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Wien - Angesichts der anhaltenden Debatte um die Ausweitung der flächendeckenden Wiener Kurzparkzonen beginnt die Stadt nun, die Maßnahme doch intensiver zu bewerben. In diesen Tagen werden in Inseraten bzw. auf City-Lights-Tafeln die Vorzüge der Parkpickerlausdehnung gelobt. "Mehr Platz zum Leben. Das ist der Sinn des Klebens", heißt etwa ein entsprechender Slogan.
Auf dem dazupassenden Inserat ist "Gerhard mit seinem Enkel Linus" zu sehen. Der Junior, so heißt, liebt Spielplätze. "Das Parkpickerl sorgt dafür, dass Parks nicht zu Parkplätzen werden", wird betont. Weitere Vorteile, auf die verwiesen wird, sind unter anderem: "Weniger im Stau stehen", "Bessere Luft für uns alle", "Mehr Parkplätze für uns".
"Propaganda-Plakataktion"
Der Wiener FP-Klubchef Johann Gudenus kritisierte am Montag die "Eigenwerbung" der Stadt als "Propaganda-Plakataktion". Er forderte einmal mehr, die Wiener vor der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung zu fragen.
Unterdessen zeichnet sich immer mehr ab, dass die von der Stadt angekündigte Volksbefragung im Februar 2013 stattfinden wird. Vizebürgermeisterin Maria Vassilako stellte im Interview mit der Tageszeitung "Österreich" in Aussicht, dass die Befragung für diesen Monat angesetzt werden könnte.
Um das Parkpickerl im engeren Sinn wird es dabei wohl nicht gehen. Denn die Ausweitung soll bereits im Herbst stattfinden. Bei der Volksbefragung sollen jedoch sehr wohl Fragen zu künftigen Verkehrsmaßnahmen gestellt werden, wobei diese konkret noch nicht feststehen. Auch über andere Themen sollen die Wiener bei dieser Gelegenheit entscheiden dürfen. (APA, 23.7.2012)
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Wegen Zonen-Ausweitung fließen heuer 138 Millionen Euro in die Kassen der Stadt
Der ehemalige Planungsdirektor Arnold Klotz hat in den 90er-Jahren das Wiener Parkpickerl "erfunden"
Klare Mehrheit von 78,5 Prozent dagegen - Beteiligung von rund 59 Prozent
Sollte die Entscheidungsgewalt über das Wiener Parkpickerl nach der Volksbefragung ins Rathaus wandern, hätten Bezirkschefs dennoch das letzte Wort. Stadträtin Vassilakou hofft auf deren Einsichtigkeit
Rote Bezirkschefs empfehlen, bei Volksbefragung gegen Zentralisierung der Parkraumbewirtschaftung zu stimmen
56,05 Prozent stimmten dagegen - Homole: "Schallende Ohrfeige" für Rot-Grün - Vassilakou führt Ablehnung auf VP-Desinformation zurück
Das Befragungsergebnis wird heute verkündet - 37.000 Stimmberechtigte
Autofahrer sollen besonders bei Schnee achten, ob sie Öffis Weg versperren
Dienst-Pkws brauchen Parkpickerl, Privatnutzung muss versteuert werden
Laut der Stadt handelt es sich um kein Privileg, sondern um eine "übliche Regelung"
Bezirksvorsitzender Homole gab mittels Notkompetenz Geld frei, wurde nachträglich im Ausschuss nicht genehmigt
Die Formel "Parkpickerlausweitung bringt Parkplätze plus wütende Anrainer in den Gratiszonen" wiederholt sich auch bei der Ausweitung der Ausweitung. Doch für Pickerlflüchtlinge und Pendler wird es eng in Wien - manche fühlen sich von der Stadt erpresst
Städtischer Parkpickerlkoordinator: Prozedere würde vier bis sechs Monate dauern
Warum Wien für Parkplätze im Umland zahlt und ein Verkehrsplaner das nicht Zusammenarbeit nennt
An Wochenenden und Feiertagen kann man weiterhin gebührenfrei parken
Unterlagen inklusive Stimmzettel werden noch im Jänner verschickt - Ergebnisse für Februar erwartet - Döbling will nur unter Zugzwang abstimmen lassen
Bezirksvorsteher Homole lehnt Beschlussantrag mit Verweis auf Stadtverfassung ab
Expertenrunde hat Vorschläge vorgelegt: Größere Parkzonen und Preisstaffelung möglich
Rot-grüne Mehrheit will ÖVP-Bezirksvorsteher Homole überstimmen
Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik sieht in der Ausweitung einen Impuls in Richtung nachhaltige Mobilität und Klimaschutz im urbanen Raum
Club sieht sich in Forderung nach Zonen bestärkt - SPÖ will gemeinsame Zone für 18. und 19. Bezirk
Umfrage: Sechs von zehn Autofahrern sehen Verbesserung seit Einführung
Anrainer können ab sofort ein Parkpickerl für erweiterte Kurzparkzonen in Penzing, Ottakring und Hernals beantragen
Mehr als 8 Mio Menschen sind direkt mit der Herstellung von Autos und deren Teilen beschäftigt. Das sind über 5% aller in der Industrie Beschäftigten. Inklusive der indirekt an der Autoindustrie hängenden Jobs ist sogar von über 50 Mio die Rede. Allein in Europa sind etwa12 Mio Familien von "automotiven" Einkommen abhängig und die Steuereinnahmen rund ums Auto belaufen sich auf 3,5% des EU-15-BIP, schon wissen wir, wie wichtig diese Branche ist. (Wirtschaftsblatt)
Wenn man dann noch alle Arbeitsplätze, die am MIV hängen (Tourismus, Dienstleistungen, Gastronomie etc in von Öffis kaum erschlossenen Gegenden), dazuzählt, dann haben sich alle Autobasher disqualifiziert.
oder auch maschinenstürmer genannt.
die zeiten ändern sich und wo arbeitsplätze verschwinden tauchen meistens mehr neue wieder auf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Masc... %C3%BCrmer
Sie wiederholen die "Argumente" der Postkutschenbetreiber gegen die Eirfindung der Eisenbahn. Und haben Sie schon auch berechnet welche dynamische Wirtschaftsbelebung Al-Kaide für die Sprengmittelindustrie, den Waffenhandel und die Sicherheitstechnik darstellt ?!
Ganz abgesehen davon ist der Ausbau der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs eine wesentlich bessere Zukunftsinvestition.
Warum glaubens hat nach Erfindung des Autos der Autoverkehr zugenommen und immer weniger benutzen die Eisenbahn?
Was ist in einer immer ausdifferenzierten Gesellschaft das zeitgemäßere Konzept?
Massen von A nach A zu Transporieren oder individuelle Mobilität?
Warum glaubens hat sich das Handy durchgesetzt und das Festnetz grundelt?
Aber ja doch, natürlich gibts Andersmeinende.
In den USA zB boomen Faustfeuerwaffen - trotzdem bin ich dagegen.
Die Säufer werden auch nicht weniger und der Ecstasy-Konsum steigt auch.
In Peru gibts immer mehr Coca-Bauern-Proteste gegen die Antidrogenkampagne und die talibangebeutelten Afghanen produzieren tonnenweise shit.
Trotzdem koks ich nicht und rauch nur herkömmlichen Tabak (blöd genug!)
Und obwohl die Strizzis in der Politik reüssieren werd ich trotzdem wederein Blauner noch ein Gummistiefler.
Und Milliarden Fliegen können bekanntlich sprichwörtlich auch nicht irren.
Zu guter Letzt die Traumzahl: 98,2 % der Österreicher waren bei einer Volksabstimmung im April 1948 FÜR r etwas.
Die Quantität überzeugt mich nijt.
und wissenschafter denke, deren kapazitäten damit vergeudet werden sich das "soundprofil" einer zufallenden autotür zu überlegen um den verkaufserfolg zu steigern, wird mir schlecht.
was könnte man mit diesem kapital, dieser intellektuellen kapazität, dieser produktivität alles anstellen, wenn es nicht für diese deppaten bürgerkäfige verschwendet würde!
89 Millionen euro !
Und niemals wurde drüber abgestimmt !
Die Tangentenauffahrt Landtstrasser Gürtel/Wildganstunnel samt Zubauten verschlingt den
Wahnsinnsbetrag von 89 Euro.
Das sind ungefähr die Jahresnetto-Einahmen der ParKraumbewirtschaftung in Wien samt Strafgeldern!
Und darüber wurde nicht abgestimm! !!!
Wahnsinn !
Im Gemeinderat wurde drüber abgestimmt (im Raum standen da sogar 110 Mio). Dagegen waren nur die Grünen.
Aber Hauptsache es gab eine Volksbefragung über die ca. 5 Mio/Jahr teure Nacht-U-Bahn. Alleine die Volksbefragung selbst hat schon 3 Mio gekostet ...
Hoffentlich sind da auch die Millionen für den hölzernen Aussichtsturm enthalten, der nach Fertigstellung wieder abgerissen werden muss. Was für den Hauptbahnhof "notwendig" ist, wird doch auch für ein wesentlich sinnvolleres Infrastrukturprojekt drin sein?
Sollten sich die GrünInnen noch einmal erblöden das Wort Populismus zu erwähnen, sollte ganz Wien in homersches Gelächter verfallen, von wegen das Parkpickerl verhindert, dass Parks zu Parkplätzen werden.
Anderseits könnten Sie sogar Recht haben, diesen Blödsinn könnten die Wähler entsprechend honorieren.
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