Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 576x1015Grafik Fort- und Rückschritte beim Artenschutz ausgewählter Länder

Der WWF-Report "Wildlife Crime Scorecard" als pdf-Datei
Genf - Beim Schutz von Elefanten, Tigern und Nashörnern versagen entscheidende Länder, berichtet die Umweltstiftung WWF in einem neuen Report anlässlich einer Konferenz zum Artenschutzabkommen Cites in Genf. Verheerend sei die Situation etwa in Vietnam. Der Handel mit Rhino-Hörnern blühe dort wie nirgendwo sonst, was wiederum die Wilderei in Südafrika antreibe. Immer wieder würden in Südafrika Vietnamesen - darunter auch vietnamesische Diplomaten - gefasst, die Hörner zu kaufen versuchten.
"Vietnam sollte seine Strafmaßnahmen prüfen und sofort den Weiterverkauf eindämmen, inklusive der Werbung für die Hörner im Internet", wird Elisabeth McLellan vom Global Species Programme des WWF zitiert. Sehr schlecht stehe es auch um die Schutzbemühungen für Tiger im Land - ähnlich wie im benachbarten Laos.
Erhebungen für den neuen Report
Der WWF hatte für den Report "Wildlife Crime Scorecard" die Situation in 23 afrikanischen und asiatischen Ländern erfasst, in denen Wilderei oder illegaler Handel mit Elfenbein, Rhino-Hörnern und Tigerteilen eine große Rolle spielen. Bewertet wurde, in welchem Umfang in jüngerer Zeit Fortschritte beim Schutz der drei Tierarten gemacht wurden. Maßgeblich waren die internationalen Cites-Vereinbarungen sowie Erfolg und Engagement, mit dem Wilderei-Delikte verfolgt und bestraft werden.
Analysiert wurde auch die Lage in China. Das Land bekomme den illegalen Elfenbeinhandel nicht in den Griff, bemängelt der WWF. "Der fortwährende Transport großer Mengen illegalen Elfenbeins nach China lässt darauf schließen, dass solches Elfenbein in die legalen Handelskanäle fließen könnte", heißt es im WWF-Bericht. Die Kontrollen müssten dramatisch verbessert werden.
Generelles Verkaufsverbot wäre nötig
Zehntausende Elefanten würden in Afrika jährlich wegen ihrer Stoßzähne getötet, die Abnehmer säßen vor allem in China und Thailand. Eine Gesetzeslücke mache es Händlern in Thailand leicht, illegales Elfenbein in Boutiquen für Touristen zu verkaufen. Der einzige Ausweg für das Land sei, den Handel mit Stoßzähnen und Gegenständen daraus generell zu verbieten, erklärte McLellan.
Im vergangenen Jahr sei die Elefanten-Wilderei so verheerend gewesen wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen, berichtet der WWF. Anfang dieses Jahres seien allein bei einem einzelnen Vorfall in Kamerun hunderte Elefanten getötet worden. Die Wilderei eskaliere, der Anteil organisierter Kriminalität am illegalen Handel nehme immer mehr zu, die Situation sei kritisch, heißt es im Report. Gefährdet würden nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen sowie die gesellschaftliche Stabilität afrikanischer Länder.
Länder mit positiver Entwicklung
So bedenklich die Lage sei, es gebe auch positive Signale. So habe Gabun kürzlich seine gesamten Elfenbeinbestände verbrannt, um den illegalen Handel damit unmöglich zu machen. Nepal blicke auf ein Jahr ohne Nashorn-Wilderei zurück, auch die Entwicklung in Indien sei erfreulich. (APA, 23.7.2012)
Während sie anderswo gefährdet sind, gibt es in den Reservaten Südafrikas zu viele Elefanten - Mittlerweile hat man den Kühen bereits die Verhütung verordnet
US-Forscher entdecken neue Prinzipien der Fortbewegung in Tunnelsystemen
Boku-Studie: Würmer im Boden und Artenvielfalt senken Schäden durch Schnecken um bis zu 60 Prozent
Zum Tauchen optimierte Flügel verursachen in der Luft hohen Energieaufwand
Sender hat keinen Empfang, vermutlich bewegt sich "Herwig" derzeit in einem Funkloch
Aktuelle Daten zeigen: Worst-Case-Szenarien bei der Erderwärmung in diesem Jahrhundert eher unwahrscheinlich
Knochen waren ein Jahrhundert lang verkannt worden - nun als neue Art identifziert
Mit dem schnelleren Verfahren lässt sich der genaue Familienstammbaum der Zellen auf einfache Weise rekonstruieren
Forscher wollten feststellen, ob Regionen mit bedrohten und besonders schützenswerten Populationen auch ausreichend unter Schutz stehen
500 Millionen Jahre alter Gliederfüßer nach Hollywoodstar benannt
Moskitos, die keine Plasmodien in sich tragen, lässt der Geruch von Menschen dagegen eher kalt
Die acht eigentlichen Mitgliedsländer nehmen sich der Ölverschmutzungen im Norden an
Indirekter Effekt: Grizzlybären verschmähen neue Fischart und konzentrieren sich verstärkt auf junge Wapitis - Dies könnte gesamtes Nahrungsnetz verändern
Maßnahme soll Regenwäldern zugute kommen
Pumpende Bewegungen verschaffen den Straußenkorallen entscheidenden Vorteil gegenüber den gefährdeten Steinkorallen
Freiburger Forscher untersuchten Proteine, die in einer Bakterienzelle die Struktur des Erbguts sichern
Der Soufrière Hills auf Montserrat brach 1995 nach 300-jähriger Ruhephase aus und kommt seitdem nicht mehr zur Ruhe
Vorträge, Filmvorführungen, Labor- und Gartenbesichtigungen schon ab Mittwoch in Österreich
Wiener Verhaltensforscher untersuchten Untreue und Vaterschaft beim Teichrohrsänger
Symposium über "Synthetische Biologie" am Dienstag in Wien
Forscher holten aus 2,4 Kilometern Tiefe Wasser aus dem Präkambrium - Nun hoffen sie auf Nachkommen von Mikroben aus der Anfangszeit des Lebens
Tiere wachsen auch dann , wenn CO2-Konzentrationen jenen entsprechen, die wir für das Jahr 2100 erwartet werden
"Apothekerfrösche", die einst für Schwangerschaftstests verwendet wurden, verbreiteten den tödlichen Chytridpilz global
Forscher untersuchen Milliarden Jahre alte geologische Formationen auf der Südhalbkugel
Schaffung von künstlichem Leben ist Ziel der synthetischen Biologie - Ob der Mensch die Natur übertreffen kann und ob ein Durchbruch bevorsteht, diskutierten Experten in Wien
Ich verstehe nicht wie man so etwas tun kann. Kann die Geldgier wirklich so groß sein wo es doch millionen anderer Möglichkeiten gibt Geld zu verdienen.
Der Mensch bezeichnet sich selbst als Homo Sapiens Sapiens, also 2mal so weise wie jedes andere Lebewesen. Aber ich frage mich wie jemand der doch so weise ist nicht erkennt das es Falsch ist. Die Menschen tragen meiner Meinung nach als weiterentwickeltste Spezies die Verantwortung für alle Lebewesen und unseren Planeten. Solange wir weiter diesen zerstörerischen Weg gehen gibt es keine Hoffnung für unseren Planeten.
Solange es derart unaufgeklärte Menschen gibt, die glauben, Tigerpenisse und Nashorn-Stoßzähne könnten ihre vertrockneten Altmännerpimmel auf Vordermann bringen, werden diese herrlichen Kreaturen, Tiger, Nashorn, Elefant weiterhin abgeknallt werden.
Es sind auch Asiaten kulturresistent! Freilich auch der doofe König von Spanien und andere "grosse weisse Jäger"...
In schöner Regelmäßigkeit gibt es im Standard Berichte über Umweltthemen.
So weit so gut!
Nur warum muss immer wieder genau EINE Organisation in den Artikeln vorkommen?
Es gibt zig Organisationen, die sich mit Umweltschutz beschäftigen, viele vernünftige lokale Projekte.
Aber nein, es muss immer der WWF sein.
Und nie ein einziges kritisches Wort!
* Schwarzbuch WWF: http://www.amazon.de/Schwarzbu... B0089VT6Q6
* Der Pakt mit dem Panda: http://programm.ard.de/TV/wdrfer... 0?list=now
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.