Wien bewirbt das Parkpickerl

23. Juli 2012, 14:26

FPÖ kritisiert "Propaganda-Plakataktion"

Wien - Angesichts der anhaltenden Debatte um die Ausweitung der flächendeckenden Wiener Kurzparkzonen beginnt die Stadt nun, die Maßnahme doch intensiver zu bewerben. In diesen Tagen werden in Inseraten bzw. auf City-Lights-Tafeln die Vorzüge der Parkpickerlausdehnung gelobt. "Mehr Platz zum Leben. Das ist der Sinn des Klebens", heißt etwa ein entsprechender Slogan.

Auf dem dazupassenden Inserat ist "Gerhard mit seinem Enkel Linus" zu sehen. Der Junior, so heißt, liebt Spielplätze. "Das Parkpickerl sorgt dafür, dass Parks nicht zu Parkplätzen werden", wird betont. Weitere Vorteile, auf die verwiesen wird, sind unter anderem: "Weniger im Stau stehen", "Bessere Luft für uns alle", "Mehr Parkplätze für uns".

"Propaganda-Plakataktion"

Der Wiener FP-Klubchef Johann Gudenus kritisierte am Montag die "Eigenwerbung" der Stadt als "Propaganda-Plakataktion". Er forderte einmal mehr, die Wiener vor der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung zu fragen.

Unterdessen zeichnet sich immer mehr ab, dass die von der Stadt angekündigte Volksbefragung im Februar 2013 stattfinden wird. Vizebürgermeisterin Maria Vassilako stellte im Interview mit der Tageszeitung "Österreich" in Aussicht, dass die Befragung für diesen Monat angesetzt werden könnte.

Um das Parkpickerl im engeren Sinn wird es dabei wohl nicht gehen. Denn die Ausweitung soll bereits im Herbst stattfinden. Bei der Volksbefragung sollen jedoch sehr wohl Fragen zu künftigen Verkehrsmaßnahmen gestellt werden, wobei diese konkret noch nicht feststehen. Auch über andere Themen sollen die Wiener bei dieser Gelegenheit entscheiden dürfen. (APA, 23.7.2012)

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Was für ein korrupter Schwachsinn !

Bezahlt natürlich mit fremdem Geld!
js

Das ist kein fremdes Geld

Das ist Ihr Steuergeld, welches von der Stadt verschwendet wird..

Mehr als 8 Mio Menschen sind direkt mit der Herstellung von Autos und deren Teilen beschäftigt. Das sind über 5% aller in der Industrie Beschäftigten. Inklusive der indirekt an der Autoindustrie hängenden Jobs ist sogar von über 50 Mio die Rede. Allein in Europa sind etwa12 Mio Familien von "automotiven" Einkommen abhängig und die Steuereinnahmen rund ums Auto belaufen sich auf 3,5% des EU-15-BIP, schon wissen wir, wie wichtig diese Branche ist. (Wirtschaftsblatt)

Wenn man dann noch alle Arbeitsplätze, die am MIV hängen (Tourismus, Dienstleistungen, Gastronomie etc in von Öffis kaum erschlossenen Gegenden), dazuzählt, dann haben sich alle Autobasher disqualifiziert.

ich empfehle ihnen das studium der ludditen

oder auch maschinenstürmer genannt.

die zeiten ändern sich und wo arbeitsplätze verschwinden tauchen meistens mehr neue wieder auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Masc... %C3%BCrmer

Warum sind Sie dann eigentlich gegen den ESM? Wissen Sie, wie viele Leute in der Finanzindustrie arbeiten??

Sie wiederholen die "Argumente" der Postkutschenbetreiber gegen die Eirfindung der Eisenbahn. Und haben Sie schon auch berechnet welche dynamische Wirtschaftsbelebung Al-Kaide für die Sprengmittelindustrie, den Waffenhandel und die Sicherheitstechnik darstellt ?!
Ganz abgesehen davon ist der Ausbau der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs eine wesentlich bessere Zukunftsinvestition.

Warum glaubens hat nach Erfindung des Autos der Autoverkehr zugenommen und immer weniger benutzen die Eisenbahn?

Was ist in einer immer ausdifferenzierten Gesellschaft das zeitgemäßere Konzept?

Massen von A nach A zu Transporieren oder individuelle Mobilität?

Warum glaubens hat sich das Handy durchgesetzt und das Festnetz grundelt?

Die Absatz- und Neuzulassungszahlen von Automobilen steigen jährlich. Es dürften also eine ganze Menge Leute anderer Meinung sein.

Aber ja doch, natürlich gibts Andersmeinende.
In den USA zB boomen Faustfeuerwaffen - trotzdem bin ich dagegen.
Die Säufer werden auch nicht weniger und der Ecstasy-Konsum steigt auch.
In Peru gibts immer mehr Coca-Bauern-Proteste gegen die Antidrogenkampagne und die talibangebeutelten Afghanen produzieren tonnenweise shit.
Trotzdem koks ich nicht und rauch nur herkömmlichen Tabak (blöd genug!)
Und obwohl die Strizzis in der Politik reüssieren werd ich trotzdem wederein Blauner noch ein Gummistiefler.
Und Milliarden Fliegen können bekanntlich sprichwörtlich auch nicht irren.
Zu guter Letzt die Traumzahl: 98,2 % der Österreicher waren bei einer Volksabstimmung im April 1948 FÜR r etwas.
Die Quantität überzeugt mich nijt.

Korrektur:

,,im April 1938 soll es natürlich heissen.

fresst scheiXXe

milliarden fliegen können nicht irren.

ich weiss wie alt der ist, aber mit primitivem "aber die mehrheit..." ist schon eine menge schwachsinn und mist gerechtfertigt worden.

alleine wenn ich an die ingenieure

und wissenschafter denke, deren kapazitäten damit vergeudet werden sich das "soundprofil" einer zufallenden autotür zu überlegen um den verkaufserfolg zu steigern, wird mir schlecht.

was könnte man mit diesem kapital, dieser intellektuellen kapazität, dieser produktivität alles anstellen, wenn es nicht für diese deppaten bürgerkäfige verschwendet würde!

Bei einem erfolgreichen Produkt, ist es wichtig, dass es Abnehmer gibt.

Auch wenn es Ihrem Grünologen-Weltbild nicht gefällt - Absatzzahlen beim Auto steigen weiter oder bleiben auf hohem Niveau.

das kann schon sein, doch wenn es die Autoindustrie nicht gäbe, dann wären Geld und Ressourcen für andere Industriezweige frei. D.h. man kann nicht einfach behaupten es wären alle arbeitslos, wenn es die Autoindustrie nicht gäbe.

höchste zeit dass dieser

destruktive irrweg ein ende findet

Autotrottelei kostet horrenden Betrag

89 Millionen euro !
Und niemals wurde drüber abgestimmt !
Die Tangentenauffahrt Landtstrasser Gürtel/Wildganstunnel samt Zubauten verschlingt den
Wahnsinnsbetrag von 89 Euro.
Das sind ungefähr die Jahresnetto-Einahmen der ParKraumbewirtschaftung in Wien samt Strafgeldern!
Und darüber wurde nicht abgestimm! !!!
Wahnsinn !

also bitte!
Der Umbau der Tangentenauffahrt sorgt immerhin dafür, dass es sich künftig 200m weiter westlich staut.
Das darf uns schon die Kosten für 15 Jahre Nacht-U-Bahn oder 2 neue Straßenbahnlinien wert sein.

Im Gemeinderat wurde drüber abgestimmt (im Raum standen da sogar 110 Mio). Dagegen waren nur die Grünen.

Aber Hauptsache es gab eine Volksbefragung über die ca. 5 Mio/Jahr teure Nacht-U-Bahn. Alleine die Volksbefragung selbst hat schon 3 Mio gekostet ...

Korrektur:

Der Wahnsinnsbetrag ist natürlich 89 MILLIONEN Euro !!

Hoffentlich sind da auch die Millionen für den hölzernen Aussichtsturm enthalten, der nach Fertigstellung wieder abgerissen werden muss. Was für den Hauptbahnhof "notwendig" ist, wird doch auch für ein wesentlich sinnvolleres Infrastrukturprojekt drin sein?

Dafür gab es auch keine 150.000 Unterschriften.

Man braucht schon ein bisschen Rückgrat

um Akzente in der Verkehrspolitik zu setzen und mit alten Gewohnheiten zu brechen, wenn der Boulevard dagegen kampagnisiert.
Das Resultat werden aber die Wähler honorieren.

Bezüglich "werden die Wähler honorieren"

Sollten sich die GrünInnen noch einmal erblöden das Wort Populismus zu erwähnen, sollte ganz Wien in homersches Gelächter verfallen, von wegen das Parkpickerl verhindert, dass Parks zu Parkplätzen werden.

Anderseits könnten Sie sogar Recht haben, diesen Blödsinn könnten die Wähler entsprechend honorieren.

Ja klar. Das und die Zustimmung zu ESM und die grottige Personalpolitik und die miserable Familienpolitik haben mich als jahrzehntelange Grünwähler endgültig vertrieben.

Tropfen -> Fass

Sie finden den "Volksverrats"-Müll, den die FP zu dem Thema also absondert, schlüssiger als das was die Grünen dazu zu sagen haben? Als "jahrzehntelange Grünwählerin"? Warum??

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