Nordkorea verstärkt Militärpräsenz an der Grenze zu Südkorea

24. Juli 2012, 08:32
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Neue Aufrüstung im Streit um Seegrenze in Gelbem Meer

Seoul - Im Streit um die Seegrenze zwischen Nord- und Südkorea hat der kommunistische Norden seine Militärpräsenz an der Grenze zum Süden weiter verstärkt. Pjöngjang habe kürzlich etwa 50 Kampfhubschrauber auf seine Armeestützpunkte Taetan und Nuchon nahe der Küste des Gelben Meers verlegt, berichteten mehrere südkoreanische Medien am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise in Seoul. Demnach handelt es sich um mit Maschinengewehren ausgerüstete Helikopter aus nordkoreanischer und sowjetischer Produktion.

Im dem anhaltenden Konflikt zwischen dem Süden und dem Norden wirft Seoul Pjöngjang vor, im März 2010 nahe der Seegrenze ein südkoreanisches Kriegsschiff torpediert zu haben. Pjöngjang stritt jedoch eine Verwicklung in den Vorfall mit 46 Toten ab. Die Spannungen verschärften sich, als der Norden Ende November 2010 die Insel Yeonpyeong beschoss. Dabei kamen vier Menschen ums Leben. Seither finden in der Region immer wieder Manöver statt, an denen sich auf südkoreanischer Seite regelmäßig auch die USA beteiligen. (APA, 24.7.2012)

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