debattieren?
ich bitte sie um belege dafür wann und wo ich gesagt habe die ÖBB hätten alles richtig gemacht.
das einzige was ich sagte, ist, dass ich nicht nachvollziehen kann wenn sich jemand aufregt, obwohl er realitätsbezogen keinen mangel erfährt.
thats it.
Da ist der Haken. Fuer Viele gibt es realitaetsbezogen Maengel.
Wenn meine zur Verlaengerung ansteht und ich keine bekomme und ich dann im Internet keine Tickets mehr kaufen kann, dann ist das ein Mangel. Mich interessiert es naemlich nicht, irgendwelche Hotlines anzurufen um irgendwelche geheimen Codes zu erfragen, oder mich an irgendwelchen Schaltern ewig anzustellen.
Bonusclub gibt es auch keinen derzeit, wie man hoert. Aber es ist ja wahrscheinlich auch kein Nachteil, die Belege aufheben zu muessen, um - vielleicht - irgendwannmal dafuer ein aermliches Gutsheinheft erhalten zu koennen.
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