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Der philippinische Präsident Benigno Aquino ist am Montag vor das Repräsentantenhaus getreten, um sich in einer Rede zur Lage der Nation zu äußern. Überschattet wurde Aquinos Auftritt von Protesten unweit des Repräsentantenhauses. Arbeiter und Studenten sowie militante Gruppen machten ihrem Ärger Luft und gerieten auch mit den 6.000 Polizisten vor Ort in Konflikt. Bei den Zusammenstößen wurden einige von ihnen verletzt.
Ihr Protest wandte sich unter anderem gegen Menschenrechtsverletzungen, landwirtschaftliche Reformen und sinkende Gehälter. Außerdem wurde dem Präsidenten vorgehalten, er würde sich nur um "ausländische Interessen" kümmern. Stellvertretend dafür wurden Puppen, die Aquino als auch "Uncle Sam" zeigten, verbrannt.
In seiner Ansprache ging Aquino dann weniger auf innenpolitische Themen ein denn auf den Streit mit dem Nachbarn China um einen Teil des Südchinesischen Meeres. Aquino kündigte an, die Anzahl der Schiffen und Militärflugzeuge aufstocken zu wollen. Es sei jedoch nach wie vor das Ziel, zu einer friedlichen Lösung mit China zu kommen.
Der Streit um das Scarborough-Riff schwelt seit April. Sowohl China als auch die Philippinen erheben Anspruch auf das Gebiet. (red, derStandard.at, 23.7.2012)
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Der Streit um Inselgruppen und vor allem reiche Energievorkommen in den Gewässern zwischen Vietnam, China und den Philippinen ist in eine neue Phase getreten. Hanoi prangert Rechtsbrüche an, Peking schickt Soldaten, und auch Manila rüstet auf
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Bisher hatten sich die Chinesen einigermaßen in Zurückhaltung geübt, vor allem um die Amerikaner nicht noch mehr in der Region zu involvieren - von Christoph Prantner
und politisch ein Jammertal. Spanisches Feudalsystem angereichert mit amerikanischem Turbokapitalismus, korrupt bis in die Knochen. Ohne die Remittance der POW(philippine overseas workers) wäre der Staat in einem Monat pleite. Alle die eine gute Ausbildung haben verlassen das Land und zurück bleiben Taglöhner und Prostituierte.
den Philippinen gearbeitet. Ich habe zumindest für meine Hausangestellten Krankenversicherungen abgeschlossen und eine kleine Pensionsvorsorge, dass ist mehr als die meisten (im Besonderen Hausmädchen) auf den Philippinen haben.
Nein, zurück bleiben auch die Profiteure des Systems. Oligarchen, Großgrundbesitzer, Lokal- und Regionalpolitiker, die sich alle paar Jahre den Senat und den Präsidenten ausschnapsen. Moderne Skalvenhalter, sozusagen.
Ich habe das Gefühl, dass in Manila und Cebu ganz langsam eine gemäßigte, alternative junge Generation nachkommt, die gewisse Zusammenhänge verstehen und ihr Land positiv verändern wollen. Aber ich fürchte, es sind zu wenige, außerdem werden die meisten von ihnen in wenigen Jahren vom System selbst als Profiteure korrumpiert werden.
haben recht. Aber mein Optimismus hält sich in Grenzen. Die Perspektiven für die, die nicht im System sind und eine gute Ausbildung haben sind schlecht und daher wandern eben viele aus. Sehr gut für das Land wäre, wenn die Kinder von Auslandsfilipinos zurück gehen würden da die eben in einem anderen System aufgewachsen sind. Das passiert aber leider sehr selten. Mal sehen ob sich meine Tochter dazu entscheidet.
Die bräuchten einen Che damit sich was ändert. Filipinos selbst werden in der Schule schon indoktriniert von der kath.Kirche. Kennt man ja von uns hier - zu Feudalzeiten hatte die kath.Kirche auch hier sehr viel Macht....und war mit den Herrschenden verbandelt. Die politiker kommen immer nur aus den selben Familien - eben Feudalsystem.
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