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Graz - Mit einer Auslastung von 90 Prozent hat das steirische Klassikfestival "styriarte" auch in diesem Jahr wieder die Erwartungen erfüllt. Erstmals gab es die Programmschiene "soap", eine Mischung aus Konzert und schauspielerischen Beiträgen, die laut Intendant Mathis Huber "wirklich gut gelungen ist". Vom Publikum positiv aufgenommen wurden auch Änderungen wie die Querbespielung der Helmut-List-Halle oder die Kamera-Nahaufnahmen während der Konzerte.
Die Reihe "soap" wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt, soll sie doch das "zweite Standbein neben Nikolaus Harnoncourt" bilden, so Huber bei einer Pressekonferenz am Montag in Graz. Der Mix aus Musik, Texten und auf eine Leinwand übertragene Details sei ein "neues Konzerterlebnis, wobei das Ganze mehr ist als die Summe der einzelnen Elemente", zeigte sich der Intendant sehr angetan vom Ergebnis.
Wie üblich sorgten auch in diesem Jahr die Konzerte mit Nikolaus Harnoncourt für den größten Publikumszulauf, sowohl das Mozart-Programm in Stainz als auch Antonin Dvoraks "Stabat Mater" sorgten für viel Jubel. Im nächsten Jahr wird der Stardirigent wieder mit einer größeren Bühnenproduktion sowie zwei Konzertprogrammen vertreten sein. Ein großer Erfolg war auch das "Fest zu Eggenberg", das den Besuchern im Areal des Schlosses Eggenberg einen Renaissanceabend mit Musik und Texten bot.
Das Budget der "styriarte" belief sich auf 2,8 Millionen Euro, wovon 1,45 Millionen Subventionen sind, der Rest wurde selbst erwirtschaftet. Für das nächste Jahr erhofft man sich eine einmalige Aufstockung auf 3,3 bis 3,4 Millionen Euro, da die Musiktheaterproduktion mit Nikolaus Harnoncourt nicht aus den üblichen Mitteln zu finanzieren sei. (APA, 23.7.2012)
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man muß sagen, dass die hohe auslastung ja eine logische folge des tollen konzepts der festivalleitung und natürlich der darbietungen der ausführenden ist, wie man sich auch als nicht-besucher, sondern als nur rundfunkübertragungshörer und programmheftleser überzeugen konnte
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