Ein Doppeldeckerbus macht Liegestütze

Ansichtssache
23. Juli 2012, 16:08

Der Prager Künstler David Cerny gab einem Stockbus Arme

David Cernys Kunst ruft nicht selten Kontroversen hervor. Besondere Kritik erntete der tschechische Bildhauer für den Skulpturenpark "Miminka" auf der Prager Moldauinsel Kampa, die Installation "Klaus & Knizak" in der Futura Gallery oder die urinierenden Männer vor dem Kafka-Museum.

In einer alten Fabrikshalle in Prag gab Cerny nun einem ausrangierten Londoner Doppeldeckerbus menschliche Arme und ein Gesäß und modifizierte den Sechstonner zur hydraulikgetriebenen Liegestütz-Maschine. Während der Olympischen Spiele in der britischen Hauptstadt wird das Roboter-Fahrzeug vor dem Hauptquartier des Olympischen Komitees der Tschechischen Republik sein ungewöhnliches Workout betreiben. "Er wird der größte Sportler dort sein", sagt Cerny über den fast fünfzig Jahre alten Bus. (mm, derStandard.at, 23.7.2012)

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foto: reuters/petr josek
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Posting 1 bis 25 von 36
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sehr

cool, das gefällt mir

Ich weiss grad überhaupt nicht was ich davon halten soll, aber eigentlich find ichs geil! Strange! ;-)

Autobot oder Decepticon, das ist hier die Frage?

Den Wagenheber kann der Besitzer jetzt guten Gewissens zu Hause lassen.

Hmm...

rein anatomisch gesehen sollte der A... beim Liegestütz machen aber nicht in dieser Position sein :-O

Andrerseits... was weiß man schon von der Anatomie von Autobussen.

Cooool

also, mir gfallt's. Und sehr gut auch noch. Witzige Idee.

Transformers - es gibt sie doch!

Kunst ist das keine!

Bestenfalls Handwerk.

was is dann kunst?

Ein einfaches:

"Mir gfällt's nicht" hätt's auch getan.

sagt wer ?

tatsache ist das aber keine, bestenfalls eine meinung

aber gutes handwerk!

Kunstbanause. Steht doch im Artikel, dass das ein Künstler ist. Bitte keine aufmüpfigen gedanklichen Alleingänge, das bringt das Forum in Aufruhr. Von mir daher leider nur ein Mitleidsgrünstricherl.

Schon erstaunlich, wieviel Rotstrichler es bei …

… einfachen kritischen Meinungen zu einem Kunstwerk gibt.

Es ist eben keine kritische Meinung zu einem Kunstwerk, den Status als Kunstwerk spricht er dem Werk ja ab.

so is das eben wenn man seine unwichtige meinung grossspurig als fakt präsentiert.
du willst doch jetzt nicht allen anderen die schuld dafür geben dass du dein posting so versemmelt hast.

schon erstaunlich ...

... was sie unter kritischer meinung verstehen. aber mit dem 'einfach' haben sie recht.

Oder auch ...

Zu sagen, etwas sei Kunst wenns im Museum steht, ist leicht. Vor allem für so brave Konsumenten wie hier im Forum.
Selber denken, selber eine Meinung bilden muss natürlich bekämpft werden und Denkanstößen muss man entsprechend ausweichen. Ich empfehle als Lektüre Christian Demand, "Die Beschämung der Philister".

Dieses "Argument" …

… ist unschlagbar.

Stimmt - hier ist Handwerk zu Kunst geworden.

Sagt wer?

Irgendwer sagt, das sei Kunst, und schon isses das?
Sagt der Markt?
Nur weil sich früher das Kritikervolk geirrt hat und alles Neue bekämpft, ist heute noch lange nicht das Gegenteil der Fall, nämlich alles, was sich so nennen mag, gleich Kunst.

"Irgendwer sagt, das sei Kunst, und schon isses das?"

sie, der inbegriff von "irgendwer" sagt, das sei keine kunst und schon isses das?

sehr absurd, ihre gedankengänge..

Die eigentliche Frage ist, warum Sie nicht jeden Menschen für sich selbst entscheiden lassen, ob das für ihn Kunst ist.

Oder am besten …

… die Künstler entscheiden selbst, ob sie Kunst schaffen oder nicht, gell?
Nur weil Oma nicht unterscheiden konnte, ob das ein Picasso oder Enkelchens Gekrakel war, heißt das noch lange nicht, dass alle anderen Menschen ebenso ignorant sein dürfen.
Wir erwarten von Kritikern der anderen Wissenschaften ebenso dass sie ihre rechtschaffene Arbeit verrichten, und ausgerechnet die Kunstkritiker lassen es das Publikum entscheiden?
In den letzten Jahrzehnten hat ja alles ins Museum gedurft, und nur weil niemand sich mehr auskennt, sollte alles erlaubt sein?
Diese Art von "Kunst" hat früher in fahrenden Schaukasten neben der Dame ohne Unterleib gestanden, und unterläuft unseren Erkenntnishorizont.

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