SPÖ will Gemeinsame Schule zu Koalitionsbedingung machen

23. Juli 2012, 15:00
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Antrag der Vorarlberger Landespartei bei Bundesparteitag im Oktober

Bregenz - Für die SPÖ Vorarlberg soll die Einführung der Gemeinsamen Schulen der Zehn- bis 14-Jährigen nach der Nationalratswahl 2013 zur Koalitionsbedingung werden. Die Vorarlberger Genossen werden beim Bundesparteitag am 13. Oktober einen Antrag stellen, demzufolge die Sozialdemokraten nur noch mit einem Partner in die Bundesregierung gehen, der die Gemeinsame Schule unterstützt. Es sei höchst an der Zeit, bildungspolitisch "Nägel mit Köpfen" zu machen, so Gabriele Sprickler-Falschlunger, Bildungssprecherin der SPÖ Vorarlberg, am Montag bei einer Pressekonferenz.

Es seien mittlerweile zwar zahlreiche Reformen wie etwa die verbesserte Frühförderung umgesetzt worden und pädagogische Großprojekte wie die modulare Oberstufe im Werden, dennoch gelte es weitere "entscheidende Schritte" zu tun, so Sprickler-Falschlunger. "Es sind dies die längst überfällige 'Gemeinsame Schule', die gemeinsame Ausbildung aller Pädagogen und die Entflechtung des Kompetenzen-Wirrwarrs zwischen Bund, Ländern, Bezirken und Gemeinden", betonte die SPÖ-Politikerin.

Leider sei es aufgrund der derzeitigen politischen Konstellation und einer einer gültigen Koalitionsvereinbarung nicht möglich, diese nächsten Schritte zu setzen. Die SPÖ Vorarlberg werde sich deshalb mit einem entsprechenden Antrag an die Delegierten des Bundesparteitags wenden und hoffe auf Zuspruch. (APA, 23.7.2012)

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