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Bizarrer Streit um Gratis-Waffeln auf schwedischem Festival.
Mitglieder der schwedischen Jugendorganisation Junge Piraten sollen von einem Festival-Gelände verwiesen worden sein, weil sie gratis Waffeln ausgeteilt haben. Grund dafür sei allerdings keine fehlende Lizenz zur Ausgabe von Lebensmitteln oder ähnliches gewesen. Vielmehr hätten traditionelle Waffelverkäufer eine Bedrohung für ihr Geschäft gesehen.
Verkäufer riefen Sicherheitspersonal
Die Waffelverkäufer hätten befürchtet, dass sie ihre Waffeln nicht mehr verkaufen könnten, wenn die Piraten die Snacks kostenlos austeilen, berichtet TorrentFreak unter Berufung auf Berichte in schwedischen Medien. Die Piratenpartei-Mitglieder seien daraufhin vom Sicherheitspersonal vom Festivalgelände verwiesen worden. Erst nachdem die Polizei gerufen wurde, habe die Organisation wieder ihre Schmankerl backen und verteilen können.
Soziale Normen geändert
Für TorrentFreak-Autor Rick Falkvinge zeige der Vorfall, dass sich soziale Normen durch das Internet geändert hätten. Unternehmen würden nicht bei sich nach einer Lösung suchen, wenn ihr Geschäft durch Gratis-Anbieter bedroht sei, sondern sofort die Behörden (in diesem Fall das Sicherheitspersonal) einschalten. Die Waffelverkäufer würden sich darin letztendlich nicht von der Content-Industrie unterschieden. (red, derStandard.at, 23.7.2012)
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Was ist eine Raubkopie:
Ein Räuber begeht einen Raub, und der Raubkopierer macht ihm das nach (er kopiert den Raub).
Ein Urheberrechtlich geschütztes Werk ohne Einverständnis des Urhebers oder seines Stellvertreters zu kopieren ist eine Urheberrechtsverletzung. Keine Raubkopie.
Die ganzen Kommentare ("die haben einen an der Waffel...") sind ganz amüsant.
mir stellt sich jedoch noch die Frage: Was verlangen die Festivalbetreiber von den Standbesitzern an Miete, und welche Exklusivität haben sie ihnen zugesagt?
Ich sehe das Problem genau in dieser Kommerzialisierung überall. Es werden exklusive Verträge zu sehr überteuerten Preisen angeboten (Stichwort London 2012 - hoffe das Posting wird jetzt nicht gelöscht, weil kritisch) und das können sich dann nur mehr wenige professionelle Anbieter leisten. Und die schauen natürlich auf die Verträge.
Kollege verkaufte Getränke (mit Genehmigung) bei einem Straßenfesterl der FPÖ....
Gut, er hatte ausschließlich das Getränk "Die blaue Sau" im Angebot, aber obwohl genehmigt, gewinnorientiert, ... - wurde er von der Polizei weggestampert :-O
der letzte satz zeigts ja bestens, dass diese piraten und gratis-heuchler net denken können und völlig absurd argumentieren. selbstverständlich brauchen die waffelverkäufer ihr tun nicht hinterfragen und nach einer lösung suchen, sondern die, die hier mit ihrer gratistuerei unruhe stiften, sollten klarerweise eine aufn deckel bekommen und das sollte auch gesetzlich geregelt sein. die dürfen halt einfach keine lizenz bekommen, ihre produkte zu verschenken. kann ja auch keiner bier verschenken einfach so neben dem supermarkt oder am festivalgelände...
unglaublich wie einseitig manche Individuen ihre schöne freie Marktwirtschaft sehen.
Wenn jeder verlangen darf, was er will, darf er auch nichts verlangen! Geschäftsliberalismus darf auch gerne mal zum Vorteil des Kunden sein....
Ich hoffe mal ganz stark sie haben ihr Auto immer bei der Vertragswerkstatt und nicht bei einer freien, das ist für das Werkstattnetzkonzept der Hersteller nämlich im höchsten Maße geschäftsschädigend...
schon wieder ein nichtdenker, der äpfel mit birnen vergleicht. auf einem festival ist das geschäftsschädigend, auf einer party können sie von mir aus ihr eigenes haus und ihre frau/mann verschenken, sagt keiner was. an diesem antwortposting sieht man, dass diese herrschaften nicht fähig sind, klar zu denken...
Im überrtragenem Sinne war das Waffelraubmordiebstahl.
Man sieht die schwerst kriminellen Tendenzen die diese Organisation ausmacht.
Ein weiterer Fall für den Mafiaparagraphen. Hoffentlich erkennt die österreichische Staatssicherheit rechtzeitig die Gefahr und investiert möglichst viel Steuergeld in die Überwachung dieser Terror-/Terrorvorläuferorganisation. Möglicherweise sollte man extra neue Gesetze gegen Herr und Frau Piraten erlassen.
schließlich haben die pösen Waffelcontent-Verkäufer für ihren Standplatz einen Stapel Geld bezahlt.
Die Piraten sind dann aufgetaucht und haben die gleiche Ware angeboten - Preis ist in dem Fall egal - ob nun 5 € oder gratis tut nichts zur Sache.
Die Verkäufer haben die Lizenz schließlich rechtmäßig erworben, wären ihnen sicher auch lieber gewesen den Standplatz nicht zahlen zu müssen und mit dem Bauchladen die Waffeln um 2,50€ verkaufen zu können!
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