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vergrößern 800x645Der kritische Ausblick der Rating-Agentur Moody's hat Warnungen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einer Überforderung Deutschlands in der Euro-Schuldenkrise Auftrieb gegeben. Moody's bestätigte zwar die Top-Note für die Bonität Deutschlands, der Niederlande und Luxemburgs, nahm aber den Ausblick von "stabil" auf "negativ" zurück. Grund seien wachsende Risiken aus der Euro-Krise. Zudem wurde bekannt, dass die Bonitätsprüfer auch die Kreditwürdigkeit Österreichs und Frankreichs bis Ende September näher unter die Lupe nehmen.
Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sieht Deutschland ungeachtet dessen weiter als Stabilitätsanker in der Eurozone. Sein Ministerium kritisierte, Moody's stelle kurzfristige Risiken in den Vordergrund, lasse aber die Fortschritte bei der langfristigen Stabilisierung unerwähnt. Die Agentur hatte bereits im Februar den Ausblick für Österreich und Frankreich auf negativ gesetzt. Noch haben beide Länder aber ihr "Aaa". Das finnische Spitzenrating sieht Moody's nach der Mitteilung vom Montag weiterhin ungefährdet.
Krise gleich Unsicherheit
Als Grund für die Überprüfung der Ratings für Deutschland, die Niederlande und Luxemburg nannte Moody's die steigende Unsicherheit über den Ausgang der Schuldenkrise. Es sei immer wahrscheinlicher, dass Griechenland die Eurozone verlassen müsse, schrieben die Experten. Dort startete die Troika aus Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank ihre aktuelle Prüfmission. Von deren Befund hängt die Zahlung der nächsten Hilfstranche im Umfang von gut 30 Milliarden Euro im September ab. Selbst wenn der Austritt Athens nicht passiere, sei davon auszugehen, dass Länder wie Spanien und Italien weitere Hilfen bräuchten. Vermutlich müssten dann die Staaten mit einer sehr guten Bonität die neuen Hilfen schultern.
Deutschland und die anderen wirtschaftlich starken Länder der Eurozone haben den schwächeren Partnern bereits unter die Arme gegriffen. Die Hilfen könnten sich nun als Bumerang erweisen, weil sie die Haushalte zu belasten drohen und den finanziellen Spielraum für die Regierungen einschränken. Im Falle Deutschland verwies Moody's auch auf die "Verwundbarkeit des Bankensystems". Die deutschen Kreditinstitute seien stark in den Problemstaaten engagiert und könnten Rückschläge angesichts ihrer mauen Gewinne nur schlecht abfedern. In der vergangenen Finanzkrise hatte der Staat die Hypo Real Estate auffangen müssen und war bei der Commerzbank eingestiegen.
Solide Aussichten
"Die Aussichten für das Wirtschaftswachstum in Deutschland sind solide", betonte das deutsche Finanzministerium. Deutschland erwarte ab 2014 einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Die Kapitalisierung des Bankensektors habe sich deutlich verbessert. "Auch an den internationalen Finanzmärkten ist das Vertrauen in Deutschland hoch; dies spiegelt sich in den niedrigen Refinanzierungskosten deutscher Anleihen wider."
Die Essener National-Bank sieht das allerdings anders: "Das wird die Bewegungsfreiheit der deutschen Politik hinsichtlich irgendwelcher Zugeständnisse an Griechenland sowie aller Überlegungen zu einer wie auch immer gearteten Vergemeinschaftung von europäischen Schulden als allerletzte Bastion zur Rettung des Euroraums auf nahe Null einengen."
Weitere Belastungen für Märkte drohen
Die drohende Herabstufung von Deutschland, Niederlande und Luxemburg wurde am Dienstag an den Marktplätzen neutral aufgenommen (zu den Marktberichten). Eine schlechtere Note für die Kreditwürdigkeit kann aber zu steigenden Zinsen bei der Aufnahme neuer Schulden führen. Denn Investoren müssen von einer höheren Wahrscheinlichkeit ausgehen, dass sie ihr Geld nicht wiedersehen.
Bei Deutschland und den anderen Ländern dürfte ein Verlust des Spitzenratings allerdings in erster Linie einen erheblichen Imageschaden bedeuten. In der Regel reagieren Investoren erst, wenn zwei der drei großen Ratingagenturen ihre Bewertung zurückgenommen haben - und selbst dann müssen die Refinanzierungskosten nicht zwingen steigen.
Innerhalb Europas gilt Deutschland als sicherer Hafen und entsprechend niedrig sind die Kreditzinsen. Auch die führende Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hatte Deutschlands Topbonität zwischenzeitlich auf den Prüfstand gestellt, die Note letztlich aber nicht angetastet. Dagegen haben die USA ihre Bestnote bei S&P bereits verloren - und können sich dennoch zu sehr niedrigen Zinsen frisches Geld leihen. Ein Grund dafür ist, dass viele Investoren angesichts der Schuldenkrise in Europa nicht wissen, wohin mit ihren Milliarden. (APA/Reuters, 23.7.2012)
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schön langsam kommt es mir vor als hebt man die skandinavier künstlich in den himmel.
ich war da mal oben aber so überdrüber besser ist es dort auch nicht. bei negativen bewerbungen kommt man meist nicht mal ein LMAA.
das ist in der schweiz ganz anders.
Irgendetwas stimmt nicht mit ihrer Aussage.
Finnland hatte 2011 eine Verschuldung von 48.6 %
= also unter 5O % = OK
Im Jahr 2002 waren es 41.% und 2007 waren es aber nur 35.9 % wo sehen Sie da einen Schuldenabbau?
In den letzten drei Jahren haben die Finnen nur Schulden angehaeuft u diese Tatsache ist wichtig, nicht was damals irgendeinmal war.
Nicolas seit wann koennen Sie nicht lesen ? Steht da nicht im Jahr 2002 waren es 41.7 % ? Sind ja schon mal 10 Jahre. Posten Sie mir doch noch die restlichen 2 Jahre. Sie stellen ja eine Unrichtige Behauptung auf, nicht ich.
Ich bin nicht zahlenfixiert, sondern mich aergert d Sie mit der Wahrheit ein bisschen schluddrig umgehen.
Sie sind ein Schwindler, Sie posten mit d Haushaltsdefizit, oben sprachen Sie noch von der Staatsschuldenqutoe unter 50 % und von Schulden abgebaut.
Wie koennen den Schulden abgebaut werden wenn der BIP steigt und auch die Quote. Z B von 2002 von 41.% auf 2011 auf 48.6 %.
Was man "westlich" von Belarus so mit Statistiken alles aus dem Hut zaubert, sowas gibt es ja nicht einmal in der einzigen Demokratie Europas.
mit der Staatsschuldenquote angefangen haben, ging ich davon aus, dass wir dabei bleiben. Sie können doch nicht immer den Sattel des Pferdes während des Reitvorgangs wechseln.
Also Schulden verringert vs. PIB, passt es so?
Sie sollten nicht Wodka am fruehen Vormittag zu sich nehmen. Ich habe nicht mit der Staatsschuldenquote angefangen sondern Sie haben behauptet diese waere 2011 unter 50 % gewesen und d diese seit 8 bis 12 Jahren abgebaut wurde. Verstehen Sie d Wort abgebaut ? Es setzt voraus es wurde weniger, leider ist diese aber von 35.9 % auf 48.6 % gestiegen.
Also Ihr Posting war von Anfang an Larifari!!!! Da hilft auch Ihre Jahresauflistung des Staatshaushaltes nichts.
Finnland hat keine Schulden verringert, wenn der BIP waechst und die Schuldenquote auch, dann erhoehen sich die Staatsschulden dramatisch!
Haben Sie es jetzt verstanden, oder soll ich Ihnen noch die Schuldenhoehe in EURO und cent posten ?
und ärgern Sie sich nicht immer soviel, nicht gut für's Herz.
Zum Wort abgebaut, in Zahlen haben Sie ja Recht, aber kein Mensch argumentiert so, wahrscheinlich nicht einmal in Weißrussland.
Ich weiß ja genau, dass Sie wissen, wie ich es meine, und auch, dass ich nicht Unrecht habe, deshalb erspare ich mir einen erneuten Aufsatz zu dem Thema.
Und nein, kein Wodka, ist wohl eher in Minsk um diese Tageszeit der Renner, ich bevorzuge zum Nachmittag einen zackigen Aguardiente.
Die lieben Maedchen vom Roten Kreuz die gestern am Bahnhof in der Ukraine kostenlose Ueberpruefungen angeboten haben, meinten ich haette ein Herz wie ein 50 Jaehriger. "Wie machen Sie das Vaterchen?" Also keine Angst mein Herz ist OK.
Was soll denn das wieder in dem zweiten Absatz meinen Sie ich habe Recht d Staatsschulden wurden nicht kleiner sondern groesser und im dritten Absatz meinen Sie Sie haetten doch Recht.
Posten Sie mir die Staatsschulden in Euro und Cent von 2002 und von 2011, dann sehen wir weiter.
Schoenen Abend nach Deutschland.
naja vielleicht versucht er zu sagen dass in den jahren wo es einen budgetüberschuß gab die schuldenreduziert wurden - was zwar ein eher weit ausgelegter zusammenhang ist.
wäre natürlich verständlicher gewesen er hätte die schuldenquote gepostet.
jedenfalls für mich, und "Lol" ist ja ein ganz alter Hut, wahrscheinlich fast so alt wie Sie.
Übrigens: Danke, dass Sie mit ihrem wirtschaftlichen Sachverstand unser aller Leben bereichern. Stecken's das mal dem Lukaschenko, vielleicht rollt der Rubel dann auch in Minsk und Umgebung wieder.
Ein erneutes Aloha nach Minsk
Nein "Lol" ist so alt wie Sie. Bei meiner Geburt gab es kein Internet, da musste man Briefe schreiben die dann die Postkutsche befoerdert hat.
Auch wenn Sie es nicht glauben, der Rubel rollt in Minsk, der Euro ist auch weniger wert und die IWF Rate ist zurueckgezahlt, d Staatshaushalt hat Profizit, der Aussenhandel ist im Plus.
"Teddybaeren" gibt es gratis u ohne Zoll aus Schweden u Papa ist mit d Ernte beschaeftigt. Er freut sich schon auf die Exporte nach Russland, die muessen ja auch dieses Jahr, Milch, Kaese aus Weissrussland importiern weil die Ernte in Russland schlecht ausfallen wird.
So hat jeder seine kleinen Freuden, Sie weil Sie griechisch koennen, ich weil ich tuerkisch spreche u Papa weil er der bessere Bauer ist wie Putin.
die ratings sind selbsterfüllende prophezeiungen und so wird es nicht lange dauern bis deutschland die nähe des ramsch niveaus erreicht hat. die jetztige generation von politikern zerstört durch ihr unverantwortliches nur den lobbies verpflichteten handelns den über jahrzehnten erarbeiteten wohlstand in europa. ohne massive regulierung der finanzwirtschaft und einer bevorzugung der realen wirtschaft sehe ich dem ende der eu entgegen.
Die Abstufung kommt zur rechten Zeit und macht Merkel einen Riesen-Gefallen. Denn jetzt hat man endlich was IN DER HAND um dem Süden zu zeigen, Leute, wir taten was wir konnten, aber noch mehr und immer noch mehr ist nicht drinnen. Liebe Griechen, verbrennt jetzt Moody's Logos und nicht mehr die deutsche Fahne.
Ändern können wird man nur etwas, wenn man die Auseinandersetzung um die Schulden- und Transferunion als jenen elementaren Machtkampf begreift, der er tatsächlich ist. Das geht nicht ohne die politische Bereitschaft, an einem bestimmten Punkt nein zu sagen, auch wenn dies das Ende der Währungsunion in ihrer heutigen Zusammensetzung bedeuten könnte.
Der Sarrazin wird mir immer sympathischer.
Über den "Geburtsfehler Maastricht"
http://www.faz.net/aktuell/f... 22292.html
Dann haben die USA genau das erreicht, was Sinn der ganzen Aktion war!
Im Gegenteil! Man müsste endlich die EU als Solidargemeinschaft begreifen und finanzschwache Länder so behandeln wie strukturschwache Regionen in Nationalstaaten - und zwar ohne gleich aufzuheulen "die faulen, linken GR/ESP/IT, etc.". Dazu muss man zwangsweise das Geld der starken Länder in die Hand nehmen. Eurobonds wären ein Schritt in die richtige Richtung und würde die Spekulation gegen einzelne Länder komplett abschaffen.
Vor allem Österreich braucht nicht so zu tun, als wäre es unantastbar. Wir haben schon einige Staatsbankrotte hinter uns!!!
beim ersten liegen Sie m.E. nach völlig falsch. Die USA können niemals Interesse an einem wirtschaftlichen Kollaps Europas haben, womit wir es hier zu tun haben, ist ein internationaler Krieg der Finanzindustrie gegen alle Staaten der Welt, oder, wenn Sie so wollen, ein Krieg des "1%" gegen die restlichen "99%".
Der wirtschaftliche Kollaps ist nicht das Ziel - aber man arbeitet gegen den Euro, weil ein starker und stabiler Euro eine Gefahr für den Dollar als Leitwährung ist. Es könnten ja auch andere Länder auf die Idee kommen, ihre Währungsreserven in Euro und nicht in Dollar anzulegen!
Ist der Dollar aber seinen Status als Leitwährung los, wird die noch unverschämtere Schuldenpolitik der Amis voll schlagend!
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