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vergrößern 700x451Nach dem Murenabgang in St. Lorenezn im Paltental sind 400 Helfer von Feuerwehr und Bundesheer im Einsatz.
vergrößern 700x475Rund 60 Gebäude wurden durch die Mure beschädigt oder zerstört.
Graz - Im obersteirischen St. Lorenzen im Paltental, das am vergangenen Wochenende von einer Mure zum Teil verwüstet wurde, sind am Montag die Aufräumarbeiten angelaufen. Rund 400 Helfer von Bundesheer und Feuerwehren waren mit der Beseitigung von Schlamm und Geröll und der Wiederherstellung der Infrastruktur beschäftigt. Betretungsverbote und Evakuierung konnten noch nicht aufgehoben werden, die Lage ist im Hinblick auf mögliche weitere Regenfälle weiter kritisch: "Jeder Tropfen ist zu viel", so der Leiter der Katastrophenschutzabteilung des Landes, Kurt Kalcher, Montagvormittag.
"Die Aufräumarbeiten werden noch Monate in Anspruch nehmen, es wird vermutlich bis Anfang 2013 dauern, bis die Infrastruktur wieder vollständig hergestellt ist", sagte Walter Danklmaier, der in St. Lorenzen, einer Katastralgemeinde von Trieben, den Einsatz der Feuerwehren leitet. Die Wehren unterstützten u.a. mit Tankwagen die Pioniere des Bundesheeres, die mit schwerem Gerät angerückt waren. "Wenn der Schlamm nicht rasch wegkommt und trocknet, wird er wie Beton", erklärte Katastrophenreferent Kalcher im APA-Gespräch.
60 beschädigte oder zerstörte Gebäude
Die 240 evakuierten Personen würden bis auf weiteres bei Verwandten und in Pensionen untergebracht bleiben. Eine erste Schadensbilanz im Bereich der Gebäude habe rund 60 beschädigte oder zerstörte Objekte - darunter zwei Wohnhäuser - ergeben: "Es war ein Ereignis von einer Schadensdimension, wie sie in den vergangenen 30 Jahren nicht vorgekommen ist", so Kalcher. Auch wenn die akute Bedrohung abgewendet zu sein scheint, blicken die Helfer sorgenvoll auf die Wetterprognosen, die ab Dienstag neuerliche Niederschläge ankündigen.
Inzwischen ist aus der Bevölkerung auch Kritik an den Schutzmaßnahmen der beim Lebensministerium ressortierende Wildbach- und Lawinenverbauung laut geworden. Die aktuelle Katastrophe wurde durch eine Verklausung am Lorenzerbach ausgelöst, Sperren wurden weggerissen und eine fünf bis sieben Meter hohe Schlammwelle wälzte sich bis in den Ort.
Unsicherheit bei Wiederaufbau
Gerhard Baumann von der Wildbach- und Lawinenverbauung Steiermark verweist auf die Vorgeschichte: Durch die großen Regenmengen des vergangenen Monats sei der Boden "tiefgründig durchnässt". Zudem sei die Region von rutschanfälligem Schiefergestein dominiert.
Nach den ersten Schadensfällen im Juni habe man mit der Projektierung von Murenrückhaltebecken im Schwarzenbachtal begonnen, nun werde man auch das noch größere Problem "Lorenzerbach" in Angriff nehmen, für das man fünf bis sechs Millionen Euro benötige. Zur Frage, ob die beschädigten und zerstörten Objekte sofort wieder aufgebaut werden sollen oder ob man neue Schutzmaßnahmen abwarten soll, meinte Baumann: "Man sollte sich das gut überlegen und keine Schnellschüsse machen". (APA, 23.7.2012)
Immer wieder wechselt sich am Wochenende Sonnenschein mit Schauern und Gewittern ab
Ab Freitag regnet es immer wieder - Die Schneefallgrenze sinkt am Montag auf 1.000 Meter
Überflutete Keller und verschlammte Straßen in Niederösterreich - Überflutungen und Murenabgänge in Kärnten
Rekordregenmengen sorgen für Großeinsatz der Feuerwehren in mehreren Teilen der Steiermark
Gewitter mit Starkregen und Hagel im Anmarsch
Anders als in Wien werden in den Bundesländern die geplanten Termine trotz Sommertemperaturen häufig eingehalten
Aktuelles Wetter entgegen dem langjährigen Trend - Frühlingswetter für Mitte nächster Woche vorhergesagt
Von Fürstenfeld über Graz bis Voitsberg - die Feuerwehren standen im Dauereinsatz
Dichter Schneefall Anfang April, trübe Aussichten bis Mitte nächster Woche: Wie stecken Sie eigentlich den langen Winter weg?
Wissenschafter erklären extreme Wetterphänomene mit Arktischer Eisschmelze
Ja, am besten Millionen in Muren"schutz" stecken und die Häuser wieder aufbauen. Und in spätestens fünf Jahren das Ganze dann wieder von vorne...
Brain was machen wir diesen Sommer?
Das was wir jeden Sommer machen: Häuser wieder aufbauen und Muren"schutz" verstärken!
hej,
alle, die hier so schreiben als wenn es um eine Siedlung gehen würde, die vor 20 oder 30 Jahren gebaut worden wäre.
Augen auf!
Seht ihr das Marterl am Bild?
In den ORF Berichten sah man alte Gehöfte, Steinmauern, alte Häuser..
Das ist ein Teil des alten Ortskerns!
Will man jetzt alle inneralpinen Dörfer absiedeln?
Werte Prinzessin,
als das gebaut wurde, kannte man heutige Baumaßnahmen noch nicht, auch nicht Untersuchungen hinsichtlich der tiefergründigen Geländebeschaffenheit. Also hat man halt gebaut. Es ist ja auch nicht wenig passiert, auch wenn es nicht gleich alles umgeräumt hat.
Jetzt, wo die Bauten hin sind, darf man sich angesichts der aktuellen Datenlage schon überlegen, wo man wieder was hinbaut mit Schutzmaßnahmen in Millionenhöhe.
"Jetzt, wo die Bauten hin sind, darf man sich angesichts der aktuellen Datenlage schon überlegen, wo man wieder was hinbaut mit Schutzmaßnahmen in Millionenhöhe."
Ja, das sehe ich schon auch so.
Mir ging es mehr darum aufzuzeigen, dass es sich nicht um Neubausiedlungen handelt.
Manche User schrieben so ungefähr "na wenn der Bürgermeister diese Widmung zugelassen hat..", so als würde es sich um Entscheidungen von vor 20 oder 30 Jahren handeln.
Bei all der Tragik, der psychischen Belastung und dem materiellen Schaden verstehe ich immer weniger warum in solchen Gräben noch Häuser stehen. Warum baut man die Häuser in solchen Gebieten wieder auf und muss dann auch noch Schutzmaßnahmen errichten. Das kostet doch alles doppelt soviel. Diese Schuttkegel auf denen diese Häuser erbaut wurden sind doch über Jahrhunderte aus solchen "Katastrophen", Naturphänomenen entstanden.
Dort konnten schon 1000 Mann im Katastropheneinsatz sei+ Maschinen+Logistik
Aber nein die hocken sinnlos in den Kasernen und üben menschentöten!
160 Mann sind eh dort...na supertoll. echt eine Hilfe!
Wenn 2000 Mann nur jeder eine Schaufel in die Hand nimmt ist der Ort in einer Woche ausgegraben und halbwegs wiederhergestellt. Aber soweit langt es in den Gehirnen des Verteidigungsministeriums nicht ...
Das ist eigentlich ein Skandal.
Derzeit hocken 30 000 Präsenzdiener sinnlos irgendwo in Österreich in Kasernen herum und putzen Gewehre statt Schlammmassen zu beseitigen!
Das ist keine Zivile Landesverteidigung im Kathastrophenfall1
Übrigens die 30 000 koste dem Steuerzahler gleichfiel auch wenn sie was nützliches machen!!!
Ohne ausdrückliche Anforderung ist das ÖBH nicht berechtigt zu einem Katastropheneinsatz auszurücken.
Wenn sie sich beschweren wollen, müssen sie die Bezirksobmannschaft anbellen.
zum Ziegelteich am Wienerberg säubern (MA48 spielen befohlener Weise) als PR-Veranstaltung ausrücken da ist das Militär super drauf und mißbraucht zur Eigenwerbung die Präsenzdiener das ist sinnvoll.. aber wenns eng wird streitet man sich ob man erst angefordert werden muß.
Da sieht man wieder wie ahnungslos die Bevölkerung ist und dem "Zauber" der Montur unterliegt!
Es sind drort mittlerweile über 500 Soldaten im Einsatz. Mehr passen in den kleinen Ort kaum rein, dass sie sich nicht gegenseitig auf die Zehen steigen. Zudem müssen die alle auch verpflegt und untergebracht werden, diese Aufgabe potenziert sich mit der Anzahl an Menschen, vor allem, wenn teilweise Straßen für schweres Gerät noch unpassierbar sind.
Was sagt man im militärischen Ernstfall?
Wir wissen nicht wie wir die Soldaten verpflegen und unterbringen daher schicken wir sie nicht ins Kampgebiet?
Ticken die Leute noch richtoig? Wenn das Bundesheer diese Logistikaufgabe nichteinmal in Friedenszeiten bei einen Katsastropheneinsatz bewältigt was machen die Deppen denn dann im Ernstfall?
Dass sich einige Poster hier nicht selbst komisch vorkommen wenn sie diese Unfähigkeit des Milirärs auch noch zu entschuldigen suchen beweist ja nur , dass in der Bevölkerung großteils auch die Unlogik und der Unverstand weit verbreitet ist!
Sie sehen aber schon den Unterschied zwischen der Entsendung in ein Kampfgebiet in Kriegszeiten und dem Einsatz von Helfern in einem Katastrophengebiet, oder?
Kommen's ein bisserl von Ihrer Erregung runter, das gibt schnell einen Herzinfarkt.
mit der Schaufel kommst überall hin nicht aber mit dem Schweren Gerät!!!
Sie haben so wie der Stab und das Ministerium null Ahnung von Logistik und Management!
Dass das BH mit seinen 30cm Bodenfreiheit Tiefladern und Sheltertransporter überall hängenbleibt ist ja hinlänglich bekannt!
Aber jeder Soldat kann ne Schaufel bedienen oder eine Motorsäge oder einen Hochdruckreiniger!!!
Oder Kübel tragen (Eimerkette)..
Das tut das Bundesheer auch in den Kasernen...
Das weiß ich aus eigener Erfahrung welches Kaos dort herrscht wenn eine Mobilmachungsübung überraschend abgehalten wird...
4 Stunden deppert in der Kaserne herumstauen mit den Fahrzeugen+Ausrüstung und nix geht weiter!
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